Corona-Blog: Verbote verändern Leben im Norden

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich im Norden weiter aus. Die Behörden ziehen praktisch alle Register, um die Infektionswelle zu bremsen. Das sind die Ereignisse von Montag, dem 16. März. Den Liveticker setzen wir auch am Dienstag fort.

Das Wichtigste in Kürze:

Hinweis: Bislang hatte unsere Redaktion die Infektionsfälle in Norddeutschland den Landkreisen zugeordnet. Wegen der dynamischen Entwicklung und der unterschiedlichen Meldewege ist dies nicht mehr verlässlich zu gewährleisten. Deswegen bildet die Karte nur noch den Stand für die jeweiligen Bundesländer im Norden ab.


23:54 Uhr

NDR.de sagt gute Nacht!

Und das war's für heute. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Morgen früh melden wir uns zurück zum Dienst.


21:54 Uhr

"NDR Info extra: Corona im Norden" - die komplette Sendung

Täglich neue Verbote und Einschränkungen: Die Coronavirus-Pandemie legt halb Europa lahm. Das NDR Fernsehen berichtete heute in einer Sondersendung über die jüngsten Ereignisse.


20:59 Uhr

Hamburg: Verhandlungen und Haftantritte werden verschoben

Zur Eindämmung des Coronavirus sollen an Hamburger Gerichten laut Justizbehörde vorerst nur noch dringende Fälle von Richtern bearbeitet werden. "Haftsachen und bereits länger andauernde Hauptverhandlungen stehen hier im Vordergrund, denn diese Verhandlungen dürfen nach der Strafprozessordnung nur begrenzt unterbrochen oder verschoben werden", erklärte Gerichtssprecher Kai Wantzen. Welche Verhandlungen genau verschoben werden, entscheiden demnach die jeweiligen Richter. "Auch für die Gerichte gilt, dass wir die Gelegenheiten, in denen Menschen aufeinandertreffen und einander anstecken können, vorübergehend minimieren müssen", begründete Wantzen die Entscheidung. Die meisten Ersatzfreiheitsstrafen werden den Angaben zufolge befristet aufgeschoben. Davon sind etwa 90 Menschen betroffen. Auch der Jugendarrest soll vorübergehend nicht vollzogen werden.


20:42 Uhr

Hamburgs Finanz- und Bezirksämter für Bürger geschlossen

In Hamburgs Finanz- und Bezirksämtern gibt es bis auf Weiteres praktisch keinen Publikumsverkehr mehr. Bereits ab morgen seien in der Regel nur noch telefonische oder elektronische Kontaktaufnahmen möglich, teilte die Finanzbehörde heute mit. Die telefonische Erreichbarkeit solle ausgeweitet werden. "Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt müssen in der Gewissheit durch diese Krise gehen, dass die öffentliche Verwaltung weiter funktioniert", erklärte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD). Die sieben zentralen Kundenzentren der Bezirksämter sowie die Kundenzentren Langenhorn und Billstedt blieben weiterhin geöffnet - "allerdings nur für wirklich dringliche Fälle und nur für Terminkunden." Spontankunden würden auf einen möglichen Notfall befragt. Sofern Kunden einen Ausweis hätten, würden Anträge für Personalausweise oder Reisepässe vorerst zurückgestellt. Persönliche Termine beim Finanzamt soll es nur noch nach telefonischer Absprache und in begründeten Einzelfällen geben.


20:09 Uhr

Sondersendung zur Corona-Krise in Norddeutschland

Das NDR Fernsehen und NDR Info senden ab 20.15 Uhr eine Sondersendung: "NDR Info extra: Corona im Norden".

NDR Fernsehen

Das NDR Fernsehen sehen Sie im Netz live – rund um die Uhr. In Einzelfällen können wir Inhalte aus rechtlichen Gründen nur in Deutschland oder gar nicht im Livestream zeigen.


19:18 Uhr

Wer rettet die Kultur?

