Stand: 19.03.2021 23:54 Uhr

Corona-Blog: Impfgipfel beschließt Hausarztimpfungen nach Ostern

In diesem Blog hat NDR.de Sie auch am Freitag, 19. März 2021, über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Die Neuigkeiten des Tages können Sie hier nachlesen. Sonnabendmorgen starten wir einen neuen Blog.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


23:50 Uhr

Corona-Blog macht Pause - Gute Nacht!

Der Corona-Blog von NDR.de macht nun eine kleine Pause. Wir wünschen Ihnen eine gute Nacht! Am Sonnabendmorgen starten wir einen neuen Blog.


23:48 Uhr

Corona-Infektionen bei Airbus in Hamburg

Beim Flugzeugbauer Airbus in Hamburg gibt es erneut einen Corona-Ausbruch. Betroffen davon ist nach Informationen von NDR 90,3 eine Produktionshalle, in der rund 400 Menschen arbeiten. Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich dort mit dem Coronavirus angesteckt haben, ist noch unklar. Vermutlich geht es um eine zweistellige Zahl.

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Fachkräfte arbeiten im Airbus-Werk Finkenwerder in Hamburg an Flugzeugen der A320-Familie. © dpa Foto: Maurizio Gambarini

Erneut mehrere Corona-Fälle bei Airbus in Hamburg

Beim Flugzeugbauer Airbus gibt es erneut einen größeren Corona-Ausbruch. Wie viele Mitarbeitende genau betroffen sind, ist noch unklar. mehr


23:10 Uhr

Experten beantworten Fragen zum Thema Impfen

In einem NDR Info extra haben Experten heute Abend Zuschauerfragen zum Thema Impfen beantwortet. Hier können Sie die Sendung noch einmal anschauen:


21:13 Uhr

Quarantäne für Profis von Hannover 96 aufgehoben

Die Quarantäne für die Profimannschaft des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 ist am Abend aufgehoben worden. Der Corona-Test des Spielers Genki Haraguchi hat sich als falsch-positiv herausgestellt.

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Hannovers Genki Haraguchi (l.) bejubelt einen Treffer gegen Fürth. © IMAGO  Zink

Hannover 96: Corona-Test falsch-positiv, Quarantäne vorbei

Die "Roten" und besonders der zunächst positiv getestete Genki Haraguchi können aufatmen. Schon am Sonnabend wird wieder trainiert. mehr


21:05 Uhr

Polen als Hochinzidenzgebiet eingestuft

Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung Polen als Hochinzidenzgebiet ein. Von Sonntag an ist die Einreise aus dem an Mecklenburg-Vorpommern grenzenden Nachbarland nur noch mit einem negativen Corona-Test erlaubt, wie das Robert Koch-Institut im Internet bekanntgab.


21:03 Uhr

Erste Hausärzte in MV impfen bereits nächste Woche

Mecklenburg-Vorpommern will bereits in der nächsten Woche die ersten Corona-Impfdosen an Hausärzte ausliefern. Das kündigte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern an.

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Ein Hausarzt spritzt einer Seniorin den Corona-Impfstoff.

Schwesig: Hausarzt-Impfungen in MV beginnen nächste Woche

Das kündigte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern an. mehr


19:18 Uhr

Merkel: "Werden von Notbremse Gebrauch machen müssen"

Angesichts der schnell zunehmenden Corona-Infektionen ist es nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unumgänglich, Maßnahmen erneut zu verschärfen. "Wir sehen, dass die Situation sich sehr schwierig entwickelt", sagte Merkel. Dafür habe man eine sogenannte Notbremse bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner vereinbart. "Wir werden leider auch von dieser Notbremse Gebrauch machen müssen", sagte sie mit Blick auf das Bund-Länder-Treffen am Montag.


19:10 Uhr

Impfgipfel: Hausärzte sollen nach Ostern mit Impfen beginnen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU mit Corona-Maske © dpa - Bildfunk Foto: Michael Sohn/AP/Pool/dpa
"Wir wollen schneller und flexibler werden", sagte Merkel.

Die Regierungschefs von Bund und Ländern haben sich auf Maßnahmen verständigt, um die Impfsituation in Deutschland zu verbessern. "Wir wollen schneller und flexibler werden", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Anschluss an die Beratungen. Sie kündigte an, dass die rund 50.000 Hausarztpraxen bundesweit nach Ostern, also am 6. April, anfangen sollten zu impfen. Am Anfang stünden jedoch wöchentlich nur etwa 20 Dosen pro Praxis zu Verfügung, diese Menge solle kontinuierlich gesteigert werden. Von Ende April an sollen die Praxen dann mehr Impfstoff erhalten als die Impfzentren. Während die Impfzentren wöchentlich konstant 2,25 Millionen Dosen bekommen, fließen in der Woche vom 26. April schon 3,17 Millionen Dosen an die Praxen - sofern die Lieferzusagen der Hersteller eingehalten werden. Merkel betonte, es gehe um eine schnellstmögliche Kombination der weiterhin wichtigen Impfzentren der Länder und einer schrittweise stärkeren Einbeziehung der Praxen. Dabei dürfe zu keiner Sekunde aus den Augen verloren werden, besonders Schutzbedürftigen auch weiterhin diesen Schutz zu geben. Grundsätzlich sollen sich die Hausärzte an die festgelegte Impfpriorisierung halten, sie seien aber flexibel in ihrer Entscheidung. Sie habe tiefes Vertrauen darin, dass die Hausärzte wüssten, wer die Impfung am dringendsten benötige, sagte die Kanzlerin. Mindestens bis Ende September sollen die Impfzentren in Betrieb bleiben. Die zweite beschlossene Maßnahme: Bundesländer mit Außengrenzen zu stark von Mutationen betroffenen Nachbarländern sollen zusätzliche Impfdosen erhalten. Dies betrifft das Saarland und Rheinland-Pfalz wegen ihrer Grenze zu Frankreich sowie die an Tschechien angrenzenden Länder Bayern und Sachsen sowie Thüringen.


