Stand: 18.06.2021 23:59 Uhr

Corona-Blog: Niedersachsen erlaubt größere private Treffen

Im Blog hat NDR.de Sie auch am Freitag, 18. Juni 2021, über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Sonnabend gibt es einen neuen Blog.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreise


23:59 Uhr

NDR.de wünscht gute Nacht

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit. Morgen früh gibt es einen neuen Blog. Schlafen Sie gut!


21:59 Uhr

Wie gefährlich ist die Delta-Variante?

In Norddeutschland sind die Corona-Zahlen in den vergangenen Tagen weiter gesunken. Nun wird gewarnt, dass sich unter den geringen Fallzahlen der Anteil der sogenannten Delta-Variante erhöht. Diese gilt als ansteckender als andere Formen des Coronavirus. Müssen sich die Menschen also trotz derzeit zurückgehender Inzidenzen Sorgen machen? Die Hamburger Virologin Nicole Fischer vom Universitätsklinikum Eppendorf meint, man müsse wachsam bleiben.

VIDEO: Corona: Verhagelt die Delta-Variante den Sommer? (4 Min)


20:38 Uhr

Volkshochschulen geht das Geld aus

Die Volkshochschulen in Schleswig-Holstein kämpfen mit den Folgen der Corona-Pandemie. Im vergangenen Jahr hat sich sowohl die Zahl der Unterrichtsstunden als auch die Zahl der Teilnehmer fast halbiert. Das geht aus einer Statistik der Volkshochschulen in dem Bundesland hervor. Im Vergleich zu 2019 fehlten den Einrichtungen im vergangenen Jahr mehr als acht Millionen Euro in den Kassen. Sie sind abhängig von den Teilnahmegebühren - und viele Kurse fanden nicht statt. Zu zwei Dritteln finanzieren sich die Lernstätten - nach Angaben des Landesverbandes der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins - aus Teilnahmeentgelten und Einnahmen aus Auftragsmaßnahmen. Der Rest des Geldes kommt von Kommunen, Kreisen und dem Land.

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Auf einem Richtungsschild steht "Volkshochschule". © picture alliance / SVEN SIMON | Frank Hoermann / SVEN SIMON

Corona: Volkshochschulen fehlt das Geld

Weil sich Volkshochschulen zu einem großen Teil aus Teilnehmergebühren finanzieren, haben sie durch die Corona-Pandemie stark gelitten. mehr


18:43 Uhr

Niedersachsen erlaubt größere private Treffen

Die Landesregierung lockert erneut die Corona-Regeln in Niedersachsen. Am Montag tritt die neue Verordnung in Kraft. Eine Änderung soll bereits ab morgen gelten, wie NDR Niedersachsen berichtet: In allen Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer konstanten Inzidenz unter 35 dürften sich "bereits an diesem Wochenende" zehn Personen aus bis zu zehn Haushalten treffen, sagte demnach Regierungssprecherin Anke Pörksen. Zusätzlich dürften noch vollständig Geimpfte, Genesene und Kinder unter 14 Jahren an einem solchen Treffen teilnehmen, ohne mitgezählt zu werden. Des Weiteren sieht der Entwurf der neuen Corona-Verordnung unter anderem vor, dass sich ab Montag bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 10 sogar bis zu 25 Menschen in Innenräumen treffen können, draußen bis zu 50. Noch mehr Personen dürften dabei sein, wenn alle einen gültigen negativen Corona-Testnachweis haben. Eine weitere Lockerung soll es voraussichtlich für Besucher von Wochenmärkten geben: Sie sollen künftig keine Maske mehr tragen müssen. Bei einigen Punkten gab es Pörksen zufolge heute noch Diskussionsbedarf - zum Beispiel darüber, ob die Maskenpflicht in Diskotheken bei Inzidenzen unter 10 wegfallen soll.

