Sendedatum: 14.07.2014 20:15 Uhr  | Archiv

Spülmaschine benutzen - aber richtig!

von Heike Dittmers

Eine Spülmaschine zählt für viele zu den wichtigsten technischen Helfern im Haushalt. Sie soll Berge von schmutzigem Geschirr und Besteck gründlich sauber machen. Das ist praktisch und oft sparsamer, als alles mühsam mit der Hand zu spülen. Doch nicht immer gelingt es ohne Schmutzreste in Töpfen und Tellern oder trüben Schleier auf Gläsern. Denn für den Einsatz im Alltag gilt es einiges zu beachten.

Was darf in die Spülmaschine?

Geschirr aus Porzellan darf in der Regal in die Spülmaschine. Oft ist es sogar als "spülmaschinenfest" gekennzeichnet. Plastik sollte man im oberen Korb einsortieren, weil die Hitze dort geringer ist als im unteren Bereich. So kann man vermeiden, dass sich Plastikteile verformen oder die Farbe ausbleicht. Im Zweifel den Hersteller fragen oder per Hand abwaschen.

Was darf nicht rein?

Nicht geeignet für die Spülmaschine ist altes Porzellan mit Goldrand. Es löst sich im Laufe der Zeit ab. Auch Geschirr mit Holzelementen, zum Beispiel Frühstücksbrettchen oder Messer mit Holzgriff, sollten nicht in die Spülmaschine. Durch die hohen Temperaturen löst sich der Leim. Es entstehen Ritzen, in denen sich Bakterien vermehren können. Silber gehört ebenso wenig in die Spülmaschine wie scharfe Messer, deren Klinge stumpf werden kann.

Worauf muss ich beim Einräumen achten?

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Das richtige Einräumen des Geschirrs in die Spülmaschine ist eine Kunst für sich.

Alle Teile dürfen weder wackeln noch ineinander verkeilt seien. Besteck gehört in den Besteckkasten oder in die Besteckschublade. Viele Hersteller empfehlen aus Sicherheitsgründen, Messer und Gabeln mit der scharfen beziehungsweise spitzen Seite nach unten in den Kasten zu stellen. Sauberer wird das Besteck jedoch mit dem "Kopf" nach oben. Probieren Sie vor dem Einschalten aus, ob sich die Sprüharme frei bewegen können. Verschlüsse und andere Kleinteile kommen ebenfalls in den Besteckkorb. Tassen, Flaschen und Schalen immer mit der Öffnung nach unten einräumen.

Womit wäscht man am besten?

Geschirrspüler brauchen drei Mittel für eine gründliche Reinigung:

  • Spülmaschinensalz reguliert die Wasserhärte.
  • Reinigungsmittel löst Fett und Schmutz.
  • Klarspüler verhindert Kalkflecken und sorgt für Glanz auf Geschirr und Gläsern.
  • Die Mittel lassen sich in separate Kammern der Spülmaschine füllen. Dabei hält ein Vorrat an Salz und Klarspüler in der Regel mehrere Wochen, während man das Reinigungsmittel bei jedem Spülgang zugeben muss.

Eine Alternative zum Reinigungsmittel in Pulverform sind sogenannte Tabs. Monotabs enthalten lediglich das Reinigungsmittel. Dagegen ersetzen Multitabs auch Klarspüler und Salz. Selbst wenn die Kontrolllampe am Geschirrspüler leuchtet, kann man bei der Verwendung von Multitabs auf zusätzlichen Klarspüler und Salz verzichten.

Der Preisvergleich zeigt: Multitabs sind kaum teurer als die Einzeldosierung mit Pulver, Salz und Klarspüler. Wer Produkte vom Discounter benutzt, zahlt pro Multitab nur rund sieben Cent. Preise können sich allerdings schnell ändern.

Dieses Thema im Programm:

Markt | 14.07.2014 | 20:15 Uhr

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