Stand: 25.11.2019 12:13 Uhr

Fußgänger stirbt nach Unfall am Stephansplatz

Ein am Montagmorgen in der Hamburger Innenstadt angefahrener Mann ist an den Folgen seiner Verletzungen gestorben. Der 73-Jährige war nach Polizeiangaben am Stephansplatz unvermittelt auf die Straße gelaufen. Dort wurde er von einem Auto erfasst.

Nach bisherigen Erkenntnissen bog der 50-jährige Autofahrer mit seinem Pkw von der Straße Esplanade aus kommend auf dem linken Fahrstreifen bei Grün in den Gorch-Fock-Wall ein. Zeitgleich soll der Fußgänger, der von der Bushaltestelle Stephansplatz kam, den Gorch-Fock-Wall an der Fußgängerampel überquert haben. Dort wurde er von dem Auto erfasst.

Notarzt muss Fußgänger wiederbeleben

Der Notarzt konnte den Fußgänger, der bei dem Unfall schwerste Kopfverletzungen erlitt, vor Ort wiederbeleben. Der 73-Jährige starb jedoch wenig später im Krankenhaus. Der Pkw-Fahrer erlitt einen Schock.

Experten rekonstruieren Unfallhergang mit 3D-Technik

Dreieinhalb Stunden lang rekonstruierten Unfallexperten vom Landeskriminalamt den Unfallhergang. Für die Vermessung der Unfallstelle setzten die Beamten unter anderem 3D-Technik ein. Der Gorch-Fock-Wall wurde in dieser Zeit in Richtung Holstenwall zwischen Stephansplatz und Caffamacherreihe gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweilig bis zur Kunsthalle zurück.

Langer Stau und Umleitungen am Montagmorgen

Wegen der Sperrung und des Staus fuhren die Buslinien 36 und 112 eine Umleitung über Neuer Jungfernstieg, Gänsemarkt und Valentinskamp zum Johannes-Brahms-Platz. Die Bushaltestelle Stephansplatz konnte wegen des Unfalls nicht angefahren werden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 25.11.2019 | 12:00 Uhr

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