Stand: 08.04.2019 13:01 Uhr

Sorge um Arbeitsplätze in Real-Supermärkten

Der Metro-Konzern will seine Supermarkttochter Real verkaufen. Derzeit führt die Unternehmensleitung Gespräche mit verschiedenen Interessenten. Ob es zu einer Zerschlagung von Real komme, könne man noch nicht sagen, erklärte eine Unternehmenssprecherin.

400 Mitarbeiter in Hamburg

Genau so eine Zerschlagung befürchten allerdings die Real-Mitarbeiter in den rund 280 Märkten - auch in den drei Hamburger Filialen am Berliner Tor, in Lurup und Farmsen, wo etwa 400 Angestellte arbeiten. Denn wird nur ein Teil der Märkte verkauft, könnte dies das Ende für die restlichen Märkte heißen.

Gewerkschaft droht mit Streiks

Heike Lattekamp von ver.di Hamburg forderte bei NDR 90,3, Real nur als Ganzes zu verkaufen. Der Metro-Konzern dürfe sich nicht von Profitgier leiten lassen und solle Verantwortungsgefühl zeigen. Die Angestellten müssten außerdem wieder nach Hamburger Tarifvertrag bezahlt werden. Um die Rechte der Mitarbeiter durchzusetzen, seien auch Streiks denkbar, so Lattekamp.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 08.04.2019 | 13:00 Uhr

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