18:31 Uhr

Osnabrück erwägt nächtliche Ausgangssperre

Wegen des hohen Inzidenzwertes denkt die Stadt Osnabrück über eine nächtliche Ausgangssperre nach. Der Krisenstab rechne damit, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in den kommenden Tagen die Schwelle von 200 Fällen pro 100.000 Einwohner überschreiten werde, teilte die Stadt mit. "Deshalb ist auch eine nächtliche Ausgangssperre ein Mittel, das die Stadt umsetzen wird, wenn die Inzidenz-Zahlen in den kommenden Tagen weiterhin so steigen wie zuletzt", hieß es. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts betrug in Osnabrück die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag 159,2, am Donnerstag hatte sie bereits bei 171,9 gelegen. Auch der Landkreis Cloppenburg, in dem die Inzidenz heute bereits über der 200er-Schwelle lag, teilte mit, am Wochenende eine Verschärfung der Maßnahmen zu prüfen. Welche das sein könnten, blieb zunächst offen. In Cloppenburg gelten bereits strenge Regeln.


18:26 Uhr

Fälschungsverdacht: Lübecker Testzentrum durchsucht

In Lübeck haben Polizei und Staatsanwaltschaft heute die Räume eines Corona-Test-Anbieters durchsucht. Der Verdacht: Die Betreiber sollen Befunde von PCR-Tests gefälscht haben.

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In einem Labor wird eines von mehreren Glasröhrchen angehoben. © picture alliance Foto: Hendrik Schmidt

Ermittlungen zu Lübecker Corona-Testzentrum dauern an

Die Behörden vermuten einen Betrug. So soll der Betreiber Befunde von PCR-Tests gefälscht haben. mehr


17:54 Uhr

Hamburg: Winternotprogramm für Obdachlose bis Ende Mai

Die Hamburger Sozialbehörde hat das Winternotprogramm für Obdachlose wegen der Corona-Pandemie bis Ende Mai verlängert. Um ihnen Schutzimpfungen anbieten zu können und bis dahin eine geschützte Unterkunft zu gewährleisten, seien die sechs Standorte des städtischen Winternotprogrammes zwei Monate länger in Betrieb, teilte die Sozialbehörde heute mit. Sie appellierte, obdachlose Menschen zur Nutzung der Übernachtungsstätten zu ermutigen. Dort seien freie Betten verfügbar. Derzeit nutzten täglich rund 700 Frauen und Männer die Angebote, die Auslastung liege bei etwa 72 Prozent. Die Behörde erklärte, wegen des nur in geringer Menge zur Verfügung stehenden Corona-Impfstoffs sei noch nicht klar, wann Obdachlose ein Impfangebot erhielten. Menschen in öffentlichen Unterkünften erhielten jedoch bevorzugt ein Angebot, weil sie der zweiten Priorisierungsgruppe gemäß Impfverordnung angehören.


17:47 Uhr

107 Neuinfektionen im Bundesland Bremen

Im Bundesland Bremen sind binnen eines Tages 107 neue Corona-Fälle registriert worden. Wie das Gesundheitsressort mitteilte, waren es in der Stadt Bremen 75, in Bremerhaven 32. Die landesweiten Sieben-Tage-Inzidenzwerte steigen seit Tagen: Heute vor einer Woche lag er in Bremen bei 58,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, mittlerweile beträgt die Inzidenz 85,6. In Bremerhaven wuchs der Inzidenzwert binnen einer Woche von 100 auf nun 167,2.


17:42 Uhr

236 neue Corona-Fälle in MV

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es seit gestern 236 laborbestätigte Corona-Neuinfektionen - 73 mehr als heute vor eine Woche. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) online mittelite, stieg die Sieben-Tage-Inzidenz gegenüber dem Vortag um 3,0 auf 66,4 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Die Zahl der Todesfälle stieg um 2 auf insgesamt 825 seit Pandemiebeginn. Die am stärksten betroffenen Landkreise sind Ludwigslust-Parchim (Inzidenz 105,3) und Nordwestmecklenburg (87,7).


16:28 Uhr

Gespräche über Shopping-Modellregionen in Niedersachsen

In ausgewählten Städten Niedersachsens sollen Geschäfte für negativ getestete Menschen öffnen. Heute tauschte sich Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) dazu mit Vertretern der Kommunen aus. Acht wären gerne sofort dabei.

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Eine Frau mit Schutzmaske geht in ein Geschäft. © picture alliance/Fotostand

Öffnung der Geschäfte: Fast alle wollen Modellregion werden

In Niedersachsen soll der Einzelhandel in Modellkommunen ab Ende März wieder öffnen können. Die Resonanz ist enorm. mehr


16:17 Uhr

OVG Hamburg: Mann darf im öffentlichen Raum Alkohol trinken

Das Oberverwaltungsgericht Hamburg hat das wegen der Corona-Pandemie in der ganzen Stadt geltende Alkoholverbot im öffentlichen Raum in einem Einzelfall gekippt. Das Gericht gab heute in zweiter Instanz dem Eilantrag eines Antragstellers statt, der alleine alkoholische Getränke im öffentlichen Raum konsumieren möchte. In erster Instanz hatte das Verwaltungsgericht das Ansinnen des Mannes noch zurückgewiesen. Der Beschluss, der nur für den Antragsteller gilt, ist unanfechtbar. Laut Corona-Verordnung ist Alkoholkonsum auf öffentlichen Wegen, Straßen, Plätzen und Grün- und Erholungsanlagen im gesamten Stadtgebiet untersagt. Dies ist nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts jedoch nach einer rein summarischen Prüfung rechtswidrig. Denn im Infektionsschutzgesetz sei verbindlich festgelegt, dass Alkoholverbote nur an bestimmten öffentlichen Plätzen oder in bestimmten öffentlich zugänglichen Einrichtungen ausgesprochen werden dürfen - nicht aber flächendeckend.

