Stand: 13.12.2020 23:00 Uhr

Coronavirus-Blog: Der Norden geht geschlossen in den Lockdown

NDR.de hat Sie auch am Sonntag, 13. Dezember, über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Montag geht es in einem neuen Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

Überblick: Tabellen, Karten und Grafiken zu Corona im Norden
Hintergrund: So kommen
unterschiedliche Fallzahlen zustande


22:55 Uhr

​Vielen Dank fürs Lesen - Morgen geht es weiter

Nach einem nachrichtenstarken Tag geht der NDR.de Corona-News-Ticker in eine kurze Pause. Morgen früh sind wir wieder mit aktuellen Corona-Informartionen aus dem Norden am Start, und zwar hier. Kommen Sie gut durch die Nacht!


22:46 Uhr

Die Beschlüsse zum Lockdown im Überblick

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten haben mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weitreichende Maßnahmen beschlossen, die einen harten Lockdown von Mittwoch an bedeuten. Einzelhandelsgeschäfte, die keine Waren des täglichen Bedarfs verkaufen, müssen schließen, Schulen setzen die Anwesenheitspflicht aus. Alle Details finden Sie hier noch einmal in der Übersicht:

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Ein Fahrgast mit FFP2-Schutzmaske steigt in eine Bahn ein © dpa Foto: Tobias Hase

Lockdown verlängert und verschärft: Das sind die neuen Regeln

Der Lockdown wurde bis zum 14. Februar verlängert - und teilweise verschärft. Die neuen Regeln sind mittlerweile überall im Norden in Kraft getreten. mehr


21:08 Uhr

ARD extra zum harten Lockdown

Im ARD extra zu den heute beschlossenen verschärften Corona-Maßnahmen wurden die Folgen für den Einzelhandel und die Aussichten auf eine Trendwende in der Pandemie mit Kanzleramtsminister Helge Braun besprochen. Moderatorin Susanne Stichler fragte zudem den Virologen Jonas Schmidt-Chanasit nach einem möglichen Erfolg der neuen Strategie von Bund und Ländern: Wird der harte Lockdown die Wende bei den Neuinfektionen bringen oder ist eine Verlängerung der Beschränkungen über den 10. Januar hinaus notwendig? Die Sondersendung können Sie hier noch einmal ansehen:


19:45 Uhr

Sondersendung von NDR Info zu den neuen Corona-Regeln

NDR Info hat heute im Hörfunk über die neuen Corona-Beschlüsse der Ministerpräsidenten berichtet. Dabei werden Folgen für die Menschen, die Wirtschaft und das Gesundheitssystem beschrieben und ein Überblick über die von Mittwoch an geltenden Regeln gegeben.


17:49 Uhr

Comet: Gesamter Feuerwerkbranche droht Insolvenz

Der Feuerwerkhersteller Comet sieht angesichts des Verkaufsverbots von Raketen und Böllern zu Silvester die ganze Pyrobranche in Gefahr. "Dem gesamten Wirtschaftszweig droht nun die Insolvenz", teilte das Unternehmen mit Sitz in Bremerhaven mit. "Die Branche braucht sofortige Hilfsgelder in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrags, um dies zu verhindern." Comet selbst mache fast 100 Prozent des Jahresumsatzes mit dem Silvestergeschäft, heißt es in der Mitteilung weiter. Allerdings habe das Unternehmen keinen Zugriff auf die staatlichen Überbrückungshilfen. Um seine 200 Arbeitsplätze sichern zu können, sei Comet jetzt auf Solidarität angewiesen.


17:37 Uhr

Tschentschers Appell: Montag und Dienstag nur wirklich nötige Dinge kaufen

Die von den Bundesländern und Kanzlerin Angela Merkel beschlossenen Schließungen im Einzelhandel gelten erst von Mittwoch an. Bis dahin könnte es aufgrund von Last-Minute-Weihnachtsshoppern noch einmal sehr voll werden in den Innenstädten. Daher richtete Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) einen dringenden Appell an die Bevölkerung, an den verbleibenden beiden Tagen nur die wirklich nötigen Einkäufe zu tätigen. Es dürfe nicht zu einer "Black Friday"-Situation kommen, die das Infektionsgeschehen noch einmal negativ beeinflussen könnte. Hamburg sei zu einer schnelleren Schließung der Geschäfte bereit gewesen, andere Länder jedoch nicht. Da es jedoch zu keinem Einkaufstourismus kommen dürfe, sei die Einheitlichkeit der Regeln hier wichtiger als die Schnelligkeit.

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Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) stellt die Einigung zu den Corona-Maßnahmen vor.

Corona-Regeln werden ab Mittwoch in Hamburg verschärft

Läden müssen schließen, Feuerwerk wird verboten und Schüler können ab Mittwoch zu Hause lernen: Auch Hamburg verschärft die Corona-Regelungen. mehr


17:32 Uhr

Alkohol- und generelles Böllerverbot in Hamburg

In Hamburg gilt an Silvester ein generelles Böllerverkaufs-, aber auch ein striktes Abbrennverbot. Das sagte der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) bei einer Pressekonferenz am Nachmittag. Innensenator Andy Grote (SPD) ergänzte, dass sicherlich dennoch die ein oder andere Rakete am Himmel zu sehen sein werde. Es könne nicht erwartet werden, dass die Sicherheitskräfte jegliches Feuerwerk komplett unterbinden, gleichwohl führten die Regelung und hoffentlich Einsicht und Vernunft bei den Menschen dazu, dass deutlich weniger geböllert werden. Zudem gelte von Mittwoch an ein generelles Alkoholkonsumverbot in der Öffentlichkeit. So etwas habe es in Hamburg noch nie gegeben, sagte Grote.


