Stand: 14.01.2020 09:40 Uhr  - NDR 1 Radio MV

Rostock: Bund unterstützt Bau einer Warnow-Brücke

So könnte es aussehen: Rostock will eine Brücke über die Warnow bauen.

Der Bund will bis zu 80 Prozent der Kosten für eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Warnow übernehmen. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) mit Vertretern des Bundesverkehrsministeriums in Berlin.

Warnow bleibt Bundeswasserstraße

Letzte Details sollen nun abschließend geklärt werden, heißt es aus der Rostocker Stadtverwaltung. Eine Übernahme der Warnow als Bundeswasserstraße durch die Kommune sei damit nicht mehr nötig. "Wir dürfen bauen, ohne dass uns das Wasser und die Altlast gehören", sagte Madsen im Gespräch mit NDR 1 Radio MV. Die als Drehbrücke oder Klappbrücke angedachte Konstruktion soll bis zur geplanten Bundesgartenschau im Jahr 2025 fertiggestellt werden. Die Kosten der 450 bis 500 Meter langen Brücke werden auf rund 25 Millionen Euro geschätzt.

Madsen: "Rostock muss liefern"

Nun müsse Rostock auch Ergebnisse liefern, so der Oberbürgermeister. Er werde kurzfristig das BUGA-Team im Rathaus komplettieren, damit schnell belastbare Fakten für eine Bürgerbeteiligung und für die Entscheidung der Bürgerschaft zur Warnow-Brücke zusammengestellt werden können.

"Rostocker Oval" für Fußgänger und Radler erschlossen

Die Gesamtkosten der Fußgänger- und Radfahrerbrücke werden mit bis zu 25 Millionen Euro angegeben. Die Brücke soll am Stadthafen entstehen und die Innenstadt mit dem Stadtteil Gehlsdorf verbinden. In dem damit entstehenden "Rostocker Oval" sei die Stadt für Radfahrer und Fußgänger gut verbunden, meint Oberbürgermeister Madsen: "Ein großartiger Tag für Rostock!"

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 14.01.2020 | 05:30 Uhr

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