Stand: 16.03.2021 23:30 Uhr

Coronavirus-Blog: Impfung mit AstraZeneca ab Donnerstag?

Im Coronavirus-Blog hat NDR.de Sie auch am Dienstag, 16. März 2021 aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Mittwochmorgen geht es mit einem neuen Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


23:30 Uhr

NDR.de wünscht eine angenehme Nacht

Wir beenden unsere Corona-Berichterstattung für diesen Dienstag und danken für Ihre Aufmerksamkeit. Mittwoch früh geht es in einem neuen Blog weiter.


21:09 Uhr

EU-Kommission hofft auf Impfungen mit AstraZeneca ab Donnerstag

Die EU-Kommission hofft, dass der Impfstoff von AstraZeneca ab Donnerstag wieder eingesetzt werden kann. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte heute ihre ursprüngliche Risikoeinschätzung des Vakzins bekräftigt: Es gebe derzeit von dem Astrazeneca-Impfstoff verursacht worden seien, sagte Behördenchefin Emer Cooke. Der EMA-Ausschuss für Impfstoff-Sicherheit hatte zuvor über das Astrazeneca-Präparat beraten und will am Donnerstag seine abschließende Einschätzung abgeben. "Darauf warten wir und folgen dem wissenschaftlichen Rat der EMA", sagte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.


20:35 Uhr

Corona-Selbsttests für Schüler in SH unterwegs

Schleswig-Holsteins Schüler sollen sich in den Schulen bis zu den Osterferien wöchentlich selbst auf eine Covid-19-Infektion testen können. Die erste Lieferung an Tests ist für diese Woche angekündigt. Zunächst sollen Schülerinnen und Schüler in den Abschlussjahrgängen profitieren, damit diese sich vor den kommenden Prüfungen testen können. Das Ministerium rät dazu, sich am Vorabend der Prüfungen zu testen. Die Aussagekraft über die Ansteckungsgefahr erstrecke sich auf den folgenden Vormittag. Die Aufsicht des Testangebots in Schulen sollen vor allem Freiwillige übernehmen. Dies könnten sowohl Eltern, Lehrkräfte oder auch weiteres schulisches Personal sein. 


19:29 Uhr

Corona-Ausbruch auf Kardiologie-Station in Neubrandenburger Klinik

Die kardiologische Station des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums in Neubrandenburg ist nach einem Corona-Ausbruch geschlossen worden. Laut Klinik wurden sieben Patienten positiv getestet; einige Testergebnisse stehen aber noch aus. Personal ist bisher nicht betroffen. Einige Patienten wurden nach Hause in Quarantäne entlassen, andere isoliert und weiterbehandelt. Bis Ende der Woche sollen keine neuen Patienten aufgenommen werden.


18:57 Uhr

77 Neuinfektionen im Bundesland Bremen

77 neue Corona-Infektionen haben die Behörden im Bundesland Bremen gemeldet. 65 davon in der Stadt Bremen, zwölf in Bremerhaven. Das sind deutlich mehr als vor einer Woche. Am 9. März wurden im Land Bremen 61 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet: 55 in der Stadt Bremen, sechs in Bremerhaven. Die Inzidenzwerte in beiden Städten steigen weiter. Für Bremerhaven liegt der Wert aktuell bei 134,6. In Bremen stieg er auf 71,8. Vier Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.


18:54 Uhr

Pro und Kontra: War der Impfstopp für AstraZeneca richtig?

Das vorläufige Aussetzen der Impfungen mit dem Corona-Vakzin des Herstellers AstraZeneca hat viel Kritik und eine Debatte darüber ausgelöst. War der Stopp richtig - oder verursacht er weitere Schäden? Ein Pro und Kontra unserer Autoren Martin Ganslmeier und Kai Küstner.

Weitere Informationen
Mit Latexhandschuhen bezogene Hände ziehen AstraZeneca Impfstoff mit einer Spritze aus einer Ampulle. © dpa-Bildfunk Foto: Matthias Bein

Pro und Kontra: War der Impfstopp für AstraZeneca richtig?

Das vorläufige Aussetzen der Impfungen mit dem Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers ist umstritten. Ein Pro und Kontra. mehr


18:02 Uhr

Schwesig will "über Ostern reden"

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) möchte bei den kommenden Bund-Länder-Beratungen über Perspektiven für den inländischen Tourismus sprechen. Mit Blick auf die hohen Buchungszahlen für Reisen nach Mallorca sagt sie: "Wir werden über Ostern reden müssen. Ich glaube, dass es schwer vermittelbar ist, dass die Bundesregierung einerseits jetzt wieder Urlaub in anderen Ländern frei gegeben hat, zum Beispiel Urlaub auf Mallorca, und gleichzeitig kein Urlaub im eigenen Bundesland möglich ist." Seit November ruht bundesweit der touristische Reiseverkehr. Laut Dehoga hat die Branche Ostern als Saisonauftakt noch nicht abgeschrieben.

VIDEO: Osterferien in Sicht: Hoteliers zwischen Bangen und Hoffen (3 Min)


17:40 Uhr

273 Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind 273 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Gestern waren es 67; heute vor einer Woche 206. Fünf Menschen starben. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner steigt leicht auf 64,3. In 24 Altenheimen, 21 Kitas und Horten sowie 16 Schulen gibt es derzeit Infektionen.