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Eine Gruppe von Freunden sitzt in einem Park. © picture alliance / dpa Foto: Florian Gaertner

Corona: Diese neuen Regeln gelten jetzt in Niedersachsen

Bei einer Inzidenz von unter 10 in einem Landkreis gibt es Lockerungen für private Treffen und für Veranstaltungen. mehr


18:27 Uhr

Kommentar: "Es geht um Zeitgewinn"

Laut RKI-Chef Lothar Wieler wird die Delta-Mutante des Coronavirus spätestens im Herbst die dominierende Variante in Deutschland sein. Deshalb gelte es trotz aller Erfolge bei der Pandemiebekämpfung, weiter vorsichtig zu sein, meint Korinna Hennig in ihrem Kommentar. Und plädiert dafür, sich ein letztes Mal in Verzicht zu üben.

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NDR Info Moderatorin Korinna Hennig im Studio. © NDR/ Foto: Christian Spielmann

Kommentar: Mit Solidarität gegen die Delta-Variante

Die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus könnte gefährlich werden, wenn wir nicht vorsichtig bleiben, meint Korinna Hennig. mehr


17:47 Uhr

Sechs neue Corona-Fälle in Bremen gemeldet

Im Bundesland Bremen hat das Gesundheitsressort heute sechs neue Coronainfektionen registriert - alle in der Stadt Bremen. Das berichtet Radio Bremen auf seiner Internetseite butenunbinnen.de. In der Stadt Bremen sei die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner auf 6,7 gesunken, in Bremerhaven bleibt sie unverändert bei 4,4. Am Freitag vor einer Woche lagen die Werte demnach bei 16,7 beziehungsweise 12,3.


16:58 Uhr

Fünf Corona-Neuinfektionen in MV gemeldet

In Mecklenburg-Vorpommern sind fünf neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das sind acht weniger als am Freitag vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner sank auf 2,8. Vor einer Woche lag der Wert landesweit bei 5,3.


16:48 Uhr

Landkreis Vechta: Mitschüler nicht mit Corona infiziert

Nach der Infektion einer Familie im Landkreis Vechta mit der Delta-Variante des Coronavirus können eine Schulklasse und zwei Lehrer aufatmen: Ihre PCR-Tests sind negativ - sie haben sich nicht bei dem Kind angesteckt, das mit dem Virus infiziert war.

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Ein PCR-Test wird bei der Firma Centogene in Rostock ausgeführt.

Delta-Mutante im Landkreis Vechta: Schüler negativ getestet

Nach der Infektion einer Familie gibt es zunächst Entwarnung für die Klasse des Sohnes: Niemand hat sich angesteckt. mehr


16:25 Uhr

Bürgerbeauftragter: MV-Behörden müssen wieder normal öffnen

Viele Einrichtungen mit Publikumsverkehr in MV sind angesichts niedriger Inzidenzen wieder geöffnet. Allerdings arbeiten die meisten Behörden immer noch in einer Art Notbetrieb und sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Nur nach telefonischer Anmeldung bekommen Bürger Termine. Das kritisiert jetzt der Bürgerbeauftragte des Landes, Matthias Crone: "Wenn alle öffnen, dann können die Ämter nicht sagen, dass sie schließen," so Crone. "Wann, wenn nicht jetzt" sei der Zeitpunkt, wieder zurück zu den alten Öffnungszeiten zu kommen, meint der Bürgerbeauftragte.

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Rathaus von Rostock

Viele Ämter in Mecklenburg-Vorpommern noch im Lockdown

Während Einkaufen und Urlauben in MV wieder ohne große Probleme möglich ist, sind Termine in Ämtern noch schwer zu erhalten. mehr


15:24 Uhr

"Corona-Schuljahr" geht in MV und SH zu Ende

In Mecklenburg-Vorpommern und in Schleswig-Holstein sind die Schülerinnen und Schüler heute in die Sommerferien gestartet. Auf das abgelaufene Schuljahr und die enormen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie blicken viele Kinder und Jugendliche mit sehr gemischten Gefühlen zurück.


