Stand: 24.03.2023 17:36 Uhr

Weltweit einmaliges mobiles Labor für Baby-Forschung

Eine Mutter, ein Baby und eine Forscherin in dem mobilen Forschungslabor. © Universitätsmedizin Göttingen Foto: Sven Pförtner
Eine Mutter, ein Baby und eine Forscherin zeigen das mobile Forschungslabor in Göttingen.

Ein mobiles Labor für die Erforschung der frühkindlichen Entwicklung soll demnächst in der Region Göttingen zum Einsatz kommen. Es sei weltweit einmalig, teilte die Uniklinik Göttingen mit. Neben sechs Kameras aus unterschiedlichen Blickwinkeln, Aufnahmegeräten und leistungsstarken Computern sei eine eigene Klima- und Heizungsanlage an Bord. Wenn Eltern nicht in die Klinik kommen könnten, fahre das Labor zu ihnen vor die Haustür, sagte Luise Poustka, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie- und Psychotherapie an der Göttinger Uniklinik. Mit dem Labor sei es möglich, frühkindliche Entwicklungen wie Autismus zu erkennen. So könnten Familien auch gezielt unterstützt werden, sagte der Göttinger Kinder- und Jugendpsychiater Peter Marschik. Das rollende Labor wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, vom Bund, der Leibniz-Gemeinschaft und der Volkswagenstiftung gefördert.

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