17:29 Uhr

Drosten im Podcast: "Wir brauchen diese Impfung"

Virologe Christian Drosten hält eine Untersuchung der genauen Umstände der nach einigen wenigen AstraZeneca-Impfungen aufgetretenen Thrombosen der Hirnvenen für wichtig. Im Podcast Coronavirus-Update erklärt er, was genau untersucht werden sollte. Er betont zudem: "Wir brauchen diese Impfung." Drosten befürchtet aufgrund der aktuellen Prognosen, dass es für nicht geimpfte 60- bis 70-Jährige um Ostern ein höheres Ansteckungsrisiko geben werde. Er rechnet damit, dass noch in dieser Woche drei Viertel der erfassten Neuinfektionen auf die Mutante zurückzuführen sein werden. Positiv sieht er internationale Studien, die Hoffnung machten, dass man nicht auf Dauer immer wieder aufgefrischte Impfstoffe brauchen werde.

Weitere Informationen
Christian Drosten © picture alliance Foto: Christophe Gatea

Drosten: Dritte Welle ohne Impfung nicht beherrschbar

Der Virologe befürwortet im Podcast die Untersuchung der AstraZeneca-Zwischenfälle, betont aber die Wichtigkeit dieses Vakzins. mehr


16:35 Uhr

MV ersetzt AstraZeneca- mit Biontech-Impfdosen

In Mecklenburg-Vorpommern wird ein Teil des AstraZeneca-Ausfalls mit Biontech-Impfstoff ersetzt werden. Dieser werde aus einer Rücklage entnommen, so Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Laut Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) werden alle Menschen, die bereits einen Impftermin mit AstraZeneca haben, von einem Callcenter für eine Verschiebung des Termins angerufen. Täglich würden derzeit 800 Termine abgesagt. Die über 80-Jährigen sollen weiter geimpft werden. 

Weitere Informationen
Eine Frau bekommt eine Spritze in ihren Oberarm. © dpa-Bildfunk Foto: Frank Molter

Impftermine mit AstraZeneca in MV abgesagt

Wer mit AstraZeneca geimpft werden sollte, erhält automatisch über die Impf-Callcenter einen neuen Terminvorschlag. mehr


16:31 Uhr

Zehn Tote in Pflegeheim in Augustfehn

In einem Altenheim in Augustfehn (Landkreis Ammerland) sind mittlerweile zehn Menschen an einer Corona-Infektion gestorben. Das bestätigte der Landkreis. Insgesamt hatten sich dort 49 von 63 Bewohnerinnen und Bewohnern und über 20 Pflegekräfte infiziert.


16:23 Uhr

Zuschauer bei Hansa? Weiter unklar

Die Entscheidung über Zuschauer bei den Fußballspielen des Drittligisten Hansa Rostock wurde vertagt. Bei einer weiteren Beratung von Regierungsvertretern mit Verantwortlichen aus Rostock solle über das weitere Vorgehen beraten werden, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) heute in Schwerin. In Rostock liegt die Sieben-Tage-Inzidenz anhaltend niedrig, sodass die Stadt stärker lockern will als anderswo. Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen hatte am Sonnabend gesagt, eine Entscheidung sei bis Montag (gestern) nötig, um alle Vorbereitungen für das Spiel am kommenden Wochenende einleiten zu können.


15:57 Uhr

Moderna testest Impfstoff an Kindern

Bisher ist kein Impfstoff für Kinder zugelassen. Das US-Unternehmen Moderna prüft nun die Wirksamkeit und Verträglichkeit seines Corona-Impfstoffs bei unter Zwölfjährigen. An der KidCOVE genannten Studie in den USA und Kanada sollten rund 6.750 Kinder im Alter von sechs Monaten bis 11 Jahren teilnehmen, teilte das Unternehmen mit.


15:41 Uhr

Niedersachsen muss 160.000 Termine verlegen

In Niedersachsen müssen wegen des Stopps für den AstraZeneca-Impfstoff etwa 160.000 Termine abgesagt beziehungsweise verlegt werden, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover mit. Die Betroffenen würden informiert und erhielten einen neuen Termin. "Über das System der Warteliste werden diese Personen als erste mit einem neuen Termin versorgt, sobald entsprechende Impfstoffe in den Impfzentren vorhanden sind. Über 80-Jährige werden hierbei priorisiert behandelt", hieß es. Ein Viertel de Impfungen im Land würden mit AstraZeneca vorgenommen. Insgesamt hat es bereits 157.523 Erstimpfungen gegeben. Zweitimpfungen waren für Mitte April terminiert. In Schleswig-Holstein werden in dieser Woche keine Impfungen mit AstraZeneca stattfinden. Bis Freitag sind 11.520 Termine abgesagt worden.

