Stand: 06.11.2018 18:48 Uhr

Anti-Terror-Übung: Polizei zieht positive Bilanz

In Hamburg ist am Dienstag eine groß angelegte Anti-Terror-Übung durchgeführt worden. Die Einsatzkräfte gingen gezielt vor bei den simulierten Terrorangriffen auf das Waffenlager der Polizei in Altengamme, eine Lagerhalle im Hafen, einem Anschlag auf eine Delegation in Lohbrügge und die U-Bahnhaltestelle in der Hafencity. Ziel war unter anderem eine Taktik zu proben, wie man Verletzte nach einem Anschlag bergen kann. Das sei auch das Wichtige an der Übung gewesen, die schnelle Versorgung der Verletzten, so Polizeipräsident Ralf Martin Meyer. Für das Training dieser Schnittstelle brauche man so eine Großübung.

Später Übung auf der Elbe

Für die Großübung waren mehrere hundert Spezialeinsatzkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet in Hamburg zusammengekommen. Mit dabei war auch die GSG 9. Polizei, Feuerwehr, Gesundheitsbehörde und Hochbahn beteiligten sich an der Übung. Am frühen Abend ging die Übung auf der Elbe weiter. Mit Hubschraubern und Jetskis verfolgten die Einsatzkräfte flüchtige Terroristen und nahmen sie nach einer inszenierten Schießerei im Hamburger Hafen fest.

Stresstest für Krankenhäuser

Die Übung war auch ein Stresstest für die Krankenhäuser, die sich um Menschen mit Schussverletzungen kümmern mussten. Besonders das Bundeswehrkrankenhaus war hier gefordert. Am Morgen erhielt die Klinik die Nachricht, dass vier Verletzte kommen. Die Zahl wurde dann auf 40 bis 50 korrigiert, wie es bei einem echten Anschlag sein kann. Vor allem in der Innenstadt kam es wegen der Übung zu Verkehrseinschränkungen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 06.11.2018 | 09:00 Uhr

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