Sendedatum: 17.02.2014 20:15 Uhr  | Archiv

Die Foto-Tricks der Lebensmittel-Hersteller

"Frisch gegrilltes" Hähnchenfleisch, "knackiger" Salat und "fruchtige" Curry-Soße: Die Werbung für Fertiggerichte und Fastfood will Kunden mit attraktiven Fotos den Mund wässrig machen. Doch wie unwiderstehlich ist die Schnellkost aus Imbiss-Ketten? Und was verbirgt sich in den Packungen der Fertiggerichte aus dem Supermarkt?

Werbung und Wirklichkeit

Frank Weymann ist Foodstylist und Fotograf. Er hat schon so manches Gericht lecker angerichtet. Das Auge isst schließlich mit. Immer wieder stößt er dabei auf Gerichte, die ohne Tricks matschig aussehen. "Wenn ich den Auftrag bekomme, etwas zu fotografieren, kann ich in der Regel davon ausgehen, dass ich nachbessern muss", sagt Weymann. Für das Foto einer Lasagne kocht er Lasagneblätter, stabilisiert sie mit Pappe und stapelt sie mithilfe von Klötzen aus Kartoffelbrei. Überbacken wird mit einer Wärmelampe - im Ofen würde die Soße zerfließen.

Irreführende Werbung ist verboten

Nicht immer geht es mit rechten Dingen zu. "Inbesondere ist es verboten, irreführend zu werben, das heißt den Verbraucher durch Fotos zu täuschen", erklärt Fachanwalt Karl Giessen. Hat das Foto rein gar nichts mehr mit dem Inhalt zu tun, drohen Lebensmittelfirmen und Fastfood-Betrieben Abmahnungen.

So tricksen Lebensmittel-Fotografen

Dieses Thema im Programm:

Markt | 17.02.2014 | 20:15 Uhr

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