Es wird ernst - auch für Kulturschaffende, deren Existenz auf dem Spiel steht. Bedingungsloses Grundeinkommen für Künstler? Ticketpreise für abgesagte Theateraufführungen und Konzerte nicht zurückfordern? Es gibt einige Ideen, um die Kulturszene am Leben zu halten.

Weitere Informationen

Absagen wegen Corona: Wer rettet die Kultur?

Wie soll in Zeiten der Coronakrise die Kultur finanziert werden? Neben staatlichen Geldern und privater Förderung gibt es weitere Ideen - und es könnten neue digitale Kulturformen entstehen. mehr


18:25 Uhr

Nord-Länder erlassen weitere Verbote und Schließungen

Alle Bundesländer haben zur Eindämmung der Corona-Pandemie weitere Einschränkungen erlassen. Dazu gehören umfangreiche Schließungen von Geschäften und Einrichtungen außer solchen, die unbedingt notwendig sind. Die Maßnahmen treten in den kommenden Tagen in Kraft und gelten vorerst für mehrere Wochen. Details dazu in den jeweiligen Länder-Artikeln:


17:54 Uhr

Niedersachsen und MV wollen keinen Katastrophenfall ausrufen

Anders als in Bayern soll in Niedersachsen kein Katastrophenfall ausgerufen werden. "Wir planen das nicht und sehen uns da in Übereinstimmung mit den meisten Ländern", sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Montag in Hannover. Keine Einschränkungen seien in Niedersachsen für die Arbeit in Callcentern oder an den Fließbändern großer Industriebetriebe wie Volkswagen geplant. Die wirtschaftlichen Folgen wären unübersehbar, sagte der Ministerpräsident. Auch Weils Amtskollegin aus Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), will vorerst auf die Ausrufung des Katastrophenfalls verzichten. Dies hätte zur Folge, dass bürokratische Hemmnisse beseitigt und Behörden sowie Organisationen zentral gesteuert werden, um schnell und effektiv auf die Corona-Krise reagieren zu können.


17:41 Uhr

Fragen und Antworten zum Lernen daheim

Für viele Eltern ist die einschneidendste Folge der Coronavirus-Krise, dass sie ihre Kinder fürs Erste nicht mehr in die Schule schicken können. Es liegt nahe, dass Eltern mit ihren Kindern zu Hause weiterlernen. Wie organisiert man das am besten? Auf NDR.de gibt Maresi Lassek, die Vorsitzende des Grundschulverbands, Antworten.

Weitere Informationen

So klappt Lernen von zu Hause am besten

Für viele Eltern ist es eine neue Situation, dass ihre Kinder nicht in die Schule können. Maresi Lassek vom Grundschulverband gibt Tipps, wie das heimische Lernen stressfrei klappt. mehr


17:36 Uhr

Niedersachsen setzt Ersatzfreiheitsstrafen aus

Zur Entlastung der Justizvollzugsanstalten in Corona-Zeiten sollen in Niedersachsen vorerst keine Ersatzfreiheitstrafen mehr angetreten werden. Diese Regel gelte zunächst für einen Zeitraum von drei Monaten, teilte das Justizministerium in Hannover mit. Ersatzfreiheitsstrafen werden verhängt, wenn eine Geldbuße nicht bezahlt wird. Bislang seien keine Gefangenen bekannt, die an Covid-19 erkrankt sind. Allerdings gibt es einen Verdachtsfall in der Abteilung Braunschweig der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel. Der Gefangene sei bereits in der vergangenen Woche getestet worden, das Ergebnis stehe noch aus.


16:53 Uhr

Hafengeburtstag wird abgesagt

Der 831. Hamburger Hafengeburtstag wird wegen des Ausbruchs des Coronavirus abgesagt. Das entschieden heute die Gesundheitsämter der Bezirke Altona und Hamburg-Mitte. Ursprünglich sollte das traditionelle Volksfest vom 8. bis 10. Mai stattfinden. Normalerweise kommen etwa eine Million Besucher dazu in die Hansestadt.