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Zwei Polizistinnen kontrollieren am Zugang zum Elbstrand Övelgönne das in der Corona-Pandemie geltende Alkoholverbot. © picture alliance / dpa Foto: Daniel Bockwoldt

Gericht in Hamburg kippt Alkoholverbot im öffentlichen Raum

Urteil gegen Corona-Maßnahme: Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts gilt aber zunächst nur für den Antragsteller. mehr


15:53 Uhr

NDR Info extra: Experten beantworten Zuschauerfragen

Wie geht es in Deutschland mit den Impfungen weiter? Im NDR Fernsehen werden im Anschluss an das "ARD-Extra: Die Corona-Lage" (20.15 Uhr) heute Abend ab 20.30 Uhr Zuschauerfragen beantwortet. Expertinnen und Experten geben Auskunft zur Impfstrategie und zu Impfstoffen.


15:44 Uhr

Schleswig-Holstein schickt 600 Paletten Masken an Bund zurück

In Schleswig-Holstein sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 600 Paletten Masken durch die Qualitätskontrolle gefallen und an den Bund zurückgeschickt worden. Das Landesamt für soziale Dienste prüfe alle Masken, die der Bund in das Zentrallager des Landes für die strategische Reserve anliefert, teilte das Ministerium heute mit. Erst gestern hatte die Hamburger Schulbehörde die Nutzung der vom Bund zur Verfügung gestellten KN95-Masken für das Schulpersonal untersagt. Grund sei der unzureichende Qualitätsstandard der rund 300.000 Corona-Schutzmasken.


15:25 Uhr

Niedersachsen: Auch Zoos in Hotspots dürfen öffnen

Die Zoos und Tierparks in niedersächsischen Kommunen mit hohen Corona-Infektionszahlen dürfen ab sofort wieder öffnen. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg setzte heute entsprechende Schließungen per Eilbeschluss außer Vollzug. Das Infektionsrisiko bei Aufenthalten im Freien sei vergleichsweise gering und könne durch mildere Maßnahmen reduziert werden, hieß es zur Begründung. Damit könnte zum Beispiel der Zoo Hannover wieder öffnen. Das OVG kassierte darüber hinaus zwei weitere Regelungen der jüngsten niedersächsischen Corona-Verordnung. Sie betreffen die Personen-Obergrenze bei privaten Treffen und den Einzelmusikunterricht.

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Löwen liegen im Zoo Osnabrück. © Picture Alliance Foto: Friso Gentsch

Zoos dürfen öffnen: OVG setzt drei Corona-Regeln außer Kraft

Auch die Kontaktbeschränkungen müssen gelockert werden. Die Zoos in Osnabrück und Hannover haben reagiert. mehr


15:02 Uhr

Von der Leyen: Hohe Hürden für Sputnik-V-Zulassung

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht offenbar hohe Hürden für eine Zulassung des russischen Impfstoffs Sputnik V in der Europäischen Union. "Bislang wurde für Sputnik noch gar kein Antrag auf Zulassung gestellt, wir sind erst in einem vorbereitenden Stadium, in dem die Firma erst mal Daten liefert", zitieren die Zeitungen der Funke Mediengruppe die CDU-Politikerin. Zudem müsse es für jedes von der EU-Arzneimittelagentur EMA zugelassene Vakzin von der Behörde autorisierte Fabriken geben. "An den aktuellen Problemen mit AstraZeneca sieht man, wie wichtig die Fragen sind: Ist der Hersteller auch in der Lage, den Impfstoff in den Mengen zu liefern? Wo sind die Fabriken, was sind die Zusagen?" Bislang habe sie "überhaupt keinen Beleg gesehen, dass es für den Sputnik-Impfstoff entsprechende Produktionskapazitäten gebe", so von der Leyen.


14:40 Uhr

Nord-Bundesländer setzen wieder AstraZeneca-Impfstoff ein

Die vorsorglich gestoppten Corona-Impfungen mit dem Präparat von AstraZeneca sind nach einer Überprüfung durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA im Norden wieder angelaufen. Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern impfen bereits wieder mit dem Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers, Hamburg hat die Wiederaufnahme der Impfungen mit AstraZeneca für kommenden Montag angekündigt. Nach der EMA hatte auch die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland grünes Licht für das Vakzin gegeben. "Der Nutzen der Impfung überwiegt die gegenwärtig bekannten Risiken", teilte die STIKO nach Prüfung der vorliegenden Daten zu den bekannt gewordenen seltenen Fällen einer Thromboseform mit.


