VIDEO: Halloween - Kürbis schnitzen und konservieren (6 Min)

Halloween 2021 und Corona: "Klingeltour" nur mit Rücksicht

Stand: 31.10.2021 00:01 Uhr

Vergangenes Jahr rieten Behörden wegen Corona noch von Halloween-Touren oder -Feiern ab. Trotz gelockerter Regeln sollten Kinder aber auch dieses Jahr einige Regeln beachten.

Für Kinder ist es ein alljährliches Highlight im Herbst: Verkleidet als Hexen oder Monster gehen sie an Halloween von Tür zu Tür und fordern Süßigkeiten ein. Doch im vergangenen Jahr machte ihnen die Pandemie einen Strich durch die Rechnung, denn die "Klingeltour" war nur schwer vereinbar mit den Corona-Regeln. Zwar ist die Pandemie noch immer nicht vorbei, aber ein Großteil der Bevölkerung geimpft und die Situation hat sich etwas entspannt. Was ist in diesem Jahr zu Halloween erlaubt - und was nicht?

Halloween-Touren nur unter Einhaltung der Regeln

Anders als noch im vergangenen Jahr rufen die Gesundheitsbehörden dieses Jahr nicht mehr dazu auf, vollständig auf Halloween-Touren und -Feiern zu verzichten. Wer seinen Kindern das Herumziehen erlauben oder selbst Kindern gern die Tür öffnen möchte, sollte aber folgende Regeln befolgen:

  • Nur kleine Gruppen von Kindern sollten zusammen losziehen.
  • Immer den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten - auch in Treppenhäusern.
  • Kinder ab 6 Jahren sollten beim Sammeln am besten eine Maske tragen. Vielleicht lässt sie sich ja in das diesjährige Halloween-Kostüm originell integrieren?
  • Auf Singen an der Tür lieber verzichten, möglichst nur kurze Halloween-Sprüche vortragen.
  • Am besten nur verpackte Süßigkeiten anbieten und diese einzeln an die Kinder verteilen. Tipp: Dem Kind zum Sammeln einen Kescher mitgeben.
  • Wer nicht öffnen möchte, kann stattdessen verpackte Süßigkeiten zum Mitnehmen vor die Haustür stellen.
  • Den eigenen Kindern sollte man erklären, dass sie akzeptieren müssen, wenn Türen geschlossen bleiben und dass die Bewohner vielleicht nicht unwillig sind, Süßes zu verteilen, sondern lediglich vorsichtig.
  • Prinzipiell gilt: Wer sich krank fühlt, muss zu Hause bleiben und darf auch nicht die Tür öffnen.

Alternativen zum Halloween-Umzug

Drei geschnitzte Halloween-Kürbisse auf einer Bank © imago images/Arnulf Hettrich Foto: Thomas Frey
Gemeinsam lustige Kürbisse schnitzen statt Süßes sammeln: Mit etwas Fantasie macht Halloween auch ohne "Kingeltour" Spaß.

Wer seine Kinder zu Halloween noch nicht wieder herumziehen lassen, ihnen aber den Spaß am Gruselfest erhalten möchte, kann über Alternativen nachdenken. Möglich ist beispielsweise ein gemeinsames Hexen-Backen und -Kochen mit anschließendem Monstermahl, bei dem der Familie Blutsuppe, Spinnenkekse und eine eiskalte Gruselbowle serviert werden. Zuvor können alle zusammen in einer Bastelaktion passende Halloween-Deko herstellen - vom Geisterlicht bis zur Fledermausgirlande. Und wer sagt eigentlich, dass man Süßigkeiten nur zu Ostern und nicht an Halloween verstecken kann?

Private Halloween-Partys - was ist erlaubt?

Für private Halloween-Feiern gilt: Je nachdem, wo sie stattfinden, muss die Teilnehmerzahl möglicherweise begrenzt werden.

Für Schleswig-Holstein gilt derzeit: Es dürfen sich bis zu 25 Personen im privaten und öffentlichen Raum treffen. Kinder unter 14 Jahren sowie Genesene und Geimpfte werden nicht mitgezählt.

In Niedersachsen dürfen in Regionen ohne Warnstufe derzeit beliebig viele Personen an privaten Feiern teilnehmen. Wird eine Warnstufe überschritten, treten geänderte Regeln in Kraft - so etwa bei Warnstufe 1 eine 3-G-Regel, sofern mehr als 25 Personen zusammenkommen. Näheres regelt die Corona-Verordnung des Landes.

In Mecklenburg-Vorpommern gilt für private Feiern: Bis zu 30 Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen. Geimpfte, Genesene und Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit. Allerdings gilt laut aktueller Verordnung zusätzlich ein Ampelsystem, nach dem für Ungeimpfte wieder umfangreichere Kontaktbeschränkungen gelten, wenn etwa in einem Kreis die Inzidenzen und Auslastungen der Krankenstationen stark angestiegen sind.

In Hamburg dürfen laut aktueller Verordnung private Treffen mit bis zu zehn Personen stattfinden. Nicht mitgezählt werden Kinder bis 14 Jahre sowie vollständig Geimpfte und Genesene. Sind alle geimpft, gilt entsprechend dem 2G-Modell keine Begrenzung der Personenzahl.

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