Weitere Informationen

Corona: Hamburger Hafengeburtstag abgesagt

Die Stadt Hamburg hat den 831. Hamburger Hafengeburtstag wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt. Die zuständigen Gesundheitsämter untersagten das Volksfest mit einer Verfügung. mehr


16:39 Uhr

17 Uhr live: Regierung Niedersachsen zu Corona-Maßnahmen

Die Landesregierung will das öffentliche Leben weiter einschränken, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Ab etwa 17 Uhr informieren die Verantwortlichen in einer Pressekonferenz.

Jetzt live

Land leitet weitere Schritte gegen Corona ein

Niedersachsen will die Ausbreitung des Coronavirus bremsen. Die Landesregierung informiert ab 17 Uhr über weitere Maßnahmen. Hier gibt es die Pressekonferenz im Livestream.


16:30 Uhr

Verstorbener Hamburger: Todesursache unklar

Bei dem in Hamburg verstorbenen 76-Jährigen ist nicht klar, ob er an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben ist. Die Infektion war bei dem Mann posthum festgestellt worden. Das zuständige Gesundheitsamt ermittelt jetzt, wer engeren Kontakt mit dem Mann hatte und ob tatsächlich das Virus oder eine andere Erkrankung zum Tod geführt hat. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur dpa gemeldet, dass der Mann an den Folgen einer Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben war.


16:05 Uhr

Weitgehende Schließung von Geschäften vereinbart

Die Bundesregierung und die Länder haben im Kampf gegen das Coronavirus eine weitgehende Schließung von Geschäften in Deutschland vereinbart. Ausgenommen seien unter anderem Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Banken und Tankstellen, hieß es in einer Erklärung. Auch die Spielplätze sollen bundesweit geschlossen werden.


16:00 Uhr

Handball-Bundesliga will Saison zu Ende spielen

Die Handball-Bundesliga (HBL) will die wegen der Corona-Pandemie derzeit ausgesetzte Saison zu Ende spielen. Am entsprechenden Beschluss des Präsidiums werde festgehalten, teilte die HBL mit.

Weitere Informationen

Handball-Bundesliga will Saison zu Ende spielen

Die derzeit ausgesetzte Saison der Handball-Bundesliga soll trotz der Corona-Pandemie zu Ende gespielt werden. Das beschloss die HBL am Dienstag. Das Final Four um den DHB-Pokal wurde für Ende Juni neu angesetzt. mehr


15:58 Uhr

Gottesdienste aller Art werden verboten

Bund und Länder verbieten bis auf weiteres Gottesdienste, Treffen in Vereinen und Busreisen. Das geht aus einem der dpa vorliegenden Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder hervor. Dort heißt es unter anderem: Zu verbieten seien "Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften"


15:44 Uhr

Hamburger Taxifahrer organisieren Bringdienst

Angesichts der Krise wegen des Coronavirus haben Hamburger Taxifahrer einen Bringdienst für Risikogruppen eingerichtet. Wer sich Lebensmittel aus einem Supermarkt bestellen will, ruft ein Taxi, übergibt dem Fahrer den Einkaufszettel und Geld und rechnet anschließend den Einkauf und die Taxifahrt zum Normaltarif ab, wie die Genossenschaft Hansa-Taxi mitteilte.

Es sei auch möglich, dass sich mehrere Kunden für einen größeren Einkauf zusammentun. Das Taxigewerbe ist von der Absage vieler Veranstaltungen und Messen und dem stark rückläufigen Reise- und Flugverkehr unmittelbar betroffen und muss mit hohen Umsatzrückgängen rechnen.


15:32 Uhr

Das Coronavirus im NDR Fernsehen

Der Norden steht ganz im Zeichen des Coronavirus. Grenzkontrollen, Fußballverbot und die Angst vor Versorgungsengpässe waren einige der Themen im NDR Info Fernsehen um 14 Uhr.


15:10 Uhr

Fußball: Bundesliga-Stopp bis 2. April

In der Bundesliga und der Zweiten Liga ruht wie erwartet bis mindestens 2. April der Ball. Einen entsprechenden Vorschlag des DFL-Präsidiums beschloss die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) bei ihrem außerordentlichen Treffen in Frankfurt/Main. 

