Stand: 14.06.2019 10:51 Uhr

Autoaufbereiter: Vorsicht vor Abzocke

Es gibt gute Gründe, sein Auto regelmäßig sauber zu machen. Fahrzeuge, die fortwährend gepflegt werden, setzen nicht so schnell Rost an. Und auch im Innenraum lassen sich Flecken deutlich besser beseitigen, wenn sie noch frisch sind. Außerdem werden durch regelmäßiges Saubermachen unangenehme Gerüche vermieden. Ein gepflegtes Fahrzeug ist auch mehr wert. Aber manchmal reichen Hausmittel nicht aus, um zum Beispiel hartnäckige Flecken zu entfernen. Sogenannte Autoaufbereiter bieten die komplette Reinigung des Autos von innen und außen an. Mit supergünstigen Angeboten gehen sie auf Kundenfang.

Umfangreiches Leistungsangebot

Zu den Leistungen der Autoaufbereiter zählen im Auto die Reinigung der Böden, Fußmatten, des Kofferraums und des Cockpits, eine Polsterreinigung mit speziellen Maschinen und Shampoo, Lederreinigung und anschließende Rückfettung der Sitze sowie die Scheibenreinigung. Zudem können Türeinstiege und Dachhimmel gereinigt werden. Auch Hand- oder Maschinenwäsche von außen, Felgenreinigung sowie Lackpolitur gehören zum Angebot.

Breites Spektrum an Auswahlmöglichkeiten

Die meisten Firmen bieten neben Einzelleistungen auch kostengünstigere Pakete an. Außerdem lohnt es sich zu handeln. Eine Ersparnis von mehr als 100 Euro ist möglich - mit etwas Verhandlungsgeschick.

Auf schriftlichem Auftrag bestehen

Viele Autoaufbereiter geben nicht automatisch einen schriftlichen Auftrag raus. Darauf sollte man als Kunde aber auf jeden Fall bestehen, um böse Überraschungen bei der Rechnung zu vermeiden. Auf dem Auftrag sollten alle vereinbarten Leistungen sowie der Preis aufgeführt sein. Generell gilt: Leistungen mit Preisabweichungen von mehr als zehn Prozent dürfen nur durchgeführt werden, wenn der Kunde vorher sein Einverständnis gegeben hat.

Darauf sollten Kunden achten:

  • Entfernen Sie vor der Aufbereitung alle wertvollen Gegenstände aus dem Auto.

  • Gehen Sie bei der Abgabe des Fahrzeugs noch einmal mit dem Autoaufbereiter um das Fahrzeug herum und protokollieren Sie etwaige Schäden. Dann gibt es beim Abholen keinen Streit, falls ein weiterer Schaden dazugekommen sein sollte.

  • Lassen Sie sich vom Autoaufbereiter noch einmal detailliert zeigen, was er gemacht hat. Erst dann die Rechnung begleichen.

  • Bestehen Sie auf einer Rechnung. So können Sie später besser Ihre Ansprüche geltend machen, falls es durch die Aufbereitung zu Schäden am Fahrzeug gekommen ist.

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Dieses Thema im Programm:

Markt | 15.08.2016 | 20:15 Uhr

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