14:30 Uhr

Volkstheater-Premiere am Montag abgesagt

Die mit Spannung für Montag erwartete Premiere im Volkstheater Rostock fällt aus. Dies sei unter anderem der Ankündigung des Landesregierung geschuldet, dass am Montag in Mecklenburg-Vorpommern keine weiteren Corona-Lockerungsschritte umgesetzt werden sollen. Es sollen nächste Schritte möglich sein, wenn das Signal aus der Bund-Länder-Konferenz klar ist, sagte Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos). "Keinem ist damit geholfen, wenn wir Öffnungen am Montag ermöglichen, diese Regelung aber schon wieder wenige Stunden später kassieren müssten." Neben der Öffnung der Theater sollten beispielsweise Außengastronomie und Kinobesuche in Regionen mit weniger als 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche wieder möglich sein. Die Hansestadt Rostock verzeichnet seit Wochen eine Inzidenz von unter 50, teilweise sogar unter 20.


14:14 Uhr

Ab Montag flächendeckende Schüler-Selbsttests in Hamburg

In Hamburgs Schulen beginnen von Montag an die flächendeckenden Corona-Selbsttests für Schüler. "Wir haben jetzt insgesamt 480.000 Selbst-Schnelltests an die Hamburger Schulen ausgeliefert - genug, um umfangreiche Testungen in den nächsten Wochen zu ermöglichen", sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD). Mit diesen Tests sollen in der nächsten Woche alle Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihres Präsenzunterrichts einmal getestet werden. Zusätzlich sollen sich alle Schulbeschäftigten sogar drei Mal pro Woche testen. Die entsprechenden Pilotversuche in dieser Woche seien außerordentlich erfolgreich verlaufen, hieß es.


13:40 Uhr

Entwurf: Bis Ende April immer mehr Impfungen in Arztpraxen

Ab der Woche nach Ostern sollen nach den Plänen des Bundeskanzleramts immer mehr Corona-Schutzimpfungen in Hausarztpraxen möglich sein. Für die Woche ab dem 5. April sind demnach aber zunächst nur rund eine Million Impfdosen für die Arztpraxen vorgesehen, für die letzte Aprilwoche werden mehr als 3,1 Millionen angestrebt. Dies geht aus einem Entwurfpapier des Kanzleramts für den Impfgipfel von Bund und Ländern an diesem Freitag hervor. Das Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorlag, hatte den Stand 11 Uhr. "Aufgrund der zunächst noch sehr geringen Liefermengen pro Woche in der Größenordnung von 20 Impfdosen pro Praxis für ca. 50.000 Hausarztpraxen (1 Mio. Dosen insgesamt) wird zunächst etwa eine Impfsprechstunde pro Woche ermöglicht", heißt es weiter im Papier. Daher erscheine es sinnvoll, dass zunächst die jeweiligen Ärztinnen und Ärzte die besonders vulnerablen Patientinnen und Patienten gezielt einladen.


13:34 Uhr

Weniger Jugendliche in Niedersachsen beginnen Ausbildung

Deutlich weniger Jugendliche haben im vergangenen Jahr eine duale Berufsausbildung in Niedersachsen begonnen. Kultusminister Grant Hendrik Tonne bezifferte den Rückgang auf rund zehn Prozent. Das liege zum einen an den wegen der Pandemie eingeschränkten Orientierungsmöglichkeiten wie Messen oder Praktika. "All diese Dinge sind unheimlich erschwert", sagte der SPD-Politiker. Zum anderen habe nach der Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren aber auch der kleinere Abschlussjahrgang zu der Entwicklung beigetragen. Der Chef der Regionaldirektion der Arbeitsagentur, Johannes Pfeiffer, warnte: "Jeder Auszubildende, den wir heute nicht haben, der fehlt uns als Fachkraft morgen."


12:35 Uhr

Niedersachsen impft wieder mit AstraZeneca - 11.000 Termine werden nachgeholt

In Niedersachsen sind die am Montag zunächst vorsorglich gestoppten Corona-Impfungen mit dem Präparat von AstraZeneca wieder angelaufen. Die Kommunen im Land seien angewiesen worden, sofort wieder mit Impfungen mit AstraZeneca zu beginnen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Nach Angaben des niedersächsischen Ministeriums konnten seit der Aussetzung des Impfens rund 11.000 Termine nicht wahrgenommen werden. Alle ausgefallenen Termine seit Montagnachmittag (15. März) bis einschließlich Sonntag (21. März) würden in der Woche nach Ostern nachgeholt.


12:31 Uhr

Flensburgs Handballer in Quarantäne - Bundesliga-Spiel abgesagt

Bei der SG Flensburg-Handewitt gibt es einen zweiten Corona-Fall. Ein weiterer Nationalspieler sei positiv getestet worden, teilte der Tabellenführer der Handball-Bundesliga mit. Der gesamte Kader begibt sich vorsorglich in häusliche Isolation. Das Bundesliga-Spiel am Sonnabend bei MT Melsungen wurde abgesagt.

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Flensburgs Trainer Maik Machulla © imago mimages / Jan Huebner

Handball: Weiterer Corona-Fall bei SG Flensburg-Handewitt

Der gesamte Kader begibt sich vorsorglich in häusliche Isolation. Die Bundesliga-Partie in Melsungen am Sonnabend wurde abgesagt. mehr


12:24 Uhr

Niedersachsen hält an Öffnung der Schulen fest

Niedersachsens Schulen sollen trotz schnell steigender Infektionszahlen wie angekündigt weiter geöffnet werden. Geplant ist, dass es von Montag an in allen Schulen und Jahrgängen wieder Wechselunterricht mit geteilten Klassen gibt - also abwechselnd zu Hause und im Klassenraum. "Es bleibt bei der Regelung, die wir in der Verordnung drinstehen haben. Das heißt, dort, wo die Inzidenz unter 100 ist, kann weiter geöffnet werden", sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). Derzeit liegen 13 der 45 Regionen in Niedersachsen über der 100er-Marke.


