Stand: 14.12.2019 16:01 Uhr

Zisch? Oder Wusch? So klingt der ID.3 von VW

In einer Produktionsstraße von Volkswagen steht ein fertiger ID.3. © Volkswagen AG
Volkswagen hat den maßgeschneiderten künstlichen Sound für das Elektroauto ID.3 vorgestellt.

Volkswagen hat für das jüngst in Serie gegangene Elektroauto ID.3 bei der Veranstaltung "Future Sounds" in Berlin das Sounddesign vorgestellt. Der Wolfsburger Autobauer setzt damit eine seit Juli dieses Jahres geltende gesetzliche Vorgabe um nach der neu zugelassene Elektrofahrzeuge künstliche Fahrgeräusche von sich geben müssen.

Elektroautos sollen gut hörbar sein

Elektroautos sind bei niedrigen Geschwindigkeiten kaum zu hören. Das erhöht laut Konzern gerade im Stadtverkehr für Fußgänger und Radfahrer das Unfallrisiko. Deshalb würden Modelle der ID.-Familie künftig mithilfe des Acoustic Vehicle Alerting Systems (AVAS) ein künstliches Fahrgeräusch erzeugen - sowohl beim Anfahren bei Geschwindigkeiten bis zu 30 Kilometer pro Stunde als auch beim Rückwärtsfahren. Im Innenraum sei der Fahrsound in unterschiedlichen Stufen abhängig von Geschwindigkeit und Fahrpedalstellung immer präsent. Oberhalb dieser Geschwindigkeit würden Abroll- und Fahrgeräusche in den Vordergrund treten, so der Wolfsburger Autobauer.

VW ID.3 soll am Sound erkennbar sein

Der künstliche Sound hat dabei für VW noch einen weiteren Vorteil: Während die meisten heutigen Autos mit Verbrennungsmotoren annähernd gleich klingen, könne der Sound des VW-Elektroautos, völlig unabhängig von mechanischen Geräuschen gestaltet werden, so Klaus Bischoff, Leiter des Volkswagen Designs. Um einen eigenen Sound zu kreieren, hat Volkswagen eigens den Komponisten und Musikproduzenten Leslie Mandoki ("Dschingis Khan") engagiert. Ein VW-Erfolgsmodell aus früheren Jahrzehnten hatte übrigens einen ganz charakteristischen Klang: Der Motor des legendären VW-Käfer hatte seinen eigenen Sound - ganz ohne Komponistenhilfe.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 14.12.2019 | 15:00 Uhr

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