Weitere Informationen
Mehrere Verpackungen des Impfstoffes von AstraZeneca. © picture alliance/dpa/PA Wire | Gareth Fuller Foto: Gareth Fuller

AstraZeneca: Garg will keine "Bauch-Entscheidungen"

Die Skepsis gegenüber dem Impfstoff sei ohnehin groß. Am Donnerstag will die Europäische Arzneimittelagentur mögliche Risiken bewerten. mehr


14:59 Uhr

AstraZeneca-Ergebnisse am Donnerstag - Impfgipfel am Freitag

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat sich heute im Rahmen eines Pressestatements erneut hinter den umstrittenen Impfstoff von AstraZeneca gestellt. Eine Experten-Analyse zum Risiko möglicher Nebenwirkungen laufe, am Donnerstag soll es Ergebnisse dazu geben. Bei mehreren geimpften Personen hatten sich nach dem Impfen Blutgerinnsel gebildet - ob ein Zusammenhang besteht, ist unklar. Eine Reihe von Ländern haben in der Zwischenzeit die Impfungen mit dem Vakzin vorläufig gestoppt - auch Deutschland. Der zunächst für morgen geplante und dann heute abgesagte Impfgipfel von Bund und Ländern soll nun am Freitag stattfinden. Das kündigte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) an. Dann habe man hinsichtlich AstraZeneca "hoffentlich Klarheit".


14:47 Uhr

Corona-Fall bei SG Flensburg-Handewitt

Ein Profi des Handball-Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt ist nach der Länderspielpause positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alle Mitarbeiter und Spieler der SG unterziehen sich nun weiteren PCR-Testungen. Die Partie morgen gegen den Bergischen HC wurde durch das Gesundheitsamt Flensburg abgesagt.


14:24 Uhr

Hamburg: Wenn 100er-Inzidenz erreicht wird, dann ...

Angesichts der hohen Corona-Zahlen in der Hansestadt hält es der Hamburger Senat für "sehr realistisch", dass der Inzidenzwert demnächst den kritischen Wert von 100 übersteigt. Kommt es an drei aufeinanderfolgenden Tagen dazu, werden mehrere Lockerungen wieder zurückgenommen - zum Beispiel dürfte sich ein Haushalt dann wieder nur mit einer anderen Person treffen. Kitas und Schulen sollen aber auch beim Überschreiten des 100er-Grenzwerts offen bleiben, so der Senat.

Weitere Informationen
Stellv. Sprecherin des Senats Julia Offen. © NDR Foto: Screenshot

Hohe Corona-Zahlen: Hamburg bereitet "Notbremse" vor

Die Inzidenz klettert Richtung 100: Der Senat bereitet sich vor, die jüngsten Lockerungsschritte zurückzunehmen. mehr


14:20 Uhr

OVG Niedersachsen: Baumärkte rechtmäßig geschlossen

Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat die grundsätzliche Schließung von Baumärkten und Bekleidungsgeschäften für rechtens erklärt. In zwei Eilbeschlüssen wurden zwei Anträge auf vorläufige Außervollzugsetzung der Corona-Verordnung des Landes abgelehnt. Die Beschlüsse sind unanfechtbar. Die Antragsteller - eine Baumarktkette und die Betreiberin mehrerer Kleidungsgeschäfte - hatten geltend gemacht, dass die grundsätzlichen Schließungen auch unter Berücksichtigung der mittlerweile eröffneten Ausnahmen, etwa des Termin-Shopping und des Außer-Haus-Verkaufs, unverhältnismäßig seien. Laut Gericht überwiegt derzeit aber noch das Interesse an der Vermeidung von Infektions-, Erkrankungs- und Todesfällen. Auch ein Antrag auf Vermietung einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses zu touristischen Zwecken wurde abgelehnt.


14:14 Uhr

Labor bestätigt Corona-Fall beim HSV

Beim Fußball-Zweitligisten Hamburger SV hat sich der Corona-Verdachtsfall vom Vortag durch einen Labortest bestätigt. Der Spieler, dessen Name vom Verein nicht mitgeteilt wurde, sei in Quarantäne geschickt worden. Die restlichen Spieler, die seit mindestens Sonnabendmorgen keinen Kontakt mehr zum positiv Getesteten hatten, wurden am Vormittag erneut per Drive-in-Verfahren getestet und mussten dann umgehend nach Hause zurückkehren. Das zuständige Gesundheitsamt Hamburg-Altona muss nun entscheiden, ob die gesamte Mannschaft und der Betreuerstab in Quarantäne müssen. Davon hängt auch die Austragung der Partie gegen Heidenheim am Sonnabend ab.


13:55 Uhr

Linkspartei fordert zügige Sputnik-V-Zulassung

Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch aus Stralsund, hat sich nach dem vorläufigen Impfstopp mit AstraZeneca für eine schnelle Prüfung auf Zulassung des russischen Sputnik-Impfstoffes ausgesprochen. "Beim Sputnik-Impfstoff darf es keine ideologischen Vorbehalte geben", sagte Bartsch der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger". Außerdem sprach sich Bartsch dafür aus, alle, die dies wollten, auch weiter mit dem Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers AstraZeneca zu impfen. "Man darf den Bürgern den Schutz vor Corona nicht verwehren, die Prüfung kann parallel laufen", sagte er.

Heute werden noch Statements der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA und der Weltgesundheitsorganisation zum Wirken des Impfstoffs erwartet, den mittlerweile eine ganze Reihe von Ländern - darunter Deutschland - vorläufig ausgesetzt haben.Der Impfstoff steht im Verdacht, in Einzelfällen Blutgerinnsel auszulösen.