12:16 Uhr

Hamburg registriert 400 neue Corona-Fälle

In Hamburg sind im Vergleich zum Vortag 400 neue Corona-Fälle registriert worden. Das meldet die Gesundheitsbehörde. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg auf 108,6. Weil der Inzidenzwert damit am dritten Tag nacheinander über der Grenze von 100 liegt, hat die Hansestadt am Vormittag bereits vollzogene Öffnungsschritte zurückgenommen. Von Sonnabend an werden unter anderem die Kontaktregeln wieder verschärft. Vor einer Woche hatte der Inzidenzwert für Hamburg bei 86,7 gelegen.

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Laborproben in Reagenzgläsern werden in einem Ständer gehalten. © dpa Foto:  Sven Hoppe

400 neue Corona-Fälle in Hamburg

Die Sozialbehörde hat am Freitag 61 Fälle mehr als vor einer Woche registriert. Der Inzidenzwert steigt auf 108,6. mehr


12:08 Uhr

Kultusminister: Schulen so lange wie möglich offen halten

Die Schulen in Deutschland sollen nach dem Willen der Kultusminister der Länder so lange wie möglich offengehalten werden. Lehrkräfte im Präsenzunterricht sollten zugleich Vorrang beim Impfen bekommen. Auf diese gemeinsame Position haben sich die Ministerinnen und Minister bei Beratungen in der Kultusministerkonferenz (KMK) verständigt. "Für die Kinder und Jugendlichen ist der Schulbesuch für ihre weitere Bildungsbiografie von entscheidender Bedeutung", sagte die brandenburgische Bildungsministerin und KMK-Präsidentin Britta Ernst (SPD). Viele litten unter der Pandemiesituation. "Damit die Folgen nicht dauerhaft ihr Leben begleiten, liegt die Priorität der Kultusministerinnen und Kultusminister darauf, die Schulen so lange wie möglich offen zu halten."


12:04 Uhr

Auch Hamburg nimmt AstraZeneca-Impfungen wieder auf

Auch in Hamburg wird bei den Corona-Schutzimpfungen wieder das Mittel von AstraZeneca verabreicht. "Es ist gut, dass wir den Impfstoff wieder nutzen können, um bei den Impfungen wieder zügig weitermachen zu können", sagte Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD). Hamburg habe anders als andere Bundesländer fast keine Impfungen abgesagt. Fast 23.000 Impftermine seien umgeplant worden, die Impfwilligen erhielten Impfstoffe von Biontech und Moderna. "Wir haben in Hamburg in den vergangenen Tagen 18.000 Impfungen durchgeführt", sagte Leonhard.


11:48 Uhr

Inzidenzwert bei fast 400 - Papenburg verhängt nächtliche Ausgangssperre

Die Sieben-Tage-Inzidenz im niedersächsischen Papenburg ist erneut massiv gestiegen. Am Donnerstagabend lag sie laut Landkreis Emsland bei 399,1. Für die Stadt gilt von Sonnabend an eine nächtliche Ausgangssperre. Nach Angaben des Landkreises handele es sich um ein "diffuses Geschehen", einzelne Hotspots seien nicht auszumachen.

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Ein Mitarbeiter stellt in einem Testzentrum einen Corona-Test in ein Behältnis. © picture alliance/dpa/Rolf Vennenbernd Foto: Rolf Vennenbernd

Corona: Inzidenzwert in Papenburg kratzt an 400er-Marke

Die Zahl der Neuinfektionen steigt seit Tagen rasant an. Von Sonnabend an gilt eine Ausgangssperre in der Stadt. mehr


11:38 Uhr

Rostock: Gastronomen beklagen Ungleichbehandlung

Die Möglichkeit des FC Hansa Rostock zur Stadionöffnung am Sonnabend hat bei der Gastronomie undanderen Branchen Unverständnis ausgelöst. "Ich freue mich wirklich für Hansa, dass sie das machen können. Ich frage mich aber, warum ich dann als Familie oder zu zweit oder dritt nicht in die Gastronomie gehen kann", sagte der Präsident des Dehoga-Verbands MV, Lars Schwarz, am Rande einer Demonstration in Rostock. Dies gelte speziell für Außengastronomie. Es gebe keine Hinweise darauf, dass bei solchen Gelegenheiten das Coronavirus übertragen worden wäre.

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Fans des FC Hansa Rostock halten Schals hoch © IMAGO / Fotostand

Alle Augen auf Hansa Rostock: "Große Verantwortung" bei Fan-Rückkehr

Das Interesse an dem Pilotprojekt ist groß. Der Club appellierte derweil an die 777 Fans, die gegen Halle ins Stadion dürfen, alle Maßnahmen zu unterstützen. mehr


11:25 Uhr

Niedersachsens Gesundheitsministerin in Quarantäne

Die niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) befindet sich in Quarantäne. Grund ist der Verdacht einer Corona-Infektion in ihrem familiären Umfeld. "In meiner Familie gibt es einen Corona-Verdachtsfall, der sich allerdings heute noch nicht bestätigt hat", teilte Behrens mit. "Wir warten auf die Ergebnisse des PCR-Tests." Vorsorglich nehme sie deshalb ihre Amtsgeschäfte vorerst aus ihrer Wohnung in Hannover wahr.

