Stand: 11.01.2019 11:33 Uhr

Laufen im Winter: Tipps für Jogger

von Sebastian Dubielzig
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Bei Dunkelheit sollte man besser mit einer Stirnlampe laufen.

Laufen hält fit. Auch bei Kälte und Dunkelheit kann man draußen joggen. Denn nach Ansicht von Experten ist Sport bei Temperaturen bis minus zehn Grad für gesunde Menschen unproblematisch. Doch wer im Winter im Freien trainiert, sollte auf die richtige Ausrüstung achten.

Produkte zum Joggen in Dunkeln - wie Warnweste und Lampen - liegen auf einer Parkbank.

Joggen im Dunkeln: Sicher laufen im Winter

Markt -

Beim Joggen in der Dunkelheit sollten Läufer auf die richtige Ausrüstung achten. Was taugen Stirnlampen, Warnwesten und blinkende Armbänder? Markt macht den Vergleich.

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Die richtige Kleidung bei Kälte

Bei Kälte sollten Läufer Handschuhe und eine Mütze tragen. Die Kleidung sollten Läufer nach dem Zwiebel-Prinzip auswählen und mehrere Schichten übereinander tragen. Wichtig:

  • direkt auf der Haut atmungsaktive Kleidung tragen, die den Schweiß nach außen transportiert
  • darüber ein Sporttrikot oder eine wärmere Fleece-Schicht ziehen
  • bei Wind oder Regen eine wind- oder wasserdichte Jacke anlegen
  • eine lange Trainingshose oder eine enge Laufhose (Tights) schützen vor dem Auskühlen
  • Schuhe mit gutem Profil anziehen, um auf nassem Boden nicht auszurutschen

Beim Laufen erzeugt der Körper viel Wärme. Deshalb sollten sich Läufer nicht zu warm anziehen.

Laufen stärkt das Immunsystem

Wer im Winter mit der richtigen Kleidung im Freien läuft, kann dadurch sein Immunsystem stärken. Frische Luft und die Bewegung verbessern die Durchblutung. Läufer sollten durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen. Dadurch kommt die Luft schon etwas vorgewärmt in der Lunge an. Hilfreich ist ein Tuch vor Nase und Mund.

Langsam warmlaufen

Bei Kälte sollte man sich zunächst langsam warmlaufen und die Geschwindigkeit nach ein paar Minuten erhöhen. Sonst drohen Muskelverletzungen. Nur bei Glatteis und Schnee sollte man lieber zu Hause bleiben. Nach dem Training ist es wichtig, die verschwitzte Kleidung möglichst schnell auszuziehen und den Körper zu dehnen.

Warnwesten für bessere Sichtbarkeit

Wer bei Dunkelheit läuft, sollte für Autofahrer und Radfahrer gut sichtbar sein. Empfehlenswert ist eine reflektierende Warnweste. Es muss kein teures Sportler-Modell sein - eine günstige Weste für den Straßenverkehr reicht. Die reflektierenden Elemente an der Sportlerkleidung sind oft zu klein.

Mit Stirnlampen im Dunkeln besser sehen

Spezielle Lampen für Läufer werden auf der Stirn getragen oder vor die Brust geschnallt. Wichtig:

  • Das Gewicht der Lampe sollte beim Laufen nicht stören.
  • Das Licht sollte in einem möglichst weiten Winkel leuchten.

Viele Experten empfehlen, in der Dunkelheit das Mobiltelefon mitzunehmen. So kann man im Notfall Hilfe holen.

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Dieses Thema im Programm:

Markt | 14.01.2019 | 20:15 Uhr

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