14:29 Uhr

Niedersachsen: 3,5 Millionen Euro für Schüler-Ferienprogramm

Mit einem 3,5 Millionen Euro schweren Ferienprogramm will das niedersächsische Kultusministerium für Schülerinnen und Schüler einen Ausgleich zu den Belastungen durch die Corona-Pandemie schaffen. Bei dem Programm "LernRäume" soll es nach Angaben von Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) vor allem um Erholung gehen. Nicht das Aufholen von verpasstem Lernstoff stehe im Vordergrund. Kinder und Jugendliche hätten in den vergangenen Monaten einen enormen Beitrag geleistet, um das Pandemiegeschehen einzudämmen, sagte Tonne. "Wir wollen Spaß und gemeinsame Aktivitäten zurückgeben", sagte er. Geplant seien etwa Workshops rund um die Themen Natur, Tiere und Kunst. Mitmachen wollen unter anderem Jugendherbergen, Schullandheime und Volkshochschulen. Das Betreuungsangebot richtet sich den Angaben zufolge insbesondere an Schülerinnen und Schüler der ersten bis achten Klassen.


14:19 Uhr

Süddänemark ab Sonntag kein Risikogebiet mehr

Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag die Region Süddänemark von der Liste der Risikogebiete. Damit gelten verschärfte Einreise- und Quarantänebedingungen nicht mehr. Ebenfalls nicht mehr auf der Liste sind Griechenland, fast ganz Frankreich, die Schweiz und Belgien sowie einzelne Regionen in den Niederlanden und in Spanien. Das teilte das Robert Koch-Institut heute mit.


13:55 Uhr

"Fridays for Future" demonstriert in Hamburg bei Gluthitze

Nach neunmonatiger Corona-Unterbrechung hat die Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" wieder in Hamburg demonstriert. Hunderte Menschen versammelten sich bei großer Hitze am Jungfernstieg in der Innenstadt. Die Veranstalter hatten im Vorfeld mit bis zu 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerechnet. Die Organisatoren teilten die Teilnehmenden in mehrere Gruppen ein, jeweils 200 Menschen zogen gemeinsam in einem Block los. Auch in Niedersachsen sind heute Klimaschutzproteste geplant, etwa in Lüneburg und Hannover.

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Anhängerinnen und Anhänger von "Fridays for Future" demonstrieren in Hamburg. © picture alliance/dpa Foto: Ulrich Perrey

"Fridays for Future" geht in Hamburg wieder auf die Straße

Mehr als 1.000 Menschen versammelten sich in der Innenstadt, um für einen besseren Klimaschutz zu demonstrieren. mehr


12:52 Uhr

RKI-Chef Wieler: Vollständiger Impfschutz wichtig im Kampf gegen Delta-Mutante

RKI-Chef Lothar Wieler warnt vor der Ausbreitung der Coronavirus-Mutante Delta. Es sei nicht die Frage, ob Delta die führende Variante in Deutschland werde, sondern wann, sagte Wieler auf einer Pressekonferenz. Wichtig sei daher der vollständige Impfschutz mit der zweiten Impfung. Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) haben in Deutschland mittlerweile knapp 30 Prozent der Bevölkerung mit der Zweitimpfung den vollen Schutz vor einer Corona-Infektion. Mehr als die Hälfte der Deutschen sei mindestens einmal geimpft. Diese Zahlen gäben Anlass zur Zuversicht. Masken könnten nun bei gutem Wetter vor allem draußen wegbleiben. In Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln sei das Maske-Tragen aber weiterhin wichtig, so Spahn.


12:43 Uhr

Kieler Landtag debattiert über Folgen von Corona fürs Gesundheitssystem

Im Schleswig-Holsteinischen Landtag hat ein Vorstoß der SPD zu den Konsequenzen der Corona-Pandemie für Gesundheitswesen und Pflege Kontroversen ausgelöst und zugleich Gemeinsamkeiten offenbart. Mit der Kommerzialisierung des Gesundheitswesens müsse Schluss sein, sagte SPD-Fraktionschef Ralf Stegner. Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) sagte: "Eine leistungsstarke Gesundheits- und Pflegeversorgung darf nicht in erster Linie von fiskalpolitischen Zwängen oder ökonomischen Interessen getrieben sein." Das sei in der Pandemie am Beispiel des öffentlichen Gesundheitsdienstes sehr deutlich geworden, der jahrzehntelang stiefmütterlich behandelt worden sei. Die SPD hatte einen Katalog mit 14 Forderungen eingebracht. Aus ihrer Sicht sei es falsch, im Gesundheitssystem Renditeerwartungen in den Vordergrund zu rücken.