13:46 Uhr

MV: Saison der Amateurfußballer soll fortgesetzt werden

Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) hält an seinen Plänen fest, die laufenden Spielzeit auf sportlichem Weg zu beenden. "Sofern die reelle Chance besteht, den Spielbetrieb unter Anwendung von Hygienekonzepten und der Einhaltung von behördlichen Vorgaben wiederaufzunehmen - und diese Chance sehen wir derzeit noch -, wollen wir nicht vorschnell handeln", erklärte LFV-Präsident Joachim Masuch. Er sprach sich damit gegen einen Corona-bedingten Saisonabbruch aus, wie ihn beispielsweise die Landesverbände von Hamburg und Schleswig-Holstein beschlossen haben.


13:25 Uhr

Außenhandel: SH kommt besser durch die Krise als Hamburg

Während Schleswig-Holsteins Außenhandel im vergangenen Jahr insgesamt stabil durch die Corona-Krise gekommen ist, brach der Hamburger Außenhandel im selben Zeitraum ein. Das geht aus einer Mitteilung des Statistikamts Nord von heute hervor. Das Exportvolumen in Schleswig-Holstein sank demnach um 1,1 Prozent auf 20,7 Milliarden Euro, die Importe legten um 1,1 Prozent auf 23,3 Milliarden Euro zu. Um fast 700 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro erhöhten sich die Importe aus Irland - dies lag hauptsächlich an der Einfuhr pharmazeutischer und dabei vor allem immunologischer Erzeugnisse im Volumen von mehr als 1,3 Milliarden Euro.

In Hamburgs wurden dem Statistikamt Nord zufolge Waren im Wert von rund 40 Milliarden Euro exportiert und im Wert von 59,9 Milliarden Euro importiert. Im Vergleich zu 2019 sei das beim Export ein Minus von 24,9 Prozent und beim Import ein Rückgang um 11,6 Prozent. Besonders betroffen vom Exportrückgang war die Warengruppe "Sonstige Fahrzeuge", zu der auch Flugzeuge gehören. In diesem für Hamburg als weltweit drittgrößtem Flugzeugbaustandort sehr wichtigen Bereich lag der Einbruch bei 36,7 Prozent.


13:06 Uhr

Althusmann weist Vorwurf mangelhafter Corona-Hilfe zurück

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hat den Vorwuf aus der Opposition, der Wirtschaft in der Corona-Krise nur mangelhaft zu helfen, zurückgewiesen. "Wir tun alles, um jeden Arbeitsplatz in diesem Land zu sichern", sagte er heute im Landtag in Hannover. Dass die Opposition behaupte, es gebe Chaos und Staatsversagen bei den Hilfen für Unternehmen, wies Althusmann als "Unverschämtheit" zurück. Trotz Problemen und Verzögerungen seien die Gelder der verschiedenen Hilfsprogramme inzwischen größtenteils ausgezahlt, die Betroffenen hätten Milliardensummen erreicht. Der Grünen-Abgeordnete Detlev Schulz-Hendel hatte bemängelt, die Auszahlung der Wirtschaftshilfen laufe weiter schleppend und bürokratisch, sie komme bei vielen klein- und mittelständischen Unternehmen in Niedersachsen nicht an.


12:16 Uhr

209 neue Corona-Fälle in Hamburg gemeldet

In der Hansestadt Hamburg sind 209 neue Corona-Fälle registriert worden. Das meldete die Gesundheitsbehörde. Zum Vergleich: Gestern waren 268 Neuinfektionen bestätigt worden, vor einer Woche 203. Die Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche) stieg minimal weiter an von 90,6 auf jetzt 90,9.


12:04 Uhr

VW macht trotz Pandemie Milliardengewinn

Der Volkswagen-Konzern aus Wolfsburg hat das schwierige Geschäftsjahr 2020 mit einem großen Gewinn abgeschlossen: Rund 8,8 Milliarden Euro bleiben nach Steuern in der Kasse. Geholfen habe, so das Unternehmen heute bei der Bilanz-Vorstellung, dass zum Ende des Corona-Krisenjahres das Geschäft wieder angezogen hat. Im Jahr 2019 - also vor dem Ausbruch der Pandemie - hatte der Konzern noch ein Nachsteuer-Ergebnis von gut 14 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Weitere Informationen
Eine Nahaufnahme des Volkswagen Emblems auf der Front eines Pkw. © picture alliance/dpa/Ole Spata Foto: Ole Spata

Volkswagen-Bilanz: Milliarden-Gewinn trotz Corona-Krise

Nach Steuern sind das rund 8,8 Milliarden Euro. Weltweit verkaufte VW allerdings 16 Prozent weniger Fahrzeuge. mehr


11:42 Uhr

Biontech/Pfizer kündigen schnellere Impfstoff-Lieferung an

Um einem möglichen Mangel an Corona-Impfstoff in Europa vorzubeugen, will der Anbieter Biontech/Pfizer zehn Millionen Impfdosen früher an die EU liefern als geplant. Das teilte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen heute mit. Insgesamt würden damit von April bis Juni insgesamt 200 Millionen Impfdosen dieses Herstellers für die EU-Staaten bereitgestellt.


11:34 Uhr

Inzidenz in Niedersachsen nur leicht gestiegen

Das niedersächsische Landesgesundheitsamt hat die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht: Demnach sind binnen eines Tages landesweit 407 weitere Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 registriert worden. Gestern waren es etwas mehr (415), vor einer Woche weniger (354) neue Corona-Fälle gewesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche) ist leicht gestiegen von 79,1 am Vortag auf jetzt 79,3.


