Stand: 20.10.2018 16:00 Uhr

Schubert-Debüt missglückt: Eintracht verliert

von Sebastian Ragoß, NDR.de

Eintracht Braunschweig bleibt Tabellenschlusslicht in der Dritten Liga. Die Niedersachsen verloren beim Debüt ihres neuen Trainers André Schubert am Sonnabend mit 0:2 (0:0) bei Aufsteiger 1860 München. "Die Jungs haben es bis zum Ende probiert, aber im letzten Drittel fehlt dann manchmal ein wenig der Mut - das ist aber auch normal in unserer Situation", sagte Schubert nach seiner Premiere auf der Eintracht-Bank.

Konzentration auf die Defensive

Was macht ein neuer Trainer in der Regel, um eine angeschlagene Mannschaft zu stabilisieren? Vor allem auf eine geordnete Abwehr setzen. Das tat auch Schubert, dessen Team diszipliniert in der Defensive arbeitete und sehr darauf bedacht war, die Grundordnung zu halten. 1860 war zwar optisch überlegen, hatte aber in den ersten 45 Minuten lediglich zwei gute Offensivaktionen. Adriano Grimaldi verzog aus spitzem Winkel (11.), Nico Karger drosch aus eigentlich guter Position den Ball weit über das Eintracht-Tor (45.). Braunschweig hatte vor der Pause nur eine gute Gelegenheit, allerdings die beste des ersten Durchgangs: Onur Bulut hätte selbst schießen können, bediente aber Philipp Hofmann, dessen Schuss geblockt wurde (39.).

Schon 24 Gegentreffer in dieser Saison

12.Spieltag, 20.10.2018 14:00 Uhr

1860 München

2

Braunschweig

0

Tore:

  • 1:0 Bekiroglu (51.)
  • 2:0 Kindsvater (90. +3)

1860 München: Hiller - Paul, Wein, Lorenz, P. Steinhart - R. Lacazette, Moll, Bekiroglu - Lex (72. Willsch), Grimaldi (63. Mölders), Karger (86. Kindsvater)
Braunschweig: L. Kruse - Kijewski, Tingager, Nkansah, Amundsen (73. Thorsen) - Bulut, Fürstner, Sauerland - Otto (79. Franjic), P. Hofmann, Fejzullahu (57. Putaro)
Zuschauer: 15000 (ausverkauft)

Weitere Daten zum Spiel

Mit einem torlosen Remis hätte Schubert wohl gut leben können, doch nach 50 Minuten musste sich Braunschweig etwas Neues einfallen lassen. Der Ball lief gut durch die Reihen der Münchner, Stefan Lex bediente mit einer flachen Hereingabe Efkan Bekiroglu, der aus sechs Metern zum 1:0 einschob (51.). Das insgesamt 24. Gegentor in dieser Saison war ein Wirkungstreffer für die Eintracht, die zunehmend unter Druck geriet. Der Aufsteiger spielte aber seine Konter nur selten konsequent zu Ende. So hatten die Niedersachsen weiter die Chance, zumindest einen Teilerfolg zu erzielen. Doch trotz großen Engagements kam die Schubert-Elf in der Schlussphase nur noch zu einer Chance. 1860-Keeper Marco Hiller faustete einen Hofmann-Kopfball zur Ecke (81.).

Als Braunschweig verzweifelt mit allen Mann anrannte, setzten die Hausherren den Schlusspunkt in der umkämpften Partie: Benjamin Kindsvater bugsierte den Ball zum 2:0-Endstand über die Linie, Schiedsrichter Jonas Weickenmeier pfiff direkt danach ab.

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 20.10.2018 | 14:00 Uhr

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