12:17 Uhr

28 Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz bei 12,4

Nach Angaben der Sozialbehörde sind heute 28 neue Corona-Fälle in Hamburg registriert worden. Das sind fünf Neuinfektionen weniger als vor einer Woche und sieben weniger als gestern. Drei weitere Menschen starben an oder mit dem Coronavirus. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen sank auf 12,4. Gestern lag der inzidenzwert bei 12,7, vor einer Woche bei 17,1.


12:14 Uhr

Landkreise mit 12-Punkte-Plan zu künftigem Krisenmanagement

Der niedersächsische Landkreistag hat heute einen 12-Punkte-Plan für ein verbessertes Management bei künftigen Krisen in Niedersachsen vorgestellt. Die Erfahrungen der Landkreise und der Region Hannover aus den vergangenen 15 Monaten seien dafür die Grundlage, teilte der kommunale Spitzenverband mit. "Corona ist nicht vorbei", sagte NLT-Hauptgeschäftsführer Hubert Meyer bei der Vorstellung des Plans in Hannover. Dieser Sommer müsse sehr viel stärker als der vergangene genutzt werden, um den Gesundheits- und Katastrophenschutz zu stärken und auf eine mögliche vierte Welle vorzubereiten.

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In Bewegungsunschärfe aufgenomme Szene in der Menschen eine Straße überqueren. © picture alliance/dpa/Hauke-Christian Dittrich Foto: Hauke-Christian Dittrich

Landkreistag mahnt: Auf vierte Corona-Welle vorbereiten

Der Verband fordert, den Sommer zur Krisenvorsorge zu nutzen. Innenminister Pistorius begrüßt den Zwölf-Punkte-Plan. mehr


11:54 Uhr

Curevac-Chef weist Kritik an Wirksamkeit zurück

Die vorläufig geringe Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs von Curevac steht nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Franz-Werner Haas zu Unrecht in der Kritik. Kein anderes Vakzin sei an so vielen Virusvarianten getestet worden. "Es ist faktisch eigentlich nicht korrekt, die Zahl der vorläufigen Wirksamkeit unseres Corona-Impfstoffs und die Zahlen zur Wirksamkeit anderer Impfstoffe nebeneinander zu stellen", sagte Haas. Curevac hatte am Mittwoch in einer Pflichtbörsenmitteilung bekanntgegeben, dass sein Corona-Impfstoff einer Zwischenanalyse zufolge eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung habe. Bei den anderen in der EU zugelassenen Präparaten liegt der Wert deutlich höher.


11:26 Uhr

Keine Maske mehr auf niedersächsischen Pausenhöfen

Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen müssen auf dem Pausenhof keine Masken mehr tragen. Die Maskenpflicht in den Außenbereichen sei aufgehoben worden, teilte das Kultusministerium heute mit, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Demnach müssen aber auf Fluren, in Treppenhäusern oder auf Toiletten auch weiterhin Masken getragen werden, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). Zugleich appellierte er an die Schulen, nicht nachlässig zu werden. Dass die Maskenpflicht gelockert werde, sei auch möglich, weil regelmäßige Selbsttests beibehalten werden.


11:16 Uhr

Tourismus in Schleswig-Holstein seit April wieder angezogen

Die Einführung von Modellregionen hat den Tourismus in Schleswig-Holstein im April wieder anziehen lassen. Laut Statistikamt Nord übernachteten 88.000 Gäste zwischen Nord- und Ostsee, rund 12.000 mehr als im März. Gegenüber dem ersten Lockdown-Monat April 2020 ergibt sich ein Zuwachs von knapp 205 Prozent. Aussagekräftiger ist allerdings der Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019: Damals wurden im April 763.000 Gäste in Schleswig-Holstein gezählt. Wegen der der bundesweit besonders niedrigen Infektionszahlen hatte die Landesregierung in Kiel früh erste Lockerungen beschlossen - und das Land schrittweise für Touristen aus anderen Ländern geöffnet: Am 19. April war in der Schleiregion plus Eckernförde die erste Tourismus-Modellregion gestartet. An der Schlei konnte dadurch knapp die Hälfte der Gästezahlen vom April 2019 erreicht werden, während es in Eckernförde knapp zwei Drittel waren. Im Mai dürfte sich der Trend fortgesetzt haben, seit dem 17. Mai steht das ganze Land Gästen wieder offen.