11:08 Uhr

Schüler beschreiben einen "Bruch" in ihrer Schulzeit

Heute vor einem Jahr hatte die Regierung von Mecklenburg-Vorpommern unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) Kitas und Schulen im Land erstmals geschlossen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Schülervertreter sprechen aus diesem Anlass nun von einem "traurigen Jubiläum". Die Schulschließungen hätten zu einem Bruch in ihrer Schulzeit geführt. Ihre Kritik: Bis zum zweiten Lockdown seien Konzepte zu wenig angepasst worden.

Weitere Informationen
Ein leeres Klassenzimmer © picture alliance / Eibner-Pressefoto

Landesschülerrat: Bilanz nach einem Jahr Corona-Lernen

Die Schülervertreter sprechen von einem traurigen Jubiläum. Die Schulschließung habe ihre Schulzeit völlig umgebrochen. mehr


10:59 Uhr

Deutschland hält Klimaziel ein - auch wegen Corona

Auch infolge der Corona-Pandemie hat Deutschland im vergangenen Jahr seine Klimaziele erfüllen können. Das geht aus der Klimabilanz hervor, die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) heute zusammen mit dem Umweltbundesamt vorstellte. Demnach lagen die CO2-Emissionen im vergangenen Jahr um 40,8 Prozent unter dem Stand von 1990 und um 8,7 Prozent unter dem Stand von 2019. Etwa ein Drittel des Emissionsrückgangs ist nach Schätzungen des Bundesamtes auf die Folgen der Corona-Pandemie zurückzuführen. Besonders in den Sektoren Energie und Verkehr seien demnach die Emissionen zurückgegangen.


10:47 Uhr

Bereits verhältnismäßig viele Zweitimpfungen in Hamburg

Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg sind die drei Bundesländer im Norden, in denen bisher anteilig am meisten Menschen zumindest schon eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten haben. Das geht aus den Daten hervor, die das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin auf Basis der Ländermeldungen veröffentlicht. Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern liegen im bundesweiten Vergleich des Impf-Fortschritts im unteren Drittel. Betrachtet man nur die Quote bei den Zweit-Impfungen, steht Hamburg bundesweit - gemeinsam mit Bayern und Berlin - mit 3,9 Prozent auf Platz zwei hinter Thüringen (4,1 Prozent).


10:32 Uhr

Umfrage im Norden: Offenbar holpriger Start bei Schnelltests in den Unternehmen

Auch Unternehmen sollen die Corona-Teststrategie der Bundesregierung unterstützen - durch mindestens einen freiwilligen Schnell- und Selbsttests für ihre Mitarbeitenden pro Woche. Die Wirtschaftsverbände haben zugesichert, dass die Unternehmen dafür bereitstehen. Aber klappt das auch? Die NDR Info Wirtschaftsredaktion hat eine Umfrage unter mehr als 30 Arbeitgebern mit vielen Beschäftigten im Norden gestartet. Ein Ergebnis: In vielen Unternehmen starten gerade erst die Vorbereitungen. Vor allem die Logistik - also die Beschaffung und Durchführung der Tests - scheint ein nicht zu kleines Problem zu sein.

Eine behandschuhte Hand lässt eine Testflüssigkeit von einem zuvor durchgeführten Abstrich auf einen Schnelltest zur Erkennung des Coronavirus tropfen. © dpa/picture alliance Foto: Hauke-Christian Dittrich
AUDIO: Nachgefragt: Wo bekommen Mitarbeiter Schnell- und Selbsttests? (8 Min)

09:57 Uhr

Bestätigung: Hamburg nimmt Impftermin-Absagen ab morgen zurück

Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) hatte es heute früh im Hörfunk-Interview auf NDR Info bereits angekündigt, nun hat es ihre Behörde offiziell bestätigt: Im Zentralen Hamburger Impfzentrum können die ab morgen vereinbarten Impftermine - trotz der vorläufigen Aussetzung des AstraZeneca-Impfstoffs - nun doch eingehalten werden. Dies sei durch eine Umstellung der Impforganisation und die Verwendung andere Impfstoffe möglich, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Um die vereinbarten Termine halten zu können, sollen die zurückgestellten Reserven anderer Impfstoffe genutzt, die Zeitabstände zwischen den zwei Impfdosen ausgeschöpft und die Freischaltung neuer Termine bis auf Weiteres gestoppt werden.


09:43 Uhr

Wegen AstraZeneca-Stopp: Impfgipfel wird verschoben

Der für morgen geplante Impfgipfel von Bund und Ländern wird verschoben, um die Entscheidung der EMA über den Impfstoff von AstraZeneca abzuwarten. Das teilte ein Regierungssprecher mit. Konkret sollte es bei den Beratungen auch um die Frage gehen, wie die Hausärzte in Deutschland flächendeckend in den Impfabläufen berücksichtigt werden könnten. In den Praxen sollte dabei insbesondere der Impfstoff von AstraZeneca zum Einsatz kommen, da dieser dort auch gelagert werden kann. Der vorübergehende Stopp des Vakzins ist unter Experten umstritten.