Weitere Informationen

DFL beschließt Bundesliga-Stopp bis 2. April

In der Bundesliga und der Zweiten Liga ruht wie erwartet bis mindestens 2. April der Ball. DFL-Geschäftsführer Seifert rechnet mit einer längeren Pause und wirbt um Verständnis für mögliche Geisterspiele. mehr


14:55 Uhr

MV: Zusätzliche Hotlines wegen Kita-Schließungen

Wegen einer erhöhten Nachfrage von Eltern hat das Sozialministerium in Mecklenburg-Vorpommern drei weitere Info-Nummern zu Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus eingerichtet. Neben der seit Sonnabend erreichbaren Nummer 0385/58819999 können Eltern seit Wochenbeginn auch unter 0385/58819997 und 0385/58819998 ihre Fragen zu den Themen Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflege stellen. Für Fragen rund um Pflege und soziale Einrichtungen gibt es die Nummer 0385/58819995. Alle Telefonnummern seien von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr erreichbar.


14:53 Uhr

SH: Land gewährt Beschäftigen Sonderurlaub

Angesichts geschlossener Schulen und Kitas gewährt Schleswig-Holstein seinen Landesbeschäftigten Sonderurlaub. Eine entsprechende Regelung für Beamte und Angestellte, die zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben müssen, habe die Landesregierung getroffen, sagte Regierungssprecher Peter Höver. Der Umfang betrage bei Beamten zunächst zehn Arbeitstage pro Kind beziehungsweise 20 Arbeitstage bei Alleinerziehenden.


14:35 Uhr

TUI holt Tausende Urlauber zurück nach Deutschland

Der weltgrößte Reisekonzern TUI aus Hannover setzt wegen der Coronavirus-Pandemie den größten Teil seines Reisegeschäfts aus. In den kommenden Tagen sollen Zehntausende Urlauber zurück nach Deutschland geholt werden. 

Weitere Informationen

Gestrandete Urlauber: TUI-Rückholaktion geht weiter

Wegen des Coronavirus holt der Tourismuskonzern TUI weiter Urlauber aus dem Ausland zurück. Insgesamt setzt das Unternehmen fast 30 Flugzeuge bei der Aktion ein. mehr


14:32 Uhr

MV: Fußballverband pausiert weiteren Monat

Der Fußball in Mecklenburg-Vorpommern ruht einen weiteren Monat. Der Landesfußballverband (LFV) hat die ursprünglich bis zum 22. März befristete Sperre bis zum 20. April verlängert. "Die Verlängerung der Generalabsage im Bereich des Spielbetriebs ist die logische Konsequenz der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in den letzten Tagen", sagte LFV-Präsident Joachim Masuch in einer Pressemitteilung vom Montag.


14:24 Uhr

Rhauderfehn: Medizinisches Versorgungszentrum geschlossen

Das Medizinische Versorgungszentrum in Rhauderfehn, Niedersachsen, ist vorerst geschlossen. Das hat der Landkreis Leer bestätigt. Grund: Ein Arzt, der dort tätig war, ist mit dem Coronavirus infiziert. Der Landkreis prüft zurzeit, zu wie vielen Menschen der Arzt Kontakt hatte. Der Mann, der in Emden wohnt, spricht von geschätzt 300 Patienten. Ob die alle in Quarantäne müssen, ist zurzeit noch unklar.


14:20 Uhr

"Defender Europe 20" wird beendet

Die US-Militärübung "Defender Europe 20" wird wegen der Corona-Epidemie kontrolliert eingestellt. "Nach meiner Kenntnis ist die Entscheidung seitens der Amerikaner gefallen, jetzt geordnet diese Übung zu beenden", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin. In die Übung sind auch viele Militär-Standorte in Niedersachsen eingebunden. Ein Teil des Materials aus den USA wurde über Bremerhaven nach Deutschland gebracht. Nach den Angaben des Sprechers sind maximal 5.500 US-Soldaten über Deutschland eingereist. Schiffe auf dem Weg nach Deutschland seien umgelenkt worden. Abgesagt seien von deutscher Seite "alle aktiven Übungsanteile". Die Bundeswehr leiste nun logistische Unterstützung dabei, die US-Kräfte geordnet zurückzuführen.


