Stand: 11.05.2021 07:51 Uhr

"Wege ins Bleiberecht": Göttingen bei Projekt dabei

Syrische Flüchtlinge erreichen das Grenzdurchgangslager Friedland. © dpa-Bildfunk Foto: Swen Pförtner
Die Stadt Göttingen beteiligt sich an dem Projekt "Wege ins Bleiberecht". Geduldeten Flüchtlingen soll so zu einem sicheren Aufenthaltsstatus verholfen werden. (Themenbild)

Als zweite Kommune in Niedersachsen macht die Stadt Göttingen bei dem Modellprojekt "Wege ins Bleiberecht" mit. Das hatte der niedersächsische Flüchtlingsrat vor zwei Jahren in Hannover ins Leben gerufen, gefördert vom Land. Es geht darum, Menschen, die in Deutschland nur geduldet sind, zu einem sicheren Aufenthaltsstatus zu verhelfen. Nach Angaben der Stadt betrifft das in Göttingen 423 Menschen unterschiedlicher Herkunft, 49 Langzeitgeduldete hat die Stadt bereits kontaktiert. Die Ausländerbehörde setzt darauf, in vertrauensvollen Einzelgesprächen den Geduldeten die Wege aufzuzeigen. Über den Umgang mit schwierigen Fällen, etwa wenn jemand straffällig geworden ist, wird derzeit noch beraten. Das Modellprojekt soll bis Ende 2022 laufen.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 11.05.2021 | 07:30 Uhr

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