11:00 Uhr

Sieben-Tage-Inzidenz im Norden überall unter 20

Der Norden grau in grau: Das ist keine trübe Wettermeldung, sondern der durchaus positive Blick auf die aktuelle Corona-Karte Norddeutschlands, die dank niedriger Inzidenzen nur noch Graustufen zeigt. Nirgends liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert aktuell noch über 20. Das zeigt die grafische Darstellung von NDR Data auf Basis von Daten des Robert Koch-Instituts (RKI). Demnach weisen nur noch zehn norddeutsche Kreise bzw. Städte eine Inzidenz von über 10 auf, am höchsten liegt der Wert mit 18 in Delmenhorst, gefolgt vom Landkreis Holzminden mit 17 und der Grafschaft Bentheim mit 16. Vier Landkreise weisen eine Inzidenz von 0 auf: der Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein, die Landkreise Lüchow-Dannenberg und Friesland in Niedersachsen sowie der Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern.


09:37 Uhr

Niedersächsischer Städtetag für weitergehende Lockerungen

Der niedersächsische Städtetag bemängelt die geplanten Lockerungen der Corona-Regeln als nicht klar genug und nicht ausreichend. Angesichts massiv gesunkener Inzidenzwerte habe der kommunale Spitzenverband kein Verständnis dafür, dass etwa an der Maskenpflicht auf Wochenmärkten festgehalten werden solle, berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" heute. Diese Regel aufrechtzuerhalten sei "einem Großteil der Menschen nicht vermittelbar", sagte der Sprecher des niedersächsischen Städtetages, Stefan Wittkop, der Zeitung. Auch für den Sport und die Schwimmbäder könne es weitere Lockerungen geben, dies werde in der neuen Corona-Verordnung aber einfach ausgeklammert. "Wir lockern überall, doch zwischen einer Inzidenz von 5 bis 35 gibt es bei den Freibädern dieselben Beschränkungen, da ändert sich nichts", so Wittkop. Das sei schwer zu erklären.


09:13 Uhr

Kassenärzte in Hamburg für Ende der Testpflicht

Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg spricht sich für ein Ende der Corona-Testpflicht aus. Die Inzidenz gehe zurück, die Impfquote steige und es gebe keine Superspreader-Events, sagte Vorstandschef Walter Plassmann dem "Hamburger Abendblatt". Im Mai seien 27.000 Euro ausgegeben worden, um einen einzigen Infizierten zu finden. "Mit sinkender Inzidenz werden diese Kosten immer größer. Das ist nicht mehr zu verantworten." Außerdem böten die Schnelltests keine Sicherheit, kritisierte Plassmann. Forscher gingen ihm zufolge davon aus, dass die Zahl der falsch-negativen Ergebnis ebenso groß sei wie die der falsch-positiven Ergebnisse.


08:52 Uhr

Garg wünscht sich Testzentren-Kontrolle durch Zoll- und Finanzbehörden

Wer kontrolliert, ob die vielen hundert Corona-Teststationen in Schleswig-Holstein ihre Leistungen richtig abrechnen? Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) wünscht sich, dass die Zoll- und Finanzbehörden dafür eingesetzt werden. Eine entsprechende Bundesregelung steht aber noch aus. Bei Hygieneverstößen oder fachlichen Mängeln an den Teststellen sind die Gesundheitsämter zuständig. Aber wenn es um die Abrechnungen geht, müssen aus Gargs Sicht diejenigen befasst werden, die damit Erfahrung haben. Die bisher geltende Testverordnung läuft noch bis Ende des Monats. Aus Gargs Sicht wäre die nächste Testverordnung eine gute Gelegenheit, den Einsatz des Zolls zu regeln. Die Kassenärztliche Vereinigung in Schleswig-Holstein hatte zuvor schon klargestellt, die Kontrolle der Abrechnungen nicht übernehmen zu können.