13:38 Uhr

Erstes Corona-Todesopfer in Hamburg

In Hamburg ist ein Bewohner einer Seniorenresidenz im Stadtteil Klein Borstel an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Das sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. Der 76-Jährige sei bereits am Freitag gestorben. Man habe nun bei Untersuchungen posthum den Virus festgestellt.

Das zuständige Gesundheitsamt ermittelt jetzt, wer engeren Kontakt mit dem Mann hatte. Nach Informationen von NDR 90,3 war er kurz vorher noch wegen einer anderen Erkrankung in einer Klinik.

Weitere Informationen

Coronavirus bei verstorbenem Hamburger entdeckt

Bei einem in Hamburg verstorbenen Mann ist posthum eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden. Laut Gesundheitsbehörde handelte es sich um einen 76-Jährigen. mehr


13:32 Uhr

Publikumsverkehr reduzieren

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sollen Bürger in Schleswig-Holstein nur in dringenden Fällen persönlich auf den Polizeiwachen erscheinen und stattdessen für die Erstattung von Anzeigen die Online-Wache nutzen. Wer ein Rezept für verschreibungspflichtige Medikamente braucht, soll dies telefonisch beim Arzt anfordern. Wenn vorhanden, sollen Patienten zudem Botendienste ihrer Apotheken annehmen.


13:21 Uhr

Coronavirus-Update: Der neue Podcast ist da

Bis zu drei Tage sollen Viren auf einer Türklinke infektiös sein, auf Papier bis zu 24 Stunden. So besagt es eine Studie. Virologe Christian Drosten hält diese Zeitangaben für übertrieben: Wie es in Wirklichkeit aussieht, könne man in "so einfachen Studien nicht simulieren". Die neue Folge des NDR Podcast ist nun online.

Der Virologe Prof. Christian Drosten © picture alliance/Christophe Gateau/dpa Foto: Christophe Gateau

(14) Vorsicht vor Vereinfachungen

NDR Info - Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten -

Studien zum Überleben des Virus auf Oberflächen lassen sich nicht immer 1:1 in den Alltag übertragen. Und: Was ist von verwirrenden Meldungen zu Ibuprofen zu halten?

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13:01 Uhr

RKI: Hamburg hat die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner

8,8 bestätigte Infektionen pro 100.000 Einwohner zählt das Robert-Koch-Institut (RKI) derzeit in Hamburg. Damit liegt die Hansestadt an der bundesweiten Spitze der Inzidenzen auf Länder-Ebene, also der Hochrechnung der erkrankten Personen auf 100.000 Einwohner. Gleich dahinter liegen Nordrhein-Westfalen mit einer Inzidenz von 7,8, Berlin mit 7,1 und Bayern mit 6,1.


12:26 Uhr

MV: Wirtschaftsvertreter berichten über Auswirkungen

Spitzenvertreter aus Wirtschaft und Politik beraten heute in Schwerin, wie die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern begrenzt werden können. Gegen 16 Uhr werden Presse-Statements erwartet. NDR.de überträgt live.

Weitere Informationen

Coronavirus: Viele Geschäfte in MV geschlossen

Von heute an müssen in Mecklenburg-Vorpommern Geschäfte schließen, die nicht für die Versorgung der Bevölkerung relevant sind. Eine genaue Auflistung gibt es hier. mehr


11:55 Uhr

17 Uhr Livestream: Niedersachsen vor weiteren Einschränkungen

In Niedersachsen stehen weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens bevor. Details zu den Maßnahmen will die Landesregierung heute ab etwa 17 Uhr bekannt geben. NDR Niedersachsen zeigt die Pressekonferenz im Livestream.