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Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) steht vor dem Landtag. © picture alliance/Hauke-Christian Dittrich Foto: Hauke-Christian Dittrich

Gesundheitsministerin Behrens vorsorglich in Quarantäne

Grund ist ein Corona-Verdachtsfall in ihrem familiären Umfeld. Das Ergebnis eines PCR-Tests steht noch aus. mehr


11:21 Uhr

Spahn: Dritte Welle durch Impfungen nicht zu stoppen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich angesichts der täglich steigenden Corona-Zahlen in Deutschland für eine harte Gangart bei den Corona-Beschränkungen ausgesprochen. Die dritte Corona-Welle könnte nicht durch Impfungen gestoppt werden, sagte Spahn. Der Gesundheitsminister mahnte: "Alle Szenarien, die wir sehen, laufen im Moment darauf hinaus, dass sich die Intensivstationen wieder sehr stark füllen." Spahn sagte: "Wir befinden uns in der dritten Welle der Pandemie, die Zahlen steigen, der Anteil der Mutationen ist groß." Zur ehrlichen Lageanalyse gehöre: "Es gibt in Europa noch nicht genügend Impfstoff, um die dritte Welle allein durch Impfen zu stoppen." Selbst wenn die Lieferungen aus EU-Bestellungen nun zuverlässig kommen, werde es noch einige Wochen dauern, bis die Risikogruppen vollständig geimpft sind, so der CDU-Politiker. "Erst dann können wir auch über breitere Öffnungen der Gesellschaft reden. Wir werden also noch einen langen Atem brauchen."


11:10 Uhr

Hohe Inzidenzwerte: Hamburg zieht die Notbremse

Nach drei Tagen mit Inzidenzwerten über 100 hat Hamburg die Corona-"Notbremse" gezogen. Die Hansestadt nimmt bereits vollzogene Öffnungsschritte zurück. Von Sonnabend an werden die Kontaktregeln wieder verschärft, Termin-Shopping im Einzelhandel ist nicht mehr möglich. Das sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). "Wir sind in einer starken dritten Welle", sagte Tschentscher. Er werde sich bei den Bund-Länder-Beratungen am Montag dafür einsetzen, dass auch bundesweit keine weiteren Öffnungsschritte vorgenommen werden. Am Freitag war die Inzidenz in Hamburg auf 108,6 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen.

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Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher spricht im Rathaus. © dpa-Bildfunk

Hamburger Senat zieht die Corona-Notbremse

Die Corona-Inzidenz liegt seit drei Tagen über 100. Darum nimmt der Senat die jüngsten Lockerungen wieder zurück. mehr


10:51 Uhr

Lauterbach: "Wir müssen zurück in den Lockdown"

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich dafür ausgesprochen, die Corona-Maßnahmen schnell wieder zu verschärfen. "Man kann es drehen und wenden wie man will, wir müssen zurück in den Lockdown", sagte er in Berlin. Es sei nicht sinnvoll zu warten. Je früher man reagiere, desto kürzer müsse der Lockdown sein, um wieder auf eine beherrschbare Fallzahl zu kommen. Lauterbach sprach vom Beginn einer "fulminanten dritten Welle". Seinen Angaben nach ist durch die stattfindende Verdrängung der alten Virusvariante durch neue Varianten Mitte April mit einer bundesweiten Inzidenzzahl von 200 zu rechnen. Wenn die Fallzahlen nicht abgebremst würden, sei eine Überlastung der Intensivstationen in wenigen Wochen zu erwarten.


10:37 Uhr

Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt auf über 90

Das Land Niedersachsen meldet 1.580 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Wie das Landesgesundheitsamt mitteilte, stieg die Zahl der neuen Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen für ganz Niedersachsen damit auf 90,2 (Donnerstag: 85,6, Vorwoche: 71,9). In mittlerweile 13 Regionen lag der kritische Wert über der Marke von 100 - damit müssen in diesen Kommunen eventuelle Lockerungen gestoppt werden. Die höchste Inzidenz wurde für die Stadt Salzgitter berechnet (222,5). 24 weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.


10:07 Uhr

Hansa spielt wieder vor Fans - richtige Entscheidung?

Die Drittliga-Fußballer von Hansa Rostock dürfen am Sonnabend gegen den Halleschen FC (live im NDR) vor Zuschauern spielen. Das Landeskabinett gab grünes Licht für das Pilotprojekt. 777, hauptsächlich in Rostock lebende Dauerkarteninhaber dürfen ins Ostseestadion, wenn sie einen negativen Test vorweisen. Der Aufstiegsaspirant ist damit der erste Profi-Fußballclub, der seit fast fünf Monaten wieder vor Zuschauern spielen darf.

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Hansa Rostock darf wieder vor Zuschauern spielen. Die richtige Entscheidung?


09:24 Uhr

Schwesig für "kontaktlosen Urlaub" im eigenen Land

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will sich für "kontaktlosen Urlaub" im eigenen Bundesland einsetzen - etwa in Ferienwohnungen oder Ferienhäusern. "Dass jetzt wieder der Mallorca-Urlaub sozusagen dem Urlaub im eigenen Land aus epidemiologischen Gründen vorgezogen wird, das versteht niemand", sagte Schwesig im Deutschlandfunk. Losgetreten wurde die Debatte mit der Streichung unter anderem von Mallorca von der Liste der Corona-Risikogebiete. Damit ist seit Sonntag der Urlaub auf der Insel im Mittelmeer wieder ohne Quarantäne und Testpflicht bei der Rückkehr möglich. "Die gegenwärtige Lage spricht für Rostock und gegen Mallorca", sagte Schwesig. Schon im vergangenen Jahr habe man schlechte Erfahrungen mit Auslandsreisen in Zeiten von Corona gemacht.


09:02 Uhr

Linken-Fraktionschef Bartsch vor Impfgipfel: Klarheit, Perspektive und Richtlinien

Bund und Länder müssten eine Entscheidung zum Impfen in Arztpraxen treffen und die Europäische Arzneimittelbehörde einen möglichen Einsatz des russischen Impfstoffs Sputnik V zügig prüfen, sagte der Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch im Interview bei NDR Info.

Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke, spricht beim Online-Bundesparteitag der Linken. © dpa-Bildfunk Foto: Bernd von Jutrczenka
AUDIO: Bartsch wirbt für Einsatz von Sputnik-V-Impfstoff (6 Min)

08:52 Uhr

Landkreise fordern: Impfstoffverteilung nach Bevölkerungsanteilen beibehalten

Die Landkreise Ammerland und Oldenburg haben die niedersächsische Landesregierung dazu aufgerufen, bei der Verteilung von Corona-Impfstoffen nach Bevölkerungsanteilen zu bleiben. Das sei der einzig gerechte und nachvollziehbare Verteilungsmaßstab, schrieben der Oldenburger Landrat Carsten Harings und sein Amtskollege aus dem Landkreis Ammerland, Jörg Bensberg, in Briefen an den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) und Sozialministerin Daniela Behrens (SPD). Die Landräte kritisierten, die Rufe nach zusätzlichen Impfstoffmengen würden immer lauter - etwa wegen vermeintlich höherer Altersstruktur oder wegen einer besonders hohen Inzidenz. Das führe zu "tiefer Verunsicherung der Bevölkerung". Es werde die Sorge geäußert, dass im Falle tatsächlicher zusätzlicher Impfstofflieferungen diese andernorts fehlten.


08:44 Uhr

Bislang keine positiven Corona-Tests von Rostocker Schülern

Die umfangreiche Testung von bislang mehr als 1.000 Rostocker Schülern hat bislang noch kein positives Ergebnis hervorgebracht. Die Testung mit den sogenannten PCR-Tests, die von dem Rostocker Biotechnologieunternehmen Centogene kostenfrei vorgenommen wird, läuft seit Anfang vergangener Woche. Wie der Chef der Corona-Testsparte bei Centogene, Volkmar Weckesser, sagte, sind neben Schülern aus Abschlussklassen auch Grundschüler sowie einige Lehrer dabei. Mit dem System seien inzwischen 31 Schulen erfasst, manche Schüler seien schon zwei Mal getestet worden. Rostock zeichnet sich seit Monaten durch eine niedrige Sieben-Tage-Inzidenz aus, die teilweise sogar unter 20 liegt.


08:11 Uhr

Biontech-Gründer werden ausgezeichnet

Das Mainzer Ehepaar Ugur Sahin und Özlem Türeci hat mit der Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffs Weltruhm erlangt. Heute werden die Forscher von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik geehrt.


07:34 Uhr

Corona-Hilfen in Niedersachsen: Fast 1.500 Ermittlungsverfahren wegen Betrugs

Zu Unrecht angeforderte Corona-Hilfszahlungen beschäftigen die Ermittler in Niedersachsen weiterhin - bei den Staatsanwaltschaften sind bis Ende Februar 1.482 Ermittlungsverfahren wegen Betrugsverdachts eingeleitet worden. 113 davon kamen in den ersten beiden Monaten dieses Jahres dazu, wie das Justizministerium mitteilte. Zusammengerechnet geht es dabei um rund 11,1 Millionen Euro. Hier sind laut Ministeriumssprecher aber auch Fördermittel eingerechnet, zu denen die Ermittlungsverfahren mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt wurden - 213 waren das. Vorläufig sichergestellt wurden demnach bisher erst circa 971.000 Euro. 342 Mal wurde dem Ministerium zufolge bislang Anklage erhoben beziehungsweise Strafbefehl beantragt. Zu wie vielen Verurteilungen es kam, dazu gab es keine Angaben.


07:25 Uhr

Schwesig fordert vor Impfgipfel Klarheit über Lieferungen im April

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) fordert Klarheit über die im April zu erwartenden Impfstoff-Lieferungen. "Wir müssen insbesondere mit den Prioritätsgruppen 1 und 2 schnell vorankommen", mahnte Schwesig vor dem heutigen Impfgipfel der Länder-Regierungschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Zur Gruppe 1 zählen laut Impfverordnung der Bundesregierung unter anderem über 80-Jährige, Menschen in Pflegeheimen und Personal auf Intensivstationen; zur Gruppe 2 etwa 70- bis 80-Jährige und Personal in Kitas und Grundschulen. Sie sei in dem Zusammenhang froh, dass das Präparat von AstraZeneca jetzt wieder gegeben werden dürfe. "Impfstoff ist unser Schlüssel, um Schritt für Schritt aus der Pandemie zu kommen", betonte die Schweriner Regierungschefin. Mecklenburg-Vorpommern erwartet nach den Worten von Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) von April bis Juni rund 1,4 Millionen Impfdosen.

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Ein Tropfen hängt an einer Nadelspitze. Dahinter das Wort "Impfung". © picture alliance/Friso Gentsch/dpa Foto: Friso Gentsch

Corona-Impfzentren: Wo und wann wird jetzt geimpft?

