Stand: 25.03.2020 09:02 Uhr  - NDR 90,3

Krankenhäuser: Mehr als 1.000 freiwillige Helfer

Die Hilfsbereitschaft von Hamburgerinnen und Hamburgern in der Corona-Krise wächst weiter: Viele Menschen wollen in den Krankenhäusern helfen, wenn sich die Lage weiter zuspitzt. "Wir sind überwältigt - mit so viel Hilfsbereitschaft und Solidarität haben wir nicht gerechnet", sagte Dirk Engelmann von der Gesundheitsbehörde. Die Behörde hatte erst vor wenigen Tagen Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Studierende der Medizin dazu aufgerufen, sich freiwillig zu melden, wenn sie helfen können. Mehr als 1.000 Hilfsangebote hat die Gesundheitsbehörde schon bekommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien derzeit dabei, die vielen E-Mails zu sichten und an die Krankenhäuser weiterzuleiten.

Ein Arzt und seine Assistenten mit Mundschutz.

Gesundheitsbehörde: Viele wollen helfen

NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell -

In Hamburg gibt es große Resonanz auf den Aufruf der Gesundheitsbehörde an medizinische Fachkräfte. Mehr als 1.000 Hilfsangebote seien bereits eingegangen. Jörn Straehler-Pohl berichtet.

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Fachkräfte aus der Intensivmedizin gesucht

Im Laufe des Mittwochs soll es einen weiteren Aufruf geben. Wie die Gesundheitsbehörde mitteilte, werden jetzt vor allem Fachkräfte gesucht, die bereits in der Intensivmedizin gearbeitet haben. Interessierte können sich auf hamburg.de/engagement informieren.

So können Sie helfen

Die Gesundheitsbehörde sucht Freiwillige mit beruflichem Hintergrund aus medizinischen oder pflegerischen Bereichen.
Wenn Sie Ihre Hilfe anbieten möchten, wenden Sie sich per E-Mail an: personal.corona@bgv.hamburg.de

Weitere Infos finden Sie hier.

In den Krankenhäusern selbst herrsche derzeit noch die Ruhe vor dem Sturm. Die Kliniken haben die Zahl der Patientinnen und Patienten schon um schätzungsweise 30 Prozent gesenkt, um sich auf die steigende Anzahl von Corona-Fällen vorzubereiten. Wichtige Operationen sollen aber weiterhin stattfinden. Offen ist noch, ob auch Hamburger Kliniken schwerstkranke Corona-Patientinnen und -Patienten aus anderen EU-Ländern aufnehmen, wie es beispielsweise einige Krankenhäuser in Sachsen bereits machen.

Krankenhäuser bereiten sich auf Krisenmodus vor

Hamburg Journal -

In Hamburg stehen 640 Beatmungsplätze zur Verfügung. Diese Kapazitäten können laut Gesundheitsbehörde noch verdoppelt werden. Entscheidend ist die Beschaffung von Beatmungsgeräten.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 25.03.2020 | 09:00 Uhr

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