Weitere Informationen

Corona: Niedersachsen rüstet sich

In Niedersachsen soll es weitere Einschränkungen geben, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Den Katastrophenfall - wie in Bayern - will das Land aber noch nicht auslösen. mehr


11:30 Uhr

Drei neue Testzentren in MV eröffnet

In Stralsund und Pasewalk haben am Montag zwei neue Corona-Testzentren ihren Betrieb aufgenommen. Damit gibt es in Vorpommern drei Anlaufstellen für Menschen mit dem Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion. Auch das Testzentrum in Neustrelitz für den Kreis Mecklenburgische Seenplatte ist seit heute eröffnet.


11:13 Uhr

Bundesagentur für Arbeit baut Telefonservice aus

Die Jobcenter und Arbeitsagenturen haben ihren Telefon- und Online-Zugang weiter ausgebaut. Wer sich arbeitslos melden möchte, sollte dies nicht in einer persönlichen Vorsprache tun, auch alle geplanten Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Anträge und Telefonnummern sind auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit zusammengestellt.


10:20 Uhr

Forschung zu Coronavirus und Nutztierhaltung

Auch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems bei Greifswald forscht nun am Coronavirus. "Es ist wichtig zu wissen, ob wir durch das Virus auch Schwierigkeiten in der Nutztierhaltung bekommen könnten", sagte FLI-Präsident Thomas Mettenleiter. Das bundeseigene Forschungsinstitut für Tiergesundheit hat den Auftrag, die Gesundheit von lebensmittelliefernden Tieren zu erhalten.

Weitere Informationen

Riems: Loeffler-Institut forscht an Coronavirus

Das Coronavirus beschäftigt auch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems bei Greifswald. Die Forscher wollen herausfinden, ob das Virus auch Probleme in der Nutztierhaltung bereitet. mehr


09:03 Uhr

Jetzt live: Radio-Sondersendung für Kinder

Der NDR bietet von heute an täglich eine Sondersendung für Kinder an - von 9 bis 13 Uhr auf NDR Info Spezial. Hier geht's zum Livestream. Viele weitere Angebote für Kinder gibt es auf der Internetseite der NDR Sendung Mikado.

Weitere Informationen

Mikado - Radio für euch!

Hörspiele, Buchtipps und Infos für Kinder - jeden Sonntag und an den Feiertagen bietet Mikado ein spannendes Programm - zurzeit gibt es zudem montags bis freitags eine Sondersendung. mehr


08:59 Uhr

Wie erklärt man Kindern die Lage?

Wie können Eltern ihren Kindern die aktuelle Situation am Besten erklären? Der Hamburger Kinder- und Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort gibt Tipps.


08:44 Uhr

TUI unterbricht Geschäft mit Reisen

Der weltgrößte Reisekonzern TUI aus Hannover setzt wegen des sich weiter ausbreitenden Coronavirus den größten Teil seiner Reise-Aktivitäten aus. Betroffen seien bis auf Weiteres Pauschalreisen, Kreuzfahrten und der Hotelbetrieb, teilte das Unternehmen mit.

Weitere Informationen

Gestrandete Urlauber: TUI-Rückholaktion geht weiter

Wegen des Coronavirus holt der Tourismuskonzern TUI weiter Urlauber aus dem Ausland zurück. Insgesamt setzt das Unternehmen fast 30 Flugzeuge bei der Aktion ein. mehr


07:54 Uhr

Von heute an täglich - Radio für Kinder am Vormittag

Angesichts der wegen der Corona-Krise geschlossenen Schulen erweitert der NDR sein Radioangebot: Von heute an bietet das Digitalprogramm NDR Info Spezial von 9 bis 13 Uhr an jedem Werktag eine Extra-Ausgabe der Kindersendung "Mikado". Auch in der ARD Audiothek und als Podcast bietet der Norddeutsche Rundfunk zahlreiche Bildungs- und Wissensangebote.

Weitere Informationen

Mikado Extra: Wissen und Spaß auch mit wenig Schule

Weil der Schulunterricht vielerorts noch stark eingeschränkt ist, sendet der NDR werktags im Radio Sondersendungen für Kinder - hier im Livestream und zum Nachhören. Mikado Extra macht schlau - und Spaß! mehr


06:59 Uhr

Schulen und Kitas dicht - Infos für Eltern

Seit heute sind in Norddeutschland Schulen und Kitas geschlossen. Wir haben die wichtigsten Informationen für Eltern in einem FAQ zusammengestellt.

