Stand: 30.08.2015 15:14 Uhr  | Archiv

Chaos ade - Urlaubsbilder organisieren

von Katharina Tamme
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Auch Antje war gerne auf Reisen - hier sieht man sie vor einem wunderbaren Vollmond in Chile.

Sonnenuntergang, lustige Tiere oder Vati in Aktion - neben vielen schönen Erinnerungen haben viele jetzt auch tolle Urlaubsbilder im Gepäck. Die Speicherkarten der modernen Kameras und auch Handys mit Fotofunktion sind mittlerweile so groß, dass sich schnell Hunderte Schnappschüsse ansammeln. Was tun mit all diesen Bildern? Schnell tauchen Fragen darüber auf, wie Sie Ihre Bilder zu Hause organisieren, automatisch durchsuchen, unkompliziert bearbeiten oder komfortabel und sicher speichern können. Wir haben einige praktische und kostenfreie Helfer zusammengestellt.

Komfortable Bildbearbeitung für jedes Niveau

Es muss nicht immer das teuerste Bildbearbeitungsprogramm sein. Das Internet hat für beinahe jedes Niveau kostenfreie Alternativen zu bieten.

  • Photoscape - der Tipp für Einsteiger

    Damit können Diashows, Bildcollagen oder ähnliches intuitiv und mühelos erstellt werden. Auch kleine Schönheitsfehler wie Unterbelichtung, kleine Unschärfen oder rote Augen korrigiert man damit einfach und schnell. Ein weiterer Pluspunkt ist die Funktion der Gesichtserkennung. Damit lassen sich Bilder auch nach Personen filtern und sortieren.

  • Gimp - macht auch Profis glücklich

    Das Programm der Wahl für erfahrene Nutzer könnte Gimp sein. Es ist ebenfalls kostenfrei, kann aber problemlos mit kostenpflichtigen Profiprogrammen mithalten. Somit sind auch kleinteiligere und aufwendigere Bildbearbeitungen möglich. Retuschieren, zuschneiden, Bildrauschen entfernen, Ausschnitte freistellen - diese und komplexere Bearbeitungen sind kein Problem. Praktisch und nutzerfreundlich sind auch die vielfältigen Möglichkeiten der Bildorganisation. Auch Fotocollagen, Grußkarten, Grafiken für das Internet sind mit Gimp möglich.

  • Picasa - für netzaffine Nutzer

    Für geübte User ist Picasa zu empfehlen. Das Bildbearbeitungsprogramm gehört zur Google-Familie und bietet neben Bildbearbeitung und Organisation auch die Möglichkeit, Bilder in Web-Alben zu sichern und auf Wunsch mit anderen Nutzern zu teilen.

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Bildorganisation leicht gemacht - Geotags

Eine tolle Möglichkeit der Organisation ist das so genannte Geotagging. War man bespielsweise für mehrere Wochen unterwegs oder hat einen ganzen Kontinent bereist, und ist zu Hause nicht mehr zu Hundert Prozent sicher, welche Aufnahme wo entstanden ist, bietet das Geotagging tolle Möglichkeiten. Viele moderne Kameras speichern zu jedem Bild automatisch geographische Koordinaten. Diese im Hintergrund gespeicherten Daten zum Bild nennen sich Exif-Dateien und können mit speziellen Programmen und Apps wie Exif-Viewer ausgelesen und auf einer Karte angezeigt werden. So kann man seine Fotosammlung nach Orten filtern und organisieren. Bei Picasa ist diese Form der Verortung integriert, sodass die Koordinaten des Bildes im Nachhinein abgerufen oder hinzugefügt werden können.

Doch das Geotagging bietet nicht nur Vorteile. Wer seine Urlaubsschnappschüsse beispielsweise in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Fotocommunitys wie Flickr hochlädt, sollte aufpassen, dass nicht mehr preisgegeben wird, als einem lieb ist. Kleine Helferprogramme und Apps wie der Exif Tag Remover oder die App EXIF-fi trennen die im Hintergrund gespeicherten Informationen vom Bild.

Bilder sichern - lokal oder im Netz?

Bei der Frage der Sicherung der Urlaubsbilder gibt es zwei Möglichkeiten. Die lokale Speicherung, etwa auf einem USB-Stick, der Festplatte des Computers oder einer externen Festplatte. Oder man nutzt Speicherkapazitäten im Internet. So genannte Clouds bieten, je nach Plattform, unterschiedlich viel freien Speicherplatz an, der auf Wunsch kostenpflichtig erweiterbar ist. Die ortsunabhängige Speicherung schont Kapazitäten auf mobilen Geräten wie Tablets oder Handys und ermöglicht darüber hinaus die Option, jederzeit und von jedem Punkt der Erde darauf zuzugreifen. Jedoch birgt die Auslagerung solch sensibler Daten auch potentielle Gefahren.

Das gute alte Fotoalbum

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Fotobücher die man im Internet erstellen kann, sind eine schöne Alternative zum guten alten Fotoalbum.

Es ist ähnlich wie die Diskussion um Bankkonto oder Sparstrumpf, Buch oder eReader - ausgedruckt oder entwickelt kann man Bilder ins gute alte Fotoalbum kleben und hat sie bestenfalls für die Ewigkeit. Hat nicht jeder von uns ein Album mit Kinderfotos von sich im Regal? Doch auch hier gibt es inzwischen praktische und schöne Alternativen für Digitalfotografie. Viele der Anbieter, die Fotos entwickeln und drucken, bieten mittlerweile auch die Möglichkeit, via Internet Fotobücher anzufertigen. Eine schöne und nachhaltige Alternative, die unabhängig von analogen oder digitalen Speichermöglichkeiten macht.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 31.08.2015 | 05:00 Uhr

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