NDR Info Hintergrund - Themenabend

Tourismus im Wandel - Norddeutsche Urlaubsregionen in der Pandemie

Mittwoch, 22. September 2021, 20:33 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Badegäste am Strand. © dpa picture alliance Foto: Srefan Sauer

Ein Feature von Axel Schröder

Menschen spazieren über die Travemünder Woche.  Foto: Christian Beeck
Die Gästezahlen in diesem Sommer waren deutlich besser als im Vorjahr.

Nach den sehr gut gebuchten Sommerferien blicken viele norddeutsche Tourismusbetriebe jetzt auf den Herbst. Zuversichtlich, aber auch abwartend wie sich die vierte Corona-Welle mit den Restriktionen im Gastgewerbe weiter entwickeln wird. Auch wenn Gästezahlen und Umsätze noch deutlich niedriger liegen als vor der Pandemie: Die Aufholjagd hat begonnen. Besonders in Schleswig-Holstein, das im ersten Halbjahr auf Platz drei im deutschen Länderranking kletterte, beim Campingurlaub sogar auf Platz eins. Auch die niedersächsischen Tourismusverbände zwischen Harz und Küste geben sich optimistisch für die kommenden Monate.

Allerdings hat die Pandemie das Urlaubsverhalten verändert. Es wird deutlich kurzfristiger gebucht. Das macht Planungen unsicherer und verschärft ein bestehendes Problem: den Fachkräftemangel im Tourismusgewerbe. Die boomenden Urlaubsregionen sorgen - bei allem Wirtschaftswachstum - unter Einheimischen auch für Verdruss, besonders in Mecklenburg-Vorpommern. Nach einer aktuellen Studie sagen fast die Hälfte aller Bürger*innen, es sei durch den Tourismus zu voll im Land - die Preise würden steigen, nicht aber die Lebensqualität.

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