Weitere Informationen

Schul- und Kita-Öffnungen: Die Regelungen im Norden

In der Corona-Krise werden auch in Norddeutschland nach und nach die Schulen und Kitas wieder geöffnet. Welche Pläne gibt es dafür? NDR.de bietet einen umfassenden Überblick. mehr


06:22 Uhr

Inseln in Schleswig-Holstein abgeriegelt

Schleswig-Holstein hat seit 6 Uhr alle schleswig-holsteinischen Nord- und Ostseeinseln sowie die Halligen in der Nordsee für Touristen gesperrt. Das bestätigten die zuständigen Polizeileitstellen. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte bei der Bekanntgabe der Entscheidung am Sonntag Urlauber aufgefordert, den Heimweg anzutreten. Im Laufe des heutigen Tages will Günther weitergehende Regelungen für den Tourismus in Schleswig-Holstein mitteilen.

Weitere Informationen

Coronavirus: Touristen-Verbot auf den Inseln

Schleswig-Holstein ergreift in der Corona-Pandemie drastische Maßnahmen: Inseln und Halligen an Nord- und Ostsee sind für Urlauber gesperrt. Die Landesregierung bittet um Verständnis. mehr


06:08 Uhr

Visite-Sondersendung zum Coronavirus - Stellen Sie Fragen!

Vor allem bei geschwächten und älteren Menschen kann eine Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 schwere Komplikationen verursachen. Visite zeigt eine Sondersendung am Dienstag um 20.15 Uhr im NDR Fernsehen. Haben Sie eine Frage zum Thema Coronavirus? Schicken Sie sie per E-Mail oder telefonisch. Alle Infos zur Sendung finden Sie hier:


06:00 Uhr

Die Coronavirus-Beiträge aus den Landesmagazinen

Das NDR Fernsehen hat auch gestern Abend umfassend über die jüngsten Entwicklungen zur Sars-CoV-2-Epidemie berichtet.

07:59
Hallo Niedersachsen
05:37
Hallo Niedersachsen
01:58
Nordmagazin
03:12
Nordmagazin

05:58 Uhr

NDR.de Coronavirus-Live-Ticker

Trotz aller Widrigkeiten wünschen wir Ihnen einen guten Start in die Woche. NDR.de informiert Sie auch heute wieder per Live-Ticker über den Stand der Coronavirus-Epidemie in Norddeutschland. So bieten wir Nachrichten, Hintergründe und Programminhalte aus dem NDR Fernsehen und Hörfunk.
Mehr Informationen finden Sie jederzeit auch auf folgenden Seiten:

FAQ und Podcast

Coronavirus-Update: Virologe Christian Drosten informiert

Was gibt es Neues in Sachen Coronavirus? Regelmäßig beantwortet Virus-Forscher Christian Drosten in einem Podcast Fragen und erläutert Hintergründe. mehr

Was Sie zum Coronavirus wissen müssen

Die Corona-Pandemie hat den Alltag massiv verändert. Die Ausbreitung hat sich aber verlangsamt. Was muss weiter beachtet werden? Was hat die Forschung ergeben? Fragen und Antworten zum Coronavirus mehr

Coronavirus: Was Sie im Job beachten müssen

Welche Folgen hat Corona auf die Arbeit? Wann darf ich zu Hause bleiben? Wer bezahlt mein Gehalt, wenn ich in Quarantäne muss und wie funktioniert Kurzarbeit? Die wichtigsten Fragen und Antworten. mehr

Wo Urlaub in Corona-Zeiten wieder möglich ist

In Norddeutschland haben Unterkünfte weitgehend wieder für Touristen geöffnet. Die weltweite Reisewarnung wird am 15. Juni für 29 Länder in Europa aufgehoben. Infos für Urlauber. mehr