08:39 Uhr

Skifahren im Snow Dome wieder möglich

Bei hochsommmerlichen Temperaturen öffnet der Snow Dome in Bispingen heute nach der Corona-bedingten Schließung wieder. Neben der Skihalle mit dem künstlichen Schnee nehmen auch die Modelleisenbahnanlage und die 15 Blockhütten ihren Betrieb auf. In einem kostenlosen Corona-Testzentrum können sich Übernachtungsgäste testen lassen. Im Heidekreis liegt die Inzidenz weit unter 35, sodass man keinen negativen Test für Restaurant, Ski- und Rodelbahn sowie Modelleisenbahnanlage benötigt. Abstandhalten und Masketragen gehören aber zu den Regeln. Auch im Lift muss der Mund-Nasen-Schutz getragen werden, erst die Abfahrt ist dann ohne erlaubt. 2.500 Gäste passen in die Halle, in der Nebensaison und bei sommerlicher Hitze wird aber nicht mit einem Besucheransturm gerechnet.


07:43 Uhr

Montgomery und Braun warnen vor Gefahr durch Delta-Variante

Während die Zahl neuer Corona-Infektionen in Deutschland seit Wochen zurückgeht, haben andere Länder große Probleme mit der hochansteckenden Delta-Mutation. Portugal riegelt deshalb heute seine Hauptstadt Lissabon ab. Bis Montag soll niemand mehr rein oder raus, der keinen triftigen Grund vorweisen kann. Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, befürchtet derweil, dass sich diese Corona-Mutation auch in Deutschland ausbreitet und warnt vor zu schnellen Lockerungsschritten. Montgomery sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, es sei zu erwarten, dass sich die Delta-Variante noch schneller ausbreite als die anderen bisherigen Formen. Solange noch nicht genügend Menschen geimpft seien, müssten die Ansteckungsrisiken im Alltag verringert und in Innenräumen weiter Masken getragen werden. Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) riet deutschen Fußballfans von Reisen nach London ab, weil sich in Großbritannien die Delta-Variante derzeit rapide ausbreitet. Wer von dort zurückkommt, müsse zwei Wochen in Quarantäne, sagte Braun dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. In London finden die Halbfinals und das Finale der Fußball-EM statt.


07:04 Uhr

Inzidenz in Niedersachsen sinkt auf 5,8

Für Niedersachsen hat das Robert Koch-Institut (RKI) heute 83 labordiagnostisch bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Gestern waren es 91, vor einer Woche 155. Landesweit gab es laut RKI innerhalb eines Tages drei weitere Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt im Landesdurchschnitt auf 5,8 Fälle je 100.000 Einwohner (6,4 am Vortag / 11,1 vor einer Woche).


06:45 Uhr

Hansapark öffnet nach langer Corona-Pause wieder für Besucher

Heute öffnet der Hansapark in Sierksdorf wieder seine Tore. Auch ohne Corona-Test dürfen dann Besucher nach Angaben des Hansaparks mit mehr als zweieinhalb Monaten Verspätung die Fahrattraktionen und Außenanlagen des Parks wieder nutzen. In allen Wartebereichen müssen den Angaben zufolge jedoch medizinische Masken getragen werden. Um die Zahl der Besucher zu begrenzen, sei der Eintritt nur mit vorab online gekauften Eintrittskarten möglich, sagte eine Sprecherin des Parks. Das gelte auch für Gäste mit Saisonkarten.


06:36 Uhr

Wie sicher sind Tanzveranstaltungen? Modellprojekt startet

Ein Modellprojekt in Hannover soll Erkenntnisse bringen, wie sicher Tanzveranstaltungen unter freiem Himmel in der Pandemie sind. Heute Abend dürfen erstmals in diesem Jahr Menschen ohne Abstand zu wechselnden DJ-Sets feiern und tanzen. Die Reihe "Back to dance" wird vom Gesundheitsamt der Region Hannover sowie von Sozialwissenschaftlern der Leibniz Universität begleitet. Die Besucherinnen und Besucher nahe kommen, müssen aber dennoch einige Regeln einhalten und einen höchstens zwölf Stunden alten Corona-Schnelltest mitbringen. Initiiert wurde die Reihe von einer Projektgruppe, in der sich unter anderem Veranstalter niedersächsischer Open-Air-Festivals zusammengetan haben. "Gerade die jungen Leute sind ausgehungert und sehnen sich nach einer Rückkehr der Feierkultur", sagte Johannes Teller, ein Sprecher der Organisatoren. Das Projekt wolle auch auf die Schieflage aufmerksam machen, dass Tanzen in Diskotheken und Clubs gemäß der aktuellen niedersächsischen Corona-Verordnung wieder erlaubt ist, dies aber nicht für Outdoor-Festivals gilt.