09:27 Uhr

Häfen im Norden: Corona-Krise bremst Güterumschlag

Die Virus-Pandemie hat den Warenhandel an den deutschen Seehäfen im vergangenen Jahr gedrückt. Insgesamt wurden 275,7 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen - das sind 6,4 Prozent weniger als im Jahr davor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Auch der Containerumschlag lag mit 14 Millionen Standardcontainern fast sieben Prozent unter dem Vorjahr. Am bedeutendsten deutschen Hafen-Standort Hamburg ging der Güterumschlag mit 6,8 Prozent stärker zurück als in Bremerhaven (-2,1 Prozent) und Wilhelmshaven (-1,2 Prozent). Rostock verzeichnete sogar ein leichtes Plus von 0,7 Prozent.


09:13 Uhr

Kluge: Infektionsgeschehen macht Lockerungen zurzeit undenkbar

Seit Tagen werden wieder mehr Infektionen mit dem Coronavirus in ganz Deutschland gemeldet - und jetzt kommt mit dem vorläufigen Aussetzen des AstraZeneca-Impfstoffs noch eine weitere Negativnachricht dazu. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, sagte auf NDR Info, er rechne daher in nächster Zeit auch nicht mit weiteren Lockerungen der bestehenden Schutzmaßnahmen. Sollte das Infektionsgeschehen weiter ansteigen, sei aus seiner Sicht sogar ein erneuter Lockdown vonnöten. Größtes Problem sei die ansteckendere britische Virusvariante, die alleine in Hamburg aktuell 80 Prozent der Fälle ausmache.

Prof. Dr.  Stefan Kluge, Direktor Klinik für Intensivmedizin UKE Hamburg © UKE Foto: Axel Kirchhoff
AUDIO: Intensivmediziner: Das Problem ist die britische Virusvariante (7 Min)

08:40 Uhr

Ärztekammer: Jeder zweite Arzt bereit für Corona-Impfungen

Die Ärztekammer Niedersachsen wirbt weiter mit Nachdruck dafür, die Arztpraxen flächendeckend in die Corona-Impfungen einzubeziehen. "Wer das Virus ernsthaft bekämpfen und in den Griff bekommen will, muss impfen, impfen, impfen und nicht immer neue bürokratische Hürden schaffen", sagte die Präsidentin der Kammer, Martina Wenker, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Etwa die Hälfte der gut 13.000 niedergelassenen Ärzte im Land könne von heute auf morgen mit dem Impfen beginnen. Hinzu kämen weitere 4.500 Ärztinnen und Ärzte, die ihre Bereitschaft erklärt hätten, in den Impfzentren zu helfen - beispielsweise Mediziner im Ruhestand. Der flächendeckende Impfstart in den Hausarztpraxen ist aber dem 19. April vorgesehen. In Niedersachsen läuft seit Anfang des Monats ein Test in ein paar Praxen.


08:25 Uhr

RKI: Bundesweit 5.480 neue Corona-Fälle registriert

Der Inzidenz-Wert in Deutschland steigt weiter: Nach einem Sieben-Tage-Wert von 82,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gestern liegt er heute bei 83,7. Das meldet das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin. Die Zahl der binnen 24 Stunden neu gemeldeten Corona-Neuinfektionen beträgt bundesweit demnach 5.480. Vor einer Woche waren deutlich weniger gewesen (4.252). Zudem wurden laut RKI in Deutschland 238 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung registriert - insgesamt gibt es seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr nun 73.656 bestätigte Todesopfer. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,15 (Vortag: 1,19). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 115 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab - liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.


08:14 Uhr

Leonhard: "Es wird leider noch langsamer und zäher"

Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) rechnet angesichts des vorläufigen Impfstopps mit dem AstraZeneca-Präparat mit Verzögerungen bei den Corona-Impfungen. Auf NDR Info sagte sie, ursprünglich seien in den kommenden Wochen in Hamburg 23.000 Impfungen mit diesem Vakzin geplant gewesen. Durch das Aussetzen des Impfstoffs sei nun Geduld gefragt, da das Impf-Tempo "leider noch langsamer und zäher" werde. Schon ab morgen sollen aber, so hofft Leonhard, alle diejenigen mit anderen Impfstoffen geimpft werden, die bereits einen Termin in der Hansestadt haben. Aufgabe der Politik sei es auch, weiter für Vertrauen in den AstraZeneca-Impfstoff zu werben.

Melanie Leonhard (SPD) spricht in der Hamburgischen Bürgerschaft. © picture alliance/dpa Foto: Christian Charisius
AUDIO: Leonhard: AstraZeneca-Aussetzung verlangsamt das Impf-Tempo (5 Min)

07:40 Uhr

"Coronavirus-Update": Heute Nachmittag neue Podcast-Folge mit Virologe Drosten

Immer dienstags veröffentlicht NDR Info eine neue Folge des Podcasts "Coronavirus-Update". Heute Nachmittag handelt es sich bereits um Ausgabe Nummer 80. Der Virologe Christian Drosten von der Charité in Berlin wird zu neuen Erkenntnissen und Entwicklungen in der Coronavirus-Pandemie Auskunft geben. Mehr zum erfolgreichen Podcast - zum Beispiel alle bisherigen Folgen als Audio oder Text - finden Sie hier:

Weitere Informationen
Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

Coronavirus-Update: Der Podcast mit Drosten & Ciesek

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr


07:00 Uhr

WHO-Experten beraten über AstraZeneca-Impfstoff

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will heute über den Corona-Impfstoff von AstraZeneca beraten. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus teilte mit, das Expertenteam der Organisation habe die verfügbaren Daten des Vakzins geprüft. Es stehe außerdem in engem Austausch mit der Europäischen Arzneimittelagentur EMA. Diese will übermorgen zu Beratungen zusammenkommen. Beide Organisationen hatten gestern erklärt, vorerst weiter an ihren Bewertungen des Impfstoffs von AstraZeneca festzuhalten. Die Vorteile des Vakzins würden die Risiken überwiegen, hieß es von der EMA. Mehrere Staaten hatten die Impfungen mit AstraZeneca vorerst gestoppt - darunter Deutschland und Frankreich. Hintergrund sind eine Reihe von Fällen schwerer Blutgerinnsel. Australien und Thailand hingegen wollen das Vakzin weiter einsetzen.


06:50 Uhr

MV: 2,2 Millionen Euro für Künstler-Überbrückungsstipendien

Künstlerinnen und Künstler in Mecklenburg-Vorpommern haben bislang insgesamt rund 2,2 Millionen Euro als Überbrückungsstipendium bewilligt und ausgezahlt bekommen. Dies entspreche rund 1.100 Anträgen, wie das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schwerin auf Anfrage mitteilte. Bislang seien 1.340 Anträge eingegangen. Bei den Stipendien handelt es sich den Angaben zufolge um eine einmalige Zahlung in Höhe von 2.000 Euro. Die Landesregierung hatte das Stipendium im vergangenen Jahr aufgelegt, auch in diesem Jahr können es Künstlerinnen und Künstler beantragen. Es richtet sich an freischaffende Künstler und Solo-Selbstständige, die durch Absagen von Engagements im Zuge der Corona-Pandemie in Existenznot geraten sind. Laut Landesregierung können noch bis Ende März Anträge beim Landesförderinstitut eingereicht werden. Die Linksfraktion sprach sich statt des Stipendiums für eine monatliche Pauschale in Höhe von 1.200 Euro aus.


06:25 Uhr

Stadt Osnabrück verschärft Maßnahmen - auch Zoo muss wieder schließen

Nach dem Überschreiten der 100er-Inzidenz muss der Zoo Osnabrück in der Corona-Krise von morgen an wieder vorerst dicht machen. "Es tut sowohl im Herzen als auch im Geldbeutel weh, die Kinder freuen sich so sehr", sagte Sprecherin Lisa Simon. Die Stadt verfügt wegen der hohen Infektionszahlen Schließungen im Einzelhandel, von Kultureinrichtungen und des Zoos. Gleichzeitig appellierte die Stadt an das Land, sinnvolles und risikoarmes Öffnen zu ermöglichen. Dazu gehöre auch eine Öffnung des Tierparks. Dort seien die Gäste unter freiem Himmel und könnten Abstand halten, solange die Besucherzahlen begrenzt werden. "Es geht für uns langsam auch ums Überleben", sagte Fritz Brickwedde, Präsident der Zoogesellschaft Osnabrück. Aktuell sei man einmal mehr auf Spenden angewiesen, um zumindest einen Teil der Kosten zu decken. Nach viermonatiger Schließung hatten die ersten niedersächsischen Zoos und Tierparks erst vergangenen Montag öffnen dürfen. Nach der neuen Corona-Verordnung ist das in Landkreisen und kreisfreien Städten möglich, in denen die Inzidenz von 100 nicht überschritten wird. Im Zoo Osnabrück wurde das Online-Terminangebot sehr gut angenommen, wie die Sprecherin des Tierparks sagte. Die Tageskapazität von 2.000 Besuchern sei annähernd erreicht worden.

Weitere Informationen
Das Rathaus in Osnabrück wird von der Sonne angestrahlt. © Stadt Osnabrück Foto: Sven Jürgensen

Hohe Inzidenz: Stadt Osnabrück verschärft Corona-Maßnahmen

Die Regeln sollen ab Mittwoch gelten. Dann müssen Einzelhandel, Zoo und Kultureinrichtungen wieder schließen. mehr


06:00 Uhr

118 Neuinfektionen in Schleswig-Holstein registriert

In Schleswig-Holstein sind 118 weitere Corona-Fälle amtlich registriert worden. Am Vortag waren 87 Neuinfektionen gemeldet worden, vor einer Woche 83. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner gibt das Land aktuell mit 51,1 an. Am höchsten ist der Wert derzeit im Kreis Segeberg (87,3), am niedrigsten im Kreis Plön (22,5).


05:55 Uhr

Tausende Impftermine mit AstraZeneca im Norden abgesagt

In Norddeutschland werden Tausende geplante Impftermine mit dem Mittel von AstraZeneca verschoben. Hintergrund ist die bundesweite Aussetzung der Impfungen mit dem Vakzin, bis geklärt ist, ob es für Blutgerinnsel bei Geimpften verantwortlich ist. Allein in Hamburg wurden rund 25.000 Impftermine vorerst abgesagt. Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) sagte, die Entscheidung des Paul-Ehrlich-Instituts, die Impfungen auszusetzen, sei nachvollziehbar und richtig. "Das wirft uns in der Impfkampagne aber natürlich wieder ein Stück zurück", so Behrens. In Schleswig-Holstein teilte das Gesundheitsministerium mit, die Betroffenen würden per Mail informiert. In Mecklenburg-Vorpommern sollten allein morgen etwa 800 Menschen mit AstraZeneca geimpft werden. "An den anderen Tagen sieht es in dieser Woche ähnlich aus. Deshalb die Bitte, diese Termine in den Impfzentren nicht wahrzunehmen", sagte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU).

