Stand: 23.05.2016 13:48 Uhr  | Archiv

Holzkohle zum Grillen richtig anzünden

von Benjamin Cordes

Das Anzünden der Holzkohle beim Grillen ist eine Wissenschaft für sich. Die einen schwören auf feste Grillanzünder, die anderen versuchen, das Feuer mit flüssigen Stoffen anzufachen. Womit geht der Grill schnell und vor allem sicher an? Für Markt testen zwei Kleingärtner sechs verschiedene Produkte:

  • Grillanzünder aus Holzwolle und Pflanzenwachs für 7 Cent pro Stück
  • Grillanzünder aus Paraffin für 2 Cent pro Stück
  • Bio-Grillanzünder auf pflanzlicher Basis für 3,99 Euro pro Liter
  • elektrischer Grillanzünder für 12 Euro
  • Anzündspray für 7 Euro pro Liter
  • Anzündkamin für 10 Euro

Grillanzünder im Vergleich

Fazit: Tester empfehlen drei Grillanzünder

Mit den meisten Grillanzündern war die Kohle im Test innerhalb von rund 15 Minuten einsatzbereit. Besonders gut gefielen den Testern die Grillanzünder auf pflanzlicher Basis, der elektrische Grillanzünder und der Anzündkamin. Die Grillanzünder aus Paraffin erfüllten ihren Zweck, rochen aber etwas. Mit den Grillanzündern aus Holzwolle und Pflanzenwachs dauerte das Anzünden der Grillkohle relativ lange: rund 30 Minuten. Das Spray war den Testern zu gefährlich, weil der Wind die kaum sichtbaren Flammen während des Versuchs unkontrollierbar machte.

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Zuschauer-Tipps: Grill anzünden und reinigen

  • Briketts einlegen

    "Grillbriketts etwa 24 Stunden in Spiritus einlegen, damit sie sich vollsaugen. Bis zu sechs Briketts auf dem Grill verteilen, dann die Holzkohle darüber verteilen und die Briketts mithilfe eines Stabfeuerzeugs anzünden. Mit dem defekten Haarfön meiner Frau, der nur noch kalte Luft erzeugt, sorge ich für den notwendigen Luftzustrom, um den Grill schneller zu starten."
    Hans-Joachim Heptner aus Stadtoldendorf

    "Ich schütte die Kohle in einen Eimer und gieße einen Liter Spiritus dazu. Anschließend kommt die getränkte Kohle auf den Grill. Das mache ich schon seit Jahren so - ohne Probleme."
    Theo Vonk Wenakker aus Muntendam in Holland

  • Heißluftpistole verwenden

    "Ich zünde meinen Grill grundsätzlich mit der elektrischen Heißluftpistole an. Sie erzeugt circa 600 Grad. Es dauert eine halbe Minute, bevor sich die ersten Fünkchen bilden, aber dann geht die Luzie so richtig ab. Was da aufflammt, ist fast schon ein Schmiedefeuer, Funkenflug inbegriffen. Also ist Vorsicht geboten, die Pistole ist mit Gefühl zu handhaben. Den Rost reinige ich mit der Bohrmaschine und einer rotierenden Drahtbürste bei niedriger Drehzahl. Dabei sind eine Schutzbrille und alte Klamotten zu empfehlen."
    Hans-Joachim Junge aus Berlin

  • Elektrischer Grillanzünder

    "Die absolut beste, ungefährlichste und billigste Methode einen Grill anzuzünden, ist ein elektrischer Grillanzünder. So ein Gerät kostet zwischen 9 und 15 Euro. Man schüttet die Grillkohle auf den Grill, schiebt den Anzünder in den Kohlehaufen und lässt ihn dort 20 bis 30 Minuten heizen. Dann nimmt man das Gerät raus, mischt die glühenden Kohlen durch und kann anfangen zu grillen. Stromverbrauch pro 30 Minuten bei einer Anschlussleistung von 800 Watt circa 11 Cent.
    Wolfgang Heyn

  • Grillrost auf feuchter Wiese reinigen

    "Ich lege den Grillrost nach dem Grillen auf die Wiese und putze es am nächsten Tag problemlos mit normalem Spülmittel. Es ist alles sehr gut aufgeweicht durch die Nachtfeuchtigkeit."
    Bettina Waßmann

    "Den Rost reinigen wir so: Nach dem Grillen in Zeitungspapier einwickeln und über Nacht in den Rasen legen. Was dann noch hartnäckig dran klebt, wird mit Backpulver und Wasser entfernt."
    Jürgen und Helmi Lüthje aus Ahrensburg

    "Den Rost in Zeitungspapier einpacken, nass machen und über Nacht in die Wiese legen. Durch die Nachtfeuchte und die nasse Zeitung löst sich alles von selbst und lässt sich dann mit einem Schwamm leicht abwischen. Ohne Chemie, ohne Kraft.
    Wolfgang Reinhardt aus Essen

  • Messingsbürste für die Reinigung

    "Für die Reinigung des Grills nehme ich eine Messingbürste, aber der Grill muss noch heiß sein. Das Rost ist dann für den nächsten Einsatz bereit."
    Franz Kersting aus Rheda-Wiedenbrück

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