17:12 Uhr

Fegebank: Harte Beschlüsse, doch Ziel sei Rettung von Menschenleben

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat am Nachmittag die Umsetzung der von Bund und Ländern beschlossenen Regeln zum harten Lockdown in der Hansestadt erläutert. Unter anderem nannte er die Schließung des Einzelhandels und die Aussetzung der Präsenzpflicht in Schulen von Mittwoch an. "Uns ist nicht gelungen, was wir uns vorgenommen hatten", sagte Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) zur Begründung für die strikten Maßnahmen. Sie finde es absolut richtig, analog zu den Beschlüssen der Ministerpräsidenten "sehr harte Beschlüsse" getroffen zu haben. Verzicht und größere Opfer seien nun nötig, doch es helfe der Blick darauf, was damit erreicht werden solle: hoffentlich geringere Fallzahlen und die Rettung von Leben.


16:37 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern meldet 163 neue Infektionen

In Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag 163 weitere Corona-Fälle gemeldet worden, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Gestern waren es noch 199 gewesen, am Sonntag vor einer Woche lag die Zahl bei 95. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt den Angaben zufolge nun bei landesweit 90 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Sonntag vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 50,6. Fünf Regionen in Mecklenburg-Vorpommern haben inzwischen bei der Sieben-Tage-Inzidenz die Marke von 100 überschritten. Nur die Hansestadt Rostock mit 15,8 und der Landkreis Rostock mit 39,4 gelten im Nordosten noch nicht als Risikogebiet. Die Stadt Rostock hat bundesweit die niedrigste Inzidenz aller Städte und Landkreise.


16:29 Uhr

23 Infizierte in Braunschweiger Seniorenheim

In einem Braunschweiger Pflegeheim haben sich 19 Bewohner und vier Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte der Betreiber Awo mit. Betroffen seien Bewohner im Alter von 77 bis 98 Jahren. Insgesamt waren demnach am Freitag 130 Bewohner und 110 Mitarbeiter getestet worden. Die Testergebnisse lägen nun vollständig vor, erklärte der Verbandssekretär der Awo Braunschweig, Frank Hensel. Die infizierten Senioren seien isoliert worden. Für das Pflegeheim gelte ein Besuchsverbot.


16:19 Uhr

Handel in MV will andere Lösung nach dem 10. Januar

Der Handelsverband Nord in Mecklenburg-Vorpommern warnt vor aus seiner Sicht schwerwiegenden Folgen durch die verschärften Corona-Maßnahmen vom kommenden Mittwoch an. "Wir tragen die Entscheidung mit und haben Verständnis dafür. Für eine Zeit nach dem 10. Januar muss aber eine andere Lösung gefunden werden", sagte Geschäftsführer Kay-Uwe Teetz. Der Handel in Mecklenburg-Vorpommern habe bereits kein Ostergeschäft gehabt und nun kämen weitere enorme Probleme für das wichtige Weihnachtsgeschäft hinzu. Zudem fehlten Touristen im Bundesland.

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Menschen mit Einkaufstaschen.  Foto: Henning Kaiser

Lockdown - "wirtschaftliche Katastrophe" für den Handel in MV

Der Handelsverband Nord schlägt Alarm. Nach dem Oster- sei jetzt auch das Weihnachtsgeschäft kaputt. mehr


16:14 Uhr

Bremens Bürgermeister Bovenschulte: "Sind uns des Ernstes der Lage bewusst"

Auch Bremen will laut Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) die leicht gelockerten Kontaktbestimmungen für die Zeit vom 24. bis 26. Dezember übernehmen. Ansonsten bleibe es aber bei dem Grundsatz, dass sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürften. "Das war heute eine der kürzesten Beratungen der Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen mit der Kanzlerin", sagte Bovenschulte über die Videokonferenz am Vormittag. "Wir alle waren und sind uns des Ernstes der Lage bewusst." In der jetzigen Situation sei ein deutschlandweit einheitliches, klares und entschiedenes Handeln notwendig.


15:37 Uhr

Schwesig warnt vor Panik und spricht von "Schutzwoche" vor Weihnachten

Angesichts des erneuten harten Lockdowns, der von kommendem Mittwoch an deutschlandweit gelten soll, sagte Mecklenburg.-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), es gebe keinen Grund zur Panik. "Es wird weiterhin jederzeit möglich sein, Lebensmittel und Drogerieartikel zu kaufen", so Schwesig. "Dieses Mal ist ganz Ostdeutschland viel schärfer betroffen und wir müssen alles dafür tun, dass wir diese schlechte Entwicklung stoppen. Es ist die schwierigste Situation die wir bislang in unserem Bundesland hatten." Die Ministerpräsidentin sprach von einer sogenannten Schutzwoche, in der Kontakte so weit wie möglich eingeschränkt werden sollen, damit sich Familienangehörige dann über Weihnachten treffen können. Im Nordosten werden demnach über Heiligabend und die beiden Weihnachtsfeiertage die Kontaktbeschränkungen gelockert. Dann dürfe sich ein Haushalt mit bis zu vier weiteren Menschen treffen. Kinder bis 14 Jahren würden nicht mit eingerechnet.


15:14 Uhr

Einzelhandel nennt Lockdown "Katastrophe" - Althusmann setzt auf schnelle Hilfen

Die erneute Schließung des Einzelhandels in der Corona-Krise hat nach Einschätzung des Handelsverbands Niedersachsen-Bremen für die Unternehmer schwerwiegende Folgen. Der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Mark Alexander Krack, bezeichnete den Lockdown als "eine Katastrophe" für viele Innenstadthändler. "Auch wenn wir Verständnis für die Notwendigkeit schärferer Maßnahmen bei steigendem Infektionsgeschehen haben, mindestens ein Viertel unseres Weihnachtsgeschäfts wird dadurch abgeschnitten."

