Ein Verkehrsschild, was eine Baustelle kennzeichnet.  Foto: Wolfram Steinberg

Alstertal: Anwohner gegen Sperrung der Wellingsbütteler Landstraße

Stand: 16.11.2021 06:23 Uhr

Eine Baustelle bringt Anwohnerinnen und Anwohner im Alstertal auf die Barrikaden - und das schon, bevor der erste Bagger rollt. Die Menschen befürchten, auf Jahre praktisch abgeschnitten zu werden.

Konkret geht es um die Wellingsbütteler Landstraße. Sie soll grundlegend saniert werden. Gleichzeitig werden die Wasser-, Strom- und Gasleitungen unter der Straße erneuert. Die Bauzeit schätzt der zuständige Landesbetrieb auf fünf Jahre. Im kommenden Frühjahr soll es losgehen. Anwohnende wollen die vorhandenen Pläne aber nicht hinnehmen. Ärztinnen und Ärzte, Kitas und Gewerbetreibende wären wegen der Sperrung nicht mehr zu erreichen, bemängelt eine Bürgerinitiative. Aber auch Zehntausende Pendlerinnen und Pendler müssten sich auf Umwege einstellen.

Petition gegen die Vollsperrung

Mehr als 20.000 Autos passieren die Straße nach Angabe der Verkehrsbehörde täglich. Mehr als 4.000 Menschen haben bislang die Online-Petition "5 Jahre Vollsperrung im Alstertal - nein Danke" unterzeichnet. Die Forderung: Während der Grundinstandsetzung der Wellingsbütteler Landstraße sollen die Quartiere über eine Einbahnstraßenregelung erreichbar bleiben. Da die Planung noch nicht abgeschlossen ist, sind theoretisch noch Änderungen möglich.

Am Montagabend informierte die Initiative erstmals öffentlich in einer betroffenen Schule über ihr Anliegen. Der angekündigte Livestream fiel wegen technischer Probleme aus.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 16.11.2021 | 07:00 Uhr

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