Der Betrieb in den Impfzentren und Praxen im Norden läuft. Wer ist wann an der Reihe? Wie kann man sich anmelden? Ein Überblick. mehr


06:59 Uhr

Forscher sieht möglichen Weg für Thrombosen bei AstraZeneca-Impfung

Ein Greifswalder Wissenschaftler hält nach Angaben der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) - wie auch andere Forscher weltweit - einen bestimmten Mechanismus für die Ursache der möglichen Thrombose-Fälle nach einer AstraZeneca-Impfung. Demnach könnten in seltenen Einzelfällen über die Immunantwort des Körpers die Blutplättchen aktiviert werden, was wiederum zu den schwerwiegenden Hirnvenenthrombosen mit Blutplättchenmangel führen könnte, hieß es vom Leiter der UMG-Abteilung Transfusionsmedizin, Andreas Greinacher. Demnach lässt sich mit einem Test nachweisen, ob der zugrundeliegende Abwehrmechanismus aktiviert wurde. Fälle dieses speziellen Problems in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung hatten zum zeitweisen Stopp der AstraZeneca-Impfungen geführt. Hinweise darauf, dass die Impfungen tatsächlich die Vorfälle verursachten, hat die Europäische Arzneimittelbehörde EMA nicht gefunden. Sie bekräftigte die Sicherheit des Impfstoffs. Dieser soll nun mit der Warnung versehen werden, dass er in möglichen seltenen Fällen Hirnvenenthrombosen bei Frauen unter 55 Jahren verursachen könnte.

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Eine Ärztin füllt eine Spritze mit AstraZeneca Impfstoff. © Picture Alliance / TT NEWS AGENCY | Johan Nilsson

AstraZeneca: Greifswalder Forscher finden Thrombose-Ursache

Die Hirnthrombosen nach AstraZeneca-Impfung gehen laut Unimedizin Greifswald auf einen körpereigenen Abwehrmechanismus zurück. mehr


06:27 Uhr

"Lasst uns öffnen!" - Gastgewerbe protestiert in Rostock

Unter dem Motto "Lasst uns öffnen! Lasst uns leben!" wollen heute Vertreter des Gastgewerbes in Mecklenburg-Vorpommern demonstrieren. Auch Zulieferer, Handel, Veranstalter und Schausteller sind zur Teilnahme aufgerufen. Die Verbände fordern vor dem Bund-Länder-Gipfel am Montag einen klaren Öffnungsfahrplan mit verbindlichen und nachvollziehbaren Kriterien. Eine Fortsetzung der Politik nach dem Motto "Ihr bleibt zu, um die übrige Wirtschaft geöffnet zu halten" sei nicht mehr zu akzeptieren. Dies hätte den Lockdown als Dauerzustand zur Folge.


06:03 Uhr

RKI: Bundesweiter Inzidenzwert nähert sich der 100er-Marke

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner steigt in Deutschland weiter stark an: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) aktuell bundesweit bei 95,6 - gestern wurde er mit 90 angegeben, am Mittwoch mit 86,2. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI in den vergangenen 24 Stunden 17.482 Corona-Neuinfektionen - das sind etwa 5.000 mehr als vor genau einer Woche (12.834). Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 226 weitere Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 74.358.


05:53 Uhr

Gipfel-Treffen: Bund und Länder beraten zum Thema Impfungen

Nachdem die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) den Impfstoff AstraZeneca gestern als "sicher und wirksam" eingestuft hatte, erklärte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Abend, dass ab heute wieder Impfungen mit dem Wirkstoff möglich sind. Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kündigten daraufhin an, die AstraZeneca-Impfungen direkt wieder aufzunehmen. Hamburg will hingegen noch die Einschätzung der Ständigen Impfkommission abwarten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen der Bundesländer sprechen ab heute Nachmittag in einer digitalen Konferenz über das weitere Vorgehen bei der Impfkampagne. Dabei wird es unter anderem um die Einbindung der Hausärzte gehen.


05:53 Uhr

Schwesig: Vorerst keine weiteren Lockerungen in MV

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die Hoffnungen auf weitere Öffnungsschritte im Land gedämpft. Zwar seien die Zahlen dort derzeit stabil, aber Wissenschaftler warnten, dass sich das schnell ändern könne, sagte Schwesig nach einer Kabinettssitzung am Abend. "Und sie haben gesagt, vor weiteren Öffnungsschritten soll unser Ziel sein, das, was wir geöffnet haben, möglichst zu halten." Die Landesregierung habe deshalb entschieden, über das weitere Vorgehen erst nach den Bund-Länder-Beratungen am kommenden Montag zu entscheiden. Dazu habe sie sich eng mit Schleswig-Holstein und Niedersachsen abgestimmt, sagte Schwesig. Bei einer landesweit stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 sollten vom kommenden Montag an eigentlich Theater, Außengastronomie und Kinos wieder öffnen können. Der landesweite Inzidenzwert beträgt aktuell 63,8 und ist damit einer der niedrigsten bundesweit.


05:53 Uhr

Schleswig-Holstein registriert 289 Neuinfektionen

Schleswig-Holstein hat 289 neue Corona-Fälle binnen eines Tages gemeldet. Gestern waren es 338, am Freitag vor einer Woche 273 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 56,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Gestern war der Wert mit 56,2 etwas niedriger.

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Eine Person in Schutzhandschuhen hält zwei Laborröhrchen. © dpa-Bildfunk Foto: Hans Punz/APA/dpa

Corona in SH: Inzidenz steigt leicht auf 56,9

In Schleswig-Holstein sind innerhalb eines Tages 289 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die landesweite Inzidenz steigt damit leicht an. mehr


05:53 Uhr

Corona-Ticker am Freitag startet

Moin! Das Team von NDR.de wünscht einen guten Morgen. Auch am heutigen Freitag, 19. März, halten wir Sie über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Live-Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.

Die bestätigten Corona-Neuinfektionen im Norden vom Donnerstag: 1.613 Neuinfektionen in Niedersachsen, 389 in Hamburg, 338 in Schleswig-Holstein, 196 in Mecklenburg-Vorpommern, 148 in Bremen; 17.504 bundesweit

FAQ, Podcast und Hintergrund
Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

Coronavirus-Update: Der Podcast mit Drosten & Ciesek

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr

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