Stand: 17.11.2021 19:17 Uhr

14-Jähriger stiehlt 4.000 Euro - Geld reicht nur drei Tage

1- und 2-Cent-Münzen in einem roten Portemonnaie © picture alliance / Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa Foto: Jens Kalaene
Nach nur drei Tagen war von den 4.000 Euro praktisch nichts mehr übrig. (Themenbild)

Die Bundespolizei Hannover hat am Mittwoch einen 14-Jährigen geschnappt, der seinem Großvater Geld gestohlen haben soll, um damit durch Norddeutschland zu reisen. Die Beamten hatten den Jugendlichen am Hauptbahnhof Hannover in einem Zug Richtung Wolfsburg kontrolliert, weil er seine Maske unter dem Kinn trug. Dabei stellten sie fest, dass er am Sonntag von einer Jugendeinrichtung in Berlin als vermisst gemeldet worden war. Weitere Ermittlungen ergaben laut Bundespolizei, dass der 14-Jährige seinem Großvater in Plön (Schleswig-Holstein) am Sonntag 4.000 Euro gestohlen hatte. Der Jugendliche sagte den Beamten zufolge, er sei mit einem Freund nach Hamburg gefahren, habe in Hotels übernachtet und eingekauft - unter anderem Markenkleidung, Parfum und ein Smartphone. Er wollte nun zurück nach Berlin fahren. Die 4.000 Euro hatte er jedoch komplett ausgegeben. Eine Fahrkarte nach Berlin hätte er sich nicht mehr kaufen können, so die Bundespolizei: Er hatte nur noch 50 Cent dabei. Der 14-Jährige wurde zunächst dem Jugendamt in Hannover übergeben.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 18.11.2021 | 06:30 Uhr

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