Stand: 08.11.2016 20:31 Uhr  | Archiv

Das alte Antennenfernsehen wird umgestellt

Fernsehen in hochauflösender HD-Qualität soll künftig auch über Antenne zu empfangen sein. Dazu wird das alte Antennenfernsehen DVB-T auf DVB-T2 HD umgestellt. Die Vorteile sind, dass die Programme in besserer Bildqualität ausgestrahlt werden und dass es mehr Programme geben wird. Die Nachteile sind, dass die bisherigen DVB-T-Empfänger durch neue Geräte ersetzt werden müssen und die meisten privaten Programme nur noch gegen monatliche Zahlungen zu sehen sein werden. Wer Fragen zur Umstellung hat, kann diese bei der ersten NDR Info-Telefonaktion am Montag, 28. November, loswerden. Die kostenlose Hotline ist in der Zeit von 16 bis 20.30 Uhr über die Nummer 08000 660000 zu erreichen. Anrufer erhalten eine unabhängige Beratung.

Ballungsgebiete befinden sich schon im Testbetrieb

In den Ballungsgebieten Hannover, Braunschweig, Hildesheim, Bremen, Unterweser und Aurich hat der Testbetrieb mit sechs Programmen bereits begonnen. Das Erste, ZDF, RTL, ProSieben, SAT.1, VOX können dort bereits über das neue DVB-T2 HD empfangen werden. Das alte DVB-T funktioniert zunächst wie gewohnt weiter. Am 29. März 2017 wird in zahlreichen Regionen dann aus dem Testbetrieb der Normalfall. Statt der sechs Programme werden dann rund 40 in HD-Qualität ausgestrahlt, davon allein 15 öffentlich-rechtliche Programme. Mit dem alten DVB-T können Zuschauer dann nur noch den NDR, Das Erste und ZDF schauen. Mitte 2017 wird DVB-T in den genannten Regionen dann komplett abgeschaltet.

Sendersuchlauf in den Regionen Schaumburg und Hameln notwendig

Damit die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 HD reibungslos funktioniert, schafft der NDR für die Regionen Schaumburg und Hameln am 10. November die Voraussetzungen. Dort können Zuschauer zwar erst ab dem Frühjahr 2018 DVB-T2-Fernsehen in HD-Qualität empfangen. Trotzdem ist es bereits jetzt notwendig, am Fernseh-Standort Stadthagen auf dem Bückeberg eine technische Umstellung vorzunehmen. Alle, die über Antenne fernsehen, müssen danach an ihrem Fernsehgerät oder Receiver einen Sendersuchlauf durchführen. Nach dem durchgeführten Sendersuchlauf können die Fernsehzuschauer mit ihren vorhandenen Geräten weiterhin ihre Programme empfangen (mit Ausnahme von tagesschau24). Sollte das nicht funktionieren, muss in seltenen Fällen die Antenne neu ausgerichtet werden.

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Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 07.11.2016 | 19:30 Uhr

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