Weitere Informationen
Spielzeug hängt in einer Kita. © dpa-Bildfunk

Niedersachsen: AstraZeneca-Stopp verlangsamt Impfen erheblich

Dort sollte das Vakzin ab sofort verimpft werden. Niedersachsens Gesundheitsministerin Behrens hält den Schritt für richtig. mehr

Mehrere Verpackungen des Impfstoffes von AstraZeneca. © picture alliance/dpa/PA Wire | Gareth Fuller Foto: Gareth Fuller

Schleswig-Holstein sagt Impftermine mit AstraZeneca-Impfstoff ab

Deutschland setzt AstraZeneca-Impfungen aus. Auch in Schleswig-Holstein wurden jetzt alle Erst- und Zweitimpfungen gestoppt. mehr

Der Impfstoff, der von der Universität Oxford und dem Pharmakonzerns Astrazeneca produziert wird, liegt in einem Kühlschrank in einem geöffneten Karton.  Foto: Liam Mcburney/PA Wire/dpa

MV-Gesundheitsminister Glawe: "Sicherheit geht vor Schnelligkeit"

Nach dem bundesweiten Stopp für AstraZeneca-Impfungen wurden in MV alle Termine für Erst- und Zweitimpfungen abgesagt. mehr

Zwei Senioren gehen durch das Impfzentrum in den Messehallen zu ihrer Impfung. © picture alliance / dpa Foto: Christian Charisius

AstraZeneca-Impftermine: Hamburg will Ersatz anbieten

Wer schon einen Impftermin hatte, soll einen anderen Impfstoff bekommen. Neue Impftermine wird es erstmal nicht geben. mehr


05:50 Uhr

Immer gut informiert: Der NDR Newsletter

Mit dem NDR Newsletter bleiben Sie in der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Von montags bis freitags bündeln wir die wichtigsten Ereignisse des Tages. Auch die neuesten Erkenntnisse aus dem NDR Info Podcast "Coronavirus-Update" mit Sandra Ciesek und Christian Drosten erfahren Sie dort als Erstes. Online können Sie den kostenlosen Newsletter abonnieren.


05:45 Uhr

Hilft Corona gegen die Klimakrise?

Selbst wenn der Corona-Lockdown anhielte, würde die Energie-Einsparung nicht ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen, meint Professor Hans von Storch von der Universität Hamburg. Der Klimaforscher ist Initiator der Deutschen Klimatagung, die gestern in Hamburg begann.

VIDEO: Welchen Einfluss hat Corona auf unser Klima? (3 Min)


05:40 Uhr

Corona-Ticker am Dienstag startet

Guten Morgen! Auch am heutigen Dienstag, 16. März, hält Sie das Team von NDR.de über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Live-Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.

Die bestätigten Corona-Neuinfektionen im Norden vom Montag: 415 in Niedersachsen, 268 in Hamburg, 87 in Schleswig-Holstein, 67 in Mecklenburg-Vorpommern, 54 im Bundesland Bremen, bundesweit 6.604.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

Coronavirus-Update: Der Podcast mit Drosten & Ciesek

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr

Geimpfte in Norddeutschland

Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden

Wie viele Menschen in Norddeutschland haben bislang eine Corona-Impfung erhalten? Aktuelle Zahlen zur Impfquote. mehr

Corona-Zahlen für Norddeutschland

Wie ist die Lage auf den Intensivstationen im Norden?

Automatisierte Grafiken: Wie viele Covid-19-Patienten liegen auf Intensivstationen? Der aktuelle Stand der Belegung. mehr

Eine Zusammenstellung von Bildern: Christian Drosten, eine Flasche Cocid 19 Vaccine, Eine alte Frau bei der ein Corona Test durchgeführt wird. © picture alliance, colourbox Foto: Michael Kappeler

Corona-Chronologie: Die Ereignisse im Norden

Ende 2019 bricht in China eine bis dato unbekannte Lungenkrankheit aus. Wenige Wochen später gibt es den ersten Fall im Norden. mehr

Eine Laborantin sitzt an einem Mikroskop in einem abgedunkelten Labor © Colourbox

Was Sie zum Coronavirus wissen müssen

Die Corona-Pandemie hat den Alltag massiv verändert. Was muss weiter beachtet werden? Woran wird geforscht? Fragen und Antworten. mehr

Mehr Nachrichten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Schloss Bellevue © picture alliance/dpa/Bundespresseamt Foto: Jesco Denzel

Corona-News-Ticker: Steinmeier ruft zu Versöhnung nach Pandemie auf

"Wir müssen die Wunden heilen, die Corona geschlagen hat", sagte der Bundespräsident auf dem Ökumenischen Kirchentag. Mehr Corona-News im Ticker. mehr