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) sagte zu den Folgen für den Handel: "Als Wirtschaftsminister tut mir das erneute Herunterfahren in der Seele weh." Die Bedeutung der kommenden Wochen für den Einzelhandel sei ihm bewusst, er kenne aber auch die Infektionszahlen und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Gesundheitssystem. Althusmann betonte, die vom Bund angekündigten Hilfen von etwa elf Milliarden Euro müssten den betroffenen Unternehmen schnell und unkompliziert zur Verfügung gestellt werden. Er machte auch Hoffnung: "Wenn wir jetzt Ruhe bewahren, können wir uns für das Frühjahr eine gute Perspektive erarbeiten."


15:10 Uhr

Zu Weihnachten mehr Passagiere am Hamburg Airport erwartet

Trotz der hohen Coronazahlen zieht es manche Hamburger über die Weihnachtstage in die Ferne. Der Flughafen in Fuhlsbüttel rechnet mit einer höheren Nachfrage zu den Feiertagen. Viele Fluggesellschaften hätten ihre Kapazitäten kurzzeitig aufgestockt, sagte eine Sprecherin des Flughafens. Zur Zeit fliegen im Schnitt insgesamt rund 3.500 Menschen täglich von und nach Hamburg. Das seien weniger als 10 Prozent der sonst üblichen Passagiere, erläuterte die Sprecherin. Hohe Buchungen gebe es bundesweit für Kuba und die Seychellen, in Europa stünden die Kanaren und Madeira hoch im Kurs. Für diese Gebiete gebe es keine Reisewarnungen.


14:34 Uhr

Niedersachsen: Weil wirbt um Verständnis für Lockdown

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat die Bürger um Verständnis für den erneuten Corona-Lockdown gebeten. "Wir sehen in ganz Deutschland und auch in Niedersachsen besonders ruhigen und stillen Feiertagen entgegen. Bitte machen Sie das Beste daraus und denken mit uns gemeinsam an all diejenigen, die schon jetzt mit den schweren Folgen des Coronavirus kämpfen oder die bereits um Angehörige oder Freunde trauern", sagte der SPD-Politiker. "Nur wenn wir uns alle an die neuen Regeln halten, können wir die Infektionszahlen wieder senken." Weil rief dazu auf, auf Last-Minute-Weihnachtseinkäufe in den Geschäften zu verzichten, auch wenn diese erst am Mittwoch schließen. "Bitte verzichten Sie darauf, morgen und übermorgen zu versuchen, rasch noch all das einzukaufen, was sie noch nicht besorgen konnten", sagte er und schlug alternativ Gutscheine oder Bestellungen im örtlichen Einzelhandel vor. Eltern von Schulkindern legte der Ministerpräsident nahe, von der Möglichkeit, die Kinder von Montag, 14. Dezember, an zu Hause zu behalten, Gebrauch zu machen. "Die Schulen sollen in der nächsten Woche spürbar leerer werden", sagte Weil.

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Stephan Weil (SPD) spricht vor einem großen Weihnachtsbaum in der Staatskanzlei in zahlreiche Mikrofone © picture alliance/dpa/Moritz Frankenberg Foto: Moritz Frankenberg

Corona-Lockdown: Ab Mittwoch auch Niedersachsen dicht

Ministerpräsident Weil bittet die Menschen, die Regeln einzuhalten. Der betroffenen Wirtschaft will das Land helfen. mehr


14:27 Uhr

Günther: "Zu Hause zu bleiben ist das Gebot der Stunde"

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) rechnet trotz des Lockdowns ab Mittwoch auch in Schleswig-Holstein zunächst mit weiter steigenden Corona-Infektionszahlen. "Zu Hause zu bleiben ist das Gebot der Stunde in den nächsten vier Wochen", sagte Günther heute. "Die Werte sind besorgniserregend." Wegen der sich ausbreitenden Corona-Pandemie schränkt auch Schleswig-Holstein das öffentliche Leben ab Mittwoch drastisch ein. Dann muss der Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf schließen. Günther appellierte an die Menschen, sich auch bereits am Montag und Dienstag mit Einkäufen zurückzuhalten. An Weihnachten könnte der eigene Hausstand mit vier weiteren Personen zusammen sein, sagte Günther. An Silvester gibt es auch im Norden ein Versammlungs- und Ansammlungsverbot. Ausgangsbeschränkungen soll es aber nicht geben.

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Vor einem Geschäft sind Tische aufeinandergestellt und mit Absperrband umwunden worden.  Foto: Daniel Bockwoldt

Corona-Regeln massiv verschärft: Das gilt ab Mittwoch in SH

Nach dem Bund-Länder-Treffen hat die Landesregierung in SH die beschlossenen drastischen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verkündet. mehr


14:08 Uhr

Überblick: Diese Corona-Regeln gelten ab Mittwoch

Kleine Familienrunden an Weihnachten, ein stilles Silvester: Die ursprünglich geplanten Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen über den Jahreswechsel kommen nicht. Im Gegenteil: Noch vor Weihnachten geht Deutschland in einen neuen harten Lockdown. Vom 16. Dezember bis mindestens 10. Januar gelten schärfere Regeln. Schulen sollen schließen oder die Präsenzpflicht aufheben sowie Kita-Kinder wo immer möglich zu Hause betreut werden. Ab Mittwoch schließen viele Geschäfte - Ausnahmen im Handel gibt es für Lebensmittel, darunter beispielsweise auch Wochenmärkte und Abhol- und Lieferdienste. Auch Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Kfz-und Fahrradwerkstätten, Banken, Poststellen, Waschsalons und Tierbedarfsmärkte dürfen offen bleiben. Dienstleistungsbetriebe zur Körperpflege wie Friseure und Kosmetiksalons müssen schließen. Hier die Maßnahmen im Überblick:

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Ein Fahrgast mit FFP2-Schutzmaske steigt in eine Bahn ein © dpa Foto: Tobias Hase

Lockdown verlängert und verschärft: Das sind die neuen Regeln

Der Lockdown wurde bis zum 14. Februar verlängert - und teilweise verschärft. Die neuen Regeln sind mittlerweile überall im Norden in Kraft getreten. mehr


13:44 Uhr

Verschärfte Corona-Maßnahmen auch in MV von Mittwoch an

Das öffentliche Leben wird angesichts der sich ausbreitenden Corona-Pandemie auch in Mecklenburg-Vorpommern von Mittwoch an drastisch heruntergefahren. MV trägt sämtliche Beschlüsse der Bund-Länder-Beratungen mit, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mitteilte. An den Schulen Mecklenburg-Vorpommerns kann Präsenzunterricht in den Jahrgangsstufen bis zur 6. Klasse im verschärften Corona-Lockdown weiterhin grundsätzlich möglich sein. Schwesig sagte, dass sie empfehle, Kinder, wo dies möglich sei, zu Hause zu lassen. Die Präsenzpflicht könne auch nach den Weihnachtsferien zunächst ausgesetzt werden und es könne stattdessen von zu Hause aus gelernt werden. Kitas sollen demnach ebenfalls grundsätzlich offen bleiben. Auch hier sprach sich Schwesig dafür aus, dass Eltern ihre Kinder, sofern möglich, zu Hause lassen sollen. Von Montag an sind in weiten Teilen des Bundeslandes bereits verschärfte Maßnahmen für Schüler ab der 7. Klasse geplant. Diese sollen dann per Internet unterrichtet werden.

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Ein Geschäft mit einem Schild "geschlossen" ©  photocase.de Foto: Eliza

Corona in MV: Harter Lockdown beginnt am Mittwoch

Dann schließen die meisten Geschäfte. Für Silvester gilt ein Versammlungsverbot. Schulen und Kitas bleiben aber geöffnet. mehr


13:22 Uhr

Verstoß gegen Alkohol-Ausschankverbot in Hamburg

Bei Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln haben Polizeibeamte in Hamburg am Wochenende einen Verstoß gegen das Ausschankverbot von alkoholischen Getränken im Freien festgestellt. Dem Betreiber der Lokalität auf St. Pauli wurde in der Nacht zu Sonnabend der Verkauf untersagt, wie ein Polizeisprecher heute berichtete. Außerdem wurde ein Verfahren wegen der Ordnungswidrigkeit eingeleitet. Im Allgemeinen hielten die Hamburger Bar- und Restaurantbetreiber sich aber an das seit vergangenem Mittwoch gültige Verbot, Alkohol "to go" zu verkaufen. Während der Kontrollen trafen die Beamten hin und wieder auf Menschen ohne Maske - darunter war auch ein Betreiber einer Pizzeria auf dem Kiez. Die meisten von ihnen zeigten sich nach Angaben des Sprechers jedoch spätestens nach verdeutlichenden Gesprächen mit den Polizisten einsichtig.


13:04 Uhr

273 neue Corona-Fälle in Hamburg gemeldet

In Hamburg sind nach Angaben der Sozialbehörde am Sonntag 273 Corona-Neuinfektionen registriert worden, das sind 42 neue Fälle mehr als vor einer Woche. Am Sonnabend waren es noch 515 neue Infektionen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in einer Woche stieg weiter auf jetzt 134,6. Am Sonntag vor einer Woche hatte der Wert noch bei 112,9 gelegen.

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Visualisierung: Coronavirus. © picture alliance / 360-Berlin

273 neue Corona-Fälle in Hamburg

In Hamburg ist die Zahl der Neuinfektionen am Sonntag im Vergleich zur Vorwoche weiter angestiegen. mehr


12:35 Uhr

Tschentscher: Schüler werden von Anwesenheitspflicht befreit

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hätte sich eine frühere Schließung des Einzelhandels gewünscht. Das sagte er bei einem Pressestatement nach den Bund-Länder-Beratungen, bei denen am Vormittag ein bundesweiter Lockdown mit einer Schließung der Geschäfte ab kommenden Mittwoch vereinbart wurde. Er gehe davon aus, dass der Senat die Beschlüsse von Bund und Ländern umsetzen werde. Im Laufe des Tages soll es eine Online-Sondersitzung und eine weitere Pressekonferenz geben. "Die Lage ist ernst", sagte Tschentscher mit Blick auf die hohen Infektionszahlen. Schulen und Kitas würden voraussichtich bis Ende kommender Woche offen bleiben. Die Schüler würden aber ab Mittwoch von der Anwesenheitspflicht befreit.

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Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) stellt die Einigung zu den Corona-Maßnahmen vor.

Corona-Regeln werden ab Mittwoch in Hamburg verschärft

Läden müssen schließen, Feuerwerk wird verboten und Schüler können ab Mittwoch zu Hause lernen: Auch Hamburg verschärft die Corona-Regelungen. mehr


12:33 Uhr

Kontaktbeschränkungen: Nur an Weihnachtstagen Ausnahmen möglich

Grundsätzlich gilt für private Treffen weiter eine Obergrenze von fünf Menschen aus zwei Haushalten, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt werden. Für die Weihnachtstage vom 24. bis 26. Dezember sollen Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Menschen möglich sein. Allerdings soll dies auf den engsten Familienkreis beschränkt sein: Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige. Zudem gilt der Appell, Kontakte in der Woche davor auf ein Minimum zu beschränken.