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Menschen tanzen unter freiem Himmel. © NDR Foto: Nina Reckemeyer

Festival-Modellprojekt: Ausgelassen feiern unter Beobachtung

Bei "Back to dance" wurde in Hannover ohne Maske und Abstand getanzt, wissenschaftlich und vom Gesundheitsamt begleitet. mehr


06:13 Uhr

RKI registriert bundesweit 1.076 Neuinfektionen - Inzidenz bei 10,3

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1.076 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche hatte der Wert bei 2.440 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden binnen 24 Stunden 91 neue Todesfälle verzeichnet (Vorwoche: 102). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.270 angegeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Freitagmorgen mit bundesweit 10,3 an (Vortag: 11,6; Vorwoche: 18,6). Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Donnerstagnachmittag bei 0,72 (Vortag: 0,71). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 72 weitere Menschen anstecken.


05:55 Uhr

Hamburg: Weniger Maskenpflicht im Freien

In Hamburg müssen von heute an in den allermeisten Fällen im Freien keine Masken mehr getragen werden. Voraussetzung ist jedoch, dass genügend Abstand gehalten werden kann, wie der Senat gestern mitteilte. Die Maskenpflicht gelte im Freien nur noch etwa auf Wochenmärkten, in Warteschlangen vor Geschäften, Gaststätten sowie bei touristischen Stadtrundfahrten. In Innenräumen, bei religiösen Veranstaltungen, beim Einkaufen, in Kultureinrichtungen, bei Sportveranstaltungen und jeglichen anderen Events in geschlossenen Räumen muss weiterhin eine medizinische Maske getragen werden - das gilt auch für Schulen.

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Ein Mann bringt ein abgehängtes Hinweisschild zur Maskenpflicht zu seinem Fahrzeug. © picture alliance/dpa Foto: Daniel Reinhardt

Maskenpflicht im Freien in Hamburg teils aufgehoben

Auf einigen Straßen und Plätzen ist jetzt damit Schluss - auf Wochenmärkten und in Warteschlangen aber nicht. mehr


05:46 Uhr

Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 5,5

In Schleswig-Holstein wurden binnen eines Tages 24 neue Corona-Fälle registriert (Vortag: 27; Vorwoche: 32). Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 5,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Vortag: 6,0; Vorwoche: 9,4). Neue Todesfälle gibt es nicht. Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land sind weiterhin die Kreise Pinneberg (11,7; Vortag 13) und Stormarn (9,0; Vortag 9,4). In Dithmarschen liegt die Inzidenz weiterhin bei null - in Flensburg weiter bei 1,1.

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Eine Person arbeitet im Labor an einem Test © Colourbox

Corona: Inzidenz in SH sinkt weiter auf 5,5

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Land sinkt weiter. 24 Neuinfektionen wurden registriert. In fünf Kreisen gab es gar keine neuen Fälle. mehr


05:43 Uhr

Service: Aktuelle Corona-Zahlen per Postleitzahl-Suche

Sinken die Infektionszahlen weiter? Wie hoch ist die Impfquote bei Ihnen zu Hause? Über die Webseite von NDR.de können Sie die aktuellen Corona-Zahlen für Ihre Region abrufen. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl ein und erfahren Sie, wie es in Ihrem Landkreis aussieht.


05:40 Uhr

NDR.de Corona-Live-Ticker am Freitag startet

Einen schönen guten Morgen wünscht Ihnen die Redaktion von NDR.de! Wir halten Sie auch heute, am Freitag, 18. Juni, über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

Coronavirus-Update: Der Podcast mit Drosten & Ciesek

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr

Blick auf einen belebten Fußweg mit Straßengastronomie. © picture alliance Foto:  Jonas Walzberg

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