Stand: 14.02.2020 13:34 Uhr

Das hilft gegen Geruch in der Waschmaschine

Die Trommel einer Waschmaschine mit geöffneter Tür © imago/Panthermedia
Regelmäßige Pflege der Waschmaschine beugt schlechten Gerüchen vor.

Waschmaschinen sollen für Sauberkeit und Hygiene sorgen. Doch meist beginnen sie nach einiger Zeit unangenehm und muffig zu riechen. Selbst die Wäsche nimmt den Geruch an. Damit das nicht passiert, sollte die Maschine regelmäßig gereinigt werden. Sonst bieten Feuchtigkeit, Waschmittelreste und Wäscheflusen in den Tiefen des Gerätes einen perfekten Nährboden für Bakterien und Schimmel.

Flusensieb regelmäßig reinigen

Im unteren Bereich der Waschmaschine, unter der Trommel, sitzt ein Flusensieb. Es hält den Abrieb zurück, der sich beim Waschen aus der Kleidung löst. In der Bedienungsanleitung erklären die Hersteller, wie das Sieb entnommen und gereinigt wird. Neben Flusen bleiben dort häufig auch Knöpfe oder kleine Gegenstände aus Hosentaschen hängen. Da nach einem Waschgang noch etwas Wasser in der Maschine steht, sollte man vor dem Öffnen des Sieb-Einsatzes ein saugfähiges Tuch unterlegen. Auch eine flache Schale hilft, auslaufendes Wasser aufzufangen.

Nach der Wäsche offen lassen

Waschmaschine mit offener Waschmittelschublade und Tür © NDR Foto: Axel Franz
Wenn Schublade und Tür leicht geöffnet bleiben, kann die Maschine innen austrocknen.

Ablagerungen und Schimmel bilden sich häufig schon in der Waschmittel-Schublade. Sie sollte nach jeder Wäsche ebenso einen Spalt geöffnet bleiben wie die Tür für die Wäsche. So kann die Maschine innen austrocknen. In der Schublade setzen sich gern Waschmittelreste fest. Ein Blick in die Bedienungsanleitung der Maschine zeigt, wie sich die Lade ausbauen lässt. Meist ist das nur ein Handgriff. Mit einer kleinen Bürste und etwas Zitronensäure wird die Schublade wieder hygienisch sauber. Hat sich bereits schwarzer Schimmel gebildet, hilft es, die Lade zusätzlich mit hochprozentigem Alkohol oder Spiritus auszuwischen. Essig ist kein geeignetes Mittel, um die Maschine zu reinigen, da er Gummidichtungen und Kunststoffteile angreifen würde.

Auch mit höheren Temperaturen waschen

Wer überwiegend Buntwäsche bei niedrigen Temperaturen wäscht, senkt den Energieverbrauch und schont die Umwelt. Allerdings setzen sich bei 30 oder 40 Grad und milden Buntwaschmitteln Fett und Schmutz in der Maschine ab. Dagegen hilft, sie gelegentlich mit bleichmittelhaltigem Vollwaschmittel bei mindestens 60 Grad laufen zu lassen. Bleibt der gewünschte Erfolg aus und die Maschine riecht unangenehm, kann ein Waschgang ohne Wäsche mit einem Tab für Geschirrspülmaschinen oder spezieller Waschmaschinen-Reiniger aus dem Drogeriemarkt helfen. Für zusätzliche Ablagerungen sorgt, wer zu viel Waschmittel oder Weichspüler verwendet.

Türdichtung der Waschmaschine pflegen

Zur Maschinenpflege gehört auch, Glas und Dichtungen der Tür regelmäßig zu reinigen. Dabei genügt es, sie mit Wasser und Haushaltsreiniger zu putzen. Tipp: Im unteren Bereich der dicken Türdichtung, des sogenannte Faltenbalgs, bleibt häufig etwas Waschwasser stehen und sollte weggewischt werden.

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Dieses Thema im Programm:

Markt | 17.02.2020 | 20:15 Uhr

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