Stand: 07.11.2018 16:45 Uhr

Bremen und sein ländlichster Stadtteil

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Das Blockland lässt sich hervorragend mit dem Fahrrad erkunden. Wer mag, setzt mit der Fähre über die Wümme über.

Bremen ist vielen für seine sehenswerte Innenstadt bekannt. Der Marktplatz zählt zu den schönsten Europas, das 600 Jahre alte Rathaus mit der zehn Meter hohen Rolandfigur zählt seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Doch die alte Hansestadt hat auch eine andere, weniger bekannte Seite: Bremen ist eine außergewöhnlich grüne Stadt. Über 17 Natur- und Landschaftsschutzgebiete befinden sich auf dem Gebiet des kleinsten Bundeslandes. Im Norden Bremens liegt mit dem Blockland ein ländliches Naturidyll.

Blockland - kleines Dorf am Rand der Großstadt

Den Landschaftsraum, der sich direkt an die Großstadt schmiegt, ist geprägt durch Jahrhunderte der landwirtschaftlichen Nutzung. Sie haben das ehemalige Moorgebiet, Überschwemmungsgebiet von Weser und Wümme, in eine wunderschöne Kulturlandschaft verwandelt. Heute ist das Blockland Bremens größtes, zusammenhängendes Landwirtschaftsgebiet. Nur rund 400 Menschen und leben im