12:22 Uhr

Merkel: "Wir sind zum Handeln gezwungen"

Der seit Anfang November geltende Teil-Lockdown hat nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht gereicht. Das exponentielle Wachstum der Corona-Neuinfektionen habe eine Zeit lang gestoppt werden können, sagte Merkel nach Beratungen mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten heute in Berlin. Dann habe es aber eine "Seitwärtsbewegung" gegeben, und seit einigen Tagen gebe es wieder ein exponentielles Wachstum. Das Vorhaben sei immer gewesen, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, sagte Merkel. Die nun beschlossene Verschärfung der Maßnahmen habe Auswirkungen auf die Feiertage. Aber: "Wir sind zum Handeln gezwungen und handeln jetzt auch."  


12:09 Uhr

Öffentlicher Konsum von Alkohol ab Mittwoch verboten

Wegen der Corona-Pandemie dürfen ab Mittwoch keine alkoholischen Getränke mehr in der Öffentlichkeit konsumiert werden. Das Verbot soll zunächst bis zum 10. Januar gelten, wie es im Beschluss zum Lockdown heißt, den die Spitzen von Bund und Ländern in einer Schaltkonferenz fassten. Verstöße sollen mit einem Bußgeld belegt werden. Die Lieferung und Abholung von Speisen durch Gastronomiebetriebe soll demnach weiter möglich bleiben. Auch der Betrieb von Kantinen soll weiter erlaubt sein.


12:03 Uhr

Scholz: Lassen Firmen nicht alleine

Der Bund will nach den Worten von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) mit erweiterten Corona-Finanzhilfen Firmen und Jobs schützen. Scholz sagte am Sonntag in Berlin nach den Beratungen von Bund und Ländern, es gehe um Existenzen. Viele hätten sich über viele Jahre ein Geschäft aufgebaut und hätten nun die Sorge, aufgeben zu müssen. Scholz sprach angesichts des harten Lockdowns von einer umfassenden Unterstützung. Die zusätzlichen Hilfen hätten einen Umfang von rund elf Milliarden Euro pro Monat. Die Bundesregierung habe Firmen von Beginn der Krise an nicht alleine gelassen, sagte der Vizekanzler. Er nannte die beschlossenen harten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erforderlich. "Das Virus macht keine Ferien." Es gehe um Gesundheit und um das Leben von Bürgern


11:50 Uhr

1.139 neue Corona-Infektionen in Niedersachsen bestätigt

Die Neuansteckungen mit dem Coronavirus in Niedersachsen sind im Vergleich zur Vorwoche weiter gestiegen. Das Landesgesundheitsamt meldete heute 1.139 bestätigte Fälle binnen 24 Stunden. Das waren 265 mehr als am Sonntag vor einer Woche. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle stieg um vier auf 1.420. Der landesweite Sieben-Tage-Wert lag bei 94,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Auf Kreisebene wies das Land die höchsten Werte für Holzminden (147,6), Cloppenburg (140,6) und Osnabrück (140,5) aus. Lediglich fünf der 45 Landkreise und kreisfreien Städte Niedersachsens lagen unter dem als kritisch erachteten Sieben-Tage-Wert von 50.

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Nordhorn: Ein Abstrich für einen PCR-Test wird von einem Mitarbeiter im Corona-Testzentrum genommen. © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt

Corona in Niedersachsen: 486 Neuinfektionen, 58 Todesfälle

Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus beträgt in Niedersachsen nun mehr als 3.000. mehr


11:41 Uhr

Gottesdienste bleiben erlaubt - Maskenpflicht und Gesangsverbot

Trotz der härteren Corona-Einschränkungen bleiben Gottesdienste auch über Weihnachten weiter möglich. Allerdings müssten die dafür geltenden Hygiene-Bestimmungen strikt eingehalten werden, mahnte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Unter Federführung des zuständigen Bundesinnenministeriums werde man die Details in Gesprächen mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften in den kommenden Tagen klären, ergänzte die Kanzlerin. Zusammenkünfte in Gotteshäusern sollen nur bei Einhaltung des Mindestabstands von eineinhalb Metern erlaubt sein. Es gilt zudem eine Maskenpflicht auch am Platz, das Singen ist verboten. Wenn hohe Besucherzahlen zu erwarten sind, müssen die Gemeinden ein Anmeldesystem einführen.


11:33 Uhr

Bund erhöht Corona-Finanzhilfen für Unternehmen

Angesichts des harten Lockdowns ab Mittwoch erweitert der Bund Corona-Finanzhilfen für Unternehmen. Das geht aus dem Beschlusspapier nach den Beratungen von Bund und Ländern am Sonntag hervor. Konkret soll bei der Überbrückungshilfe III, die ab Januar gilt, der Höchstbetrag von 200.000 Euro auf 500.000 Euro erhöht werden. Der maximale Zuschuss ist demnach geplant für direkt und indirekt von Schließungen betroffene Unternehmen. Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen. Erstattet werden betriebliche Fixkosten. Für die von der Schließung betroffenen Unternehmen soll es Abschlagszahlungen ähnlich wie bei den November- und Dezemberhilfen geben.


11:31 Uhr

Pflichttests auf Coronavirus in Alten- und Pflegeheimen

In den besonders vom Coronavirus betroffenen Alten- und Pflegeheimen werden nun Pflichttests eingeführt. "Mehrmals pro Woche" sollten die Tests stattfinden, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag nach dem Coronagipfel. Die Alten- und Pflegeheime benötigten eine besondere Beachtung.


11:29 Uhr

Versammlungsverbot an Silvester - Kein Verkauf von Feuerwerk

An Silvester und Neujahr wird in Deutschland angesichts der sich ausbreitenden Corona-Pandemie ein bundesweites Versammlungsverbot gelten. Nach einem Beschluss von Bund und Ländern vom Sonntag wird zudem der Verkauf von Feuerwerk vor Silvester grundsätzlich verboten.


11:27 Uhr

Möglichst keine Schul- und Kita-Besuche ab Mittwoch bis 10. Januar

Schüler und Kita-Kinder sollen spätestens ab Mittwoch deutschlandweit wann immer möglich für zunächst dreieinhalb Wochen zu Hause bleiben. Das vereinbarten Bund und Länder heute beim Corona-Krisengespräch. Ausnahmen und eine Notbetreuung sind möglich und in einigen Bundesländern gelten solche Regeln bereits ab Montag.


11:18 Uhr

Bund und Länder beschließen umfassenden Lockdown ab Mittwoch

Wegen der anhaltend hohen Corona-Neuinfektionen wollen Bund und Länder das öffentliche Leben in Deutschland ab Mittwoch grundsätzlich herunterfahren. Die meisten Geschäfte müssen vom 16. Dezember bis zum 10. Januar schließen. Das haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die 16 Länderchefs heute beschlossen. Ausgenommen sind etwa Lebensmittelgeschäfte, Drogerien sowie Banken und Sparkassen. Der Bund bietet Finanzhilfen für die Betroffenen an. Auch an den Schulen sollen im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 die Kontakte deutlich eingeschränkt werden. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum soll im selben Zeitraum untersagt und Verstöße mit einem Bußgeld belegt werden.


11:05 Uhr

Niedersachsen: Polizei löst mehrere Partys auf

Die Landkreise Cloppenburg und Vechta haben die höchsten Corona-Infektionswerte in ganz Niedersachsen - das hat mehrere Gruppen aber nicht davon abgehalten, trotzdem zusammen zu feiern. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, löste sie am Wochenende fünf Partys in den beiden Corona-Hotspots auf. In Vechta waren die Beamten am Samstagabend zu einer Ruhestörung gerufen worden, woraufhin sie eine Gruppe von 21 Menschen aus acht Haushalten feststellten, die gemeinsam einen Geburtstag feierten. Nach Angaben der Polizei hielten die Beteiligten weder Abstand noch trugen sie einen Mund-Nase-Schutz. In einer Nachbarwohnung lösten die Polizisten im Anschluss gleich die nächste Feier auf - in diesem Fall mit 18 Personen aus drei Haushalten. Auch in Goldenstedt, Emstek und Cloppenburg schritten die Beamten ein. Nach der gültigen Corona-Verordnung in Niedersachsen dürfen sich derzeit höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt.

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Es wird auf einer Party mit Weißwein angestoßen. © photocase Foto: vanda lay

Polizei löst Partys in Corona-Hotspots auf

In den Landkreisen Vechta und Cloppenburg haben die Beamten am Wochenende fünf Feiern mit bis zu 21 Menschen beendet. mehr


10:45 Uhr

MV: Mehr als 1.800 Verstöße bei Corona-Kontrollen festgestellt

Bei verstärkten Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln während des Advents-Shoppings hat die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt mehr als 1.800 Verstöße festgestellt. Dabei wurde insbesondere auf Abstandsregeln und das Tragen einer Maske geachtet, wie die Polizei mitteilte. In Schwerin, Rostock, Greifswald, Neubrandenburg, Waren und Stralsund waren den Angaben zufolge am Sonnabend viele Menschen für den Weihnachtseinkauf unterwegs. Die Rostocker Polizei stellte nach eigenen Angaben 787 Verstöße in ihrem Zuständigkeitsbereich fest. Nur in wenigen Fällen gingen diese jedoch mit einer Anzeige einher. Die meisten Menschen kamen mit einer mündlichen Verwarnung davon und zeigten sich laut Polizei verständnisvoll. Im Bereich der Polizei Neubrandenburg fielen den Beamten 1.025 Verstöße auf. In Warrenzin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wurden die Polizisten auf einen unerlaubten öffentlichen Glühweinausschank aufmerksam. Es wurde eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung gestellt.


10:10 Uhr

472 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein gemeldet

In Schleswig-Holstein sind nach Angaben der Landesregierung innerhalb eines Tages 472 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das waren 88 mehr als am Vortag. Am Sonntag vor einer Woche waren 234 neue Fälle gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz, der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, stieg weiter an und liegt demnach landesweit bei 79. In den Krankenhäusern in Schleswig-Holstein wurden den Angaben zufolge 133 Covid-19-Patienten behandelt. 25 von ihnen befinden sich auf Intensivstationen, 14 müssen beatmet werden. Diese drei Zahlen haben sich im Vergleich zu Freitag nicht erhöht. Die Zahl der Genesenen wird auf 13.600 geschätzt.

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Ein Abstrichstäbchen wird in einer Corona-Test- Einrichtung gehalten. © picture alliance/dpa Foto: Britta Pedersen

Corona in SH: 472 neue Infektionen gemeldet

Die Zahl der bekannten Neuinfektionen ist weiter gestiegen. Vier Kommunen liegen über der 100er-Warnschwelle. mehr


09:30 Uhr

Entwurf für Beratungen mit Ländern: Bund will Corona-Hilfen erhöhen

Angesichts des erwarteten harten Lockdowns plant der Bund eine deutliche Ausweitung von Corona-Hilfen für Unternehmen sowie Entlastungen vor allem für den Handel. Bei der sogenannten Überbrückungshilfe III soll der Höchstbetrag von 200.000 Euro auf 500.000 Euro erhöht werden, wie aus einem am Morgen vom Bundeskanzleramt an die Länder geschickten Beschlussentwurf zur Bund-Länder-Runde mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hervorgeht. In dem Entwurf wird vorgeschlagen, den Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf vom 16. Dezember bis zum 10. Januar zu schließen. Zu den geplanten höheren finanziellen Hilfen des Bundes hatte es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Einigung zwischen Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) gegeben. Der maximale Zuschuss von 500.000 Euro bei der Überbrückungshilfe III ist laut Papier geplant für direkt und indirekt von Schließungen betroffene Unternehmen. Für diese Firmen soll es außerdem Abschlagszahlungen ähnlich wie bei November- und Dezemberhilfen geben.


09:07 Uhr

Vorlage für Corona-Gipfel: Harter Lockdown soll Mittwoch beginnen

Deutschland steht angesichts anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen vor einem harten Lockdown deutlich vor Weihnachten. In einem am Morgen vom Bundeskanzleramt an die Länder geschickten Beschlussentwurf zur Bund-Länder-Runde mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) von 10 Uhr an wird vorgeschlagen, den Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf vom 16. Dezember bis zum 10. Januar zu schließen. Für den gleichen Zeitraum empfiehlt der mehreren Medien vorliegende Entwurf Kontakteinschränkungen an den Schulen und Kitas: "Kinder sollen in dieser Zeit wenn immer möglich zu Hause betreut werden. Daher werden in diesem Zeitraum die Schulen grundsätzlich geschlossen oder die Präsenzpflicht wird ausgesetzt." In Kindertagesstätten solle analog verfahren werden. Für Eltern sollten nach diesen Vorstellungen zusätzliche Möglichkeiten geschaffen werden, für die Betreuung der Kinder im genannten Zeitraum bezahlten Urlaub nehmen zu können.


08:50 Uhr

Schäuble rechnet mit Änderung bei Impf-Priorisierungen

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble rechnet noch mit Änderungen bei der Reihenfolge, in der die Bevölkerung in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft werden soll. "Die Empfehlung der Experten wird sicher noch verfeinert", sagte der CDU-Politiker der "Welt am Sonntag". "Ich persönlich würde die Menschen, die mit Infizierten arbeiten müssen oder mit Alten und Kranken zu tun haben, an der ersten Stelle priorisieren. Sie haben ein extrem hohes Risiko, sich mit Corona zu infizieren. Und wenn zu viele Ärzte und Pflegekräfte ausfallen, stehen wir vor einem riesigen Problem." Am vergangenen Montag verschickte die Ständige Impfkommission (Stiko) einen Entwurf an Länder und medizinische Fachgesellschaften. Empfohlen wird demnach, Impfungen zunächst Personengruppen mit besonders hohem Risiko für schwere oder tödliche Krankheitsverläufe anzubieten - sowie Gruppen, die beruflich besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu Risikogruppen haben.


08:30 Uhr

Warn-App NINA soll lokale Corona-Daten liefern

Statt nur allgemeiner Hinweise zur Corona-Pandemie soll die staatliche Warn-App NINA von dieser Woche an auch lokale Informationen liefern. Dazu gehören Infektionszahlen und die aktuellen Corona-Regeln am Standort. Der Informationsbedarf der Menschen sei enorm, sagte der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Armin Schuster. Gleichzeitig herrsche oft eine große Verunsicherung darüber, welche Regeln an dem Ort gelten, an dem man sich gerade aufhält. Die neue Version der Warn-App NINA soll wichtige Inhalte künftig auch in sieben Fremdsprachen sowie in leichter deutscher Sprache anbieten. Neben Informationen zur Corona-Pandemie liefert sie Warnmeldungen aus den bundesweit mehr als 250 Rettungsleitstellen. Oft geht es dabei um Unwetter, Brände oder Bombenfunde.


08:00 Uhr

Kommentar: "Deutsche Politik hat im Corona-Herbst versagt" 

Ein harter Lockdown, um die Corona-Pandemie einzudämmen, wird immer wahrscheinlicher. Strikte Anti-Corona-Maßnahmen sind richtig, aber es wurden wertvolle Wochen verschenkt - das meint Markus Feldenkirchen, politischer Autor im Hauptstadtbüro des "Spiegel", im NDR Info Wochenkommentar.

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Viren schweben vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia,photocase Foto: rclassen

Kommentar: Verschenkte Corona-Wochen

Die deutsche Politik hat im Corona-Herbst versagt, meint "Spiegel"-Autor Markus Feldenkirchen im NDR Info Wochenkommentar. mehr


07:22 Uhr

Marburger Bund appelliert an Arbeitgeber: Homeoffice ermöglichen

Der Marburger Bund appelliert angesichts der hohen Coronavirus-Infektionszahlen an Arbeitgeber, ihren Angestellten Homeoffice zu ermöglichen. "Wo immer es möglich ist, sollten Arbeitgeber ihre Angestellten ab sofort ihre Arbeit von zu Hause erledigen lassen", sagte die Erste Vorsitzende des Ärzteverbandes, Susanne Johna, der Deutschen Presse-Agentur. "Homeoffice, wo immer es möglich ist, wird auch dazu führen, dass in dieser kritischen Phase weniger Menschen morgens und abends in vollen Bussen und Bahnen zusammenkommen und sich dabei gegenseitig anstecken." Die hohen Infektionszahlen erforderten rasches und konsequentes Handeln, so Johna. Die Gefahr einer Überlastung des Gesundheitssystems sei in vielen Regionen real, obwohl inzwischen in den meisten Krankenhäusern verschiebbare Eingriffe nicht mehr durchgeführt würden. "Alles, was dazu beiträgt, dass die Infektionen rasch sinken, wird uns in den Krankenhäusern entlasten und Leben retten."


06:45 Uhr

RKI meldet bundesweit 20.200 Neuinfektionen und 321 weitere Todesfälle

In Deutschland sind innerhalb eines Tages erneut mehr als 20.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 20.200 neue Ansteckungsfälle erfasst. Am vergangenen Sonntag waren rund 17.700 Neuinfektionen registriert worden. Die Zahl der Corona-Todesfälle stieg laut RKI binnen eines Tages um 321 auf insgesamt 21.787. Da am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln, liegen die Fallzahlen des RKI sonntags und montags in der Regel niedriger als an anderen Wochentagen. Am Freitag waren die bislang höchsten Zahlen für Deutschland vermeldet worden mit 29.875  Neuinfektionen und 598 Corona-Toten.


06:10 Uhr

Teil-Lockdown fehlt Durchschlagskraft: Härtere Auflagen in Sicht

Kurz vor dem heutigen erneuten Corona-Beratungen von Bund und Ländern mehren sich die Zeichen für neue harte Auflagen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten von CDU und CSU wollen die Gangart nach Darstellung des baden-württembergischen Regierungschefs Winfried Kretschmann bei ihren Beratungen forcieren. "Da muss sich unsere Gesellschaft auf einen harten Lockdown einstellen, und so wie es sich abzeichnet, eher vor Weihnachten und nicht erst nach Weihnachten", sagte der Grünen-Politiker nach einer Corona-Schalte mit Merkel und den Ministerpräsidenten der Union.

Weitere Informationen
Ein Fahrgast mit FFP2-Schutzmaske steigt in eine Bahn ein © dpa Foto: Tobias Hase

Lockdown verlängert und verschärft: Das sind die neuen Regeln

Der Lockdown wurde bis zum 14. Februar verlängert - und teilweise verschärft. Die neuen Regeln sind mittlerweile überall im Norden in Kraft getreten. mehr


06:05 Uhr

Möglicherweise vorerst letztes Weihnachtsshopping zieht Käufer in die Läden

Am möglicherweise letztem verkaufsoffenen Sonnabend vor Weihnachten haben viele Menschen noch einmal die Gelegenheit genutzt, in den Geschäften Geschenke zu kaufen. Entsprechend bildeten sich beispielsweise vor einigen Läden in der Hamburger Innenstadt Schlangen.


06:00 Uhr

NDR.de wünscht einen schönen 3. Advent mit einem neuen Corona-Ticker

Auch am 3. Advent hält das Team von NDR.de Sie über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Live-Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten, außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernsehsendungen.

Am Sonnabend gab es 2.602 gemeldete Neuinfektionen im Norden: 1.339 in Niedersachsen, 384 in Schleswig-Holstein, 515 in Hamburg, 199 in Mecklenburg-Vorpommern und 165 im Land Bremen.

 

FAQ, Podcast und Hintergrund
Ein Fahrgast mit FFP2-Schutzmaske steigt in eine Bahn ein © dpa Foto: Tobias Hase

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Forscher in weißen Kitteln klettern einen Berg hoch, auf dessen Spitze eine Spritze steht.

Das Wichtigste zu Corona-Impfstoffen

Sollten Pharmakonzerne Wissen und Patente zur Herstellung der Corona-Impfstoffe freigeben? So könnte schneller produziert und die Pandemie früher besiegt werden, sagen Experten. mehr

Ein Tropfen hängt an einer Nadelspitze. Dahinter das Wort "Impfung". © picture alliance/Friso Gentsch/dpa Foto: Friso Gentsch

Corona-Impfzentren: Wo und wann wird jetzt geimpft?

Die Impfzentren im Norden sind eingerichtet. Doch wer ist wann an der Reihe und wie kann man sich anmelden? Ein Überblick. mehr

Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

Coronavirus-Update: Der Podcast mit Drosten & Ciesek

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr

Corona-Zahlen für Norddeutschland

Wie ist die Lage auf den Intensivstationen im Norden?

Automatisierte Grafiken: Wie viele Covid-19-Patienten liegen auf Intensivstationen? Der aktuelle Stand der Belegung. mehr

Verschiedene Bilder mit "Corona-Motiven" liegen auf einem Holztisch. © picture alliance/dpa, Colourbox Foto: Brynn Anderson, Julian Stratenschulte, Evgeny Karandaev, Kzenon

Corona-Chronologie 2020: Die Ereignisse im Norden

Ende 2019 bricht in China eine bis dato unbekannte Lungenkrankheit aus. Wenige Wochen später gibt es den ersten Fall im Norden. mehr

Eine Laborantin sitzt an einem Mikroskop in einem abgedunkelten Labor © Colourbox

Was Sie zum Coronavirus wissen müssen

Die Corona-Pandemie hat den Alltag massiv verändert. Was muss weiter beachtet werden? Woran wird geforscht? Fragen und Antworten. mehr

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Ciesek: Immunsystem braucht bei einigen Mutationen mehr Antikörper

Die Virologin erklärt, inwiefern Impfungen durch Mutationen beeinflusst sein können und für wen Antikörper-Medikamente sinnvoll wären. mehr

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Das in Braunschweig entwickelt IT-System wurde ursprünglich für den Kampf gegen Ebola in Afrika entwickelt. 2 Min