Wer wohnt wo, Hamburger*innen mit Migrationshintergrund. © imago images Foto: Hanno Bode

Jeder dritte Hamburger hat Wurzeln im Ausland

Stand: 26.10.2020 11:44 Uhr

Mehr als 680.000 Hamburgerinnen und Hamburger haben Wurzeln im Ausland. Die meisten stammen aus der Türkei, aus Polen, Russland und aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion.

Mehr als jede dritte Hamburgerin beziehungsweise jeder dritte Hamburger hat einen sogenannten Migrationshintergrund. Das geht aus einer Sonderauswertung des Hamburger Melderegisters hervor, die das Statistikamt Nord jährlich durchführt. Am Montag wurden diese Zahlen vorgestellt. Bei den bis zu 18-Jährigen hat bereits mehr als die Hälfte ausländische Wurzeln.

Die meisten Migranten wohnen im Bezirk Mitte

Die meisten Bürgerinnen und Bürger mit ausländischen Wurzeln leben in Hamburg im Bezirk Mitte. Dort macht ihr Anteil 50,7 Prozent aus - gemessen an der Gesamteinwohnerzahl. Die wenigsten Menschen mit Migrationshintergrund leben in den Bezirken Eimsbüttel und Nord - 29 und 28 Prozent ist jeweils ihr Anteil an der Bevölkerung.

In den Bezirken Wandsbek und Altona liegen die Zahlen knapp unter, im Bezirk Bergedorf knapp über dem Hamburger Durchschnitt von rund 36 Prozent.

Große Unterschiede in den Stadtteilen

Auch in den Stadtteilen gibt es große Unterschiede. Anteilig an der Bevölkerung leben in Billbrook mit knapp 85 Prozent die meisten Migrantinnen und Migranten, weniger als 15 Prozent sind es in den Vier- und Marschlanden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 26.10.2020 | 12:00 Uhr

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