Stand: 27.11.2017 11:28 Uhr

Neue Chefs für geplantes Staatstheater Nordost

Die Theater im Osten des Landes haben mit Blick auf die geplante Fusion im kommenden Jahr erste Personalentscheidungen getroffen. Der Intendant des Theaters Vorpommern, Dirk Löschner, wurde neben Joachim Kümmritz als zweiter Geschäftsführer der Theater- und Orchester-Gesellschaft (TOG) Neubrandenburg/Neustrelitz berufen.

Planungssicherheit für Spielzeit 2018/2019

Löschner, der Generalintendant des Staatstheaters Nordost werden soll, kann nun die kommende Spielzeit 2018/2019 am Theater Neubrandenburg/ Neustrelitz planen. Unterstützt wird er dabei in den kommenden drei Jahren von der zukünftigen Schauspieldirektorin Tatjana Rese. Die Regisseurin, Autorin und Dramaturgin aus Berlin hatte sich gegen 37 Mitbewerber durchgesetzt.

Neuer Operndirektor in Neustrelitz

Die Operndirektion in Neustrelitz übernimmt übergangsweise Horst Kupich, der die Sparte auch am Theater Vorpommern leitet. In der kommenden Spielzeit werden noch Produktionen in Neustrelitz realisiert. Ab der Spielzeit 2019/2020 sollen Opern und Operetten dann nur noch in Stralsund inszeniert werden und in Neustrelitz und Neubrandenburg gastieren.

Theaterfusion verläuft schleppend

Aus Kostengründen sollen die Theater im Osten Mecklenburg-Vorpommerns 2018 zu einem "Staatstheater Nordost" fusionieren. Die Theaterfusion sollte eigentlich zum 1. Januar 2018 vollzogen werden. Derzeit wird jedoch noch über den Gesellschaftsvertrag des Staatstheaters Nordost verhandelt. Bis 2020 sollen nach bisheriger Planung etwa 65 von derzeit insgesamt 485 Stellen an den vier Standorten wegfallen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 27.11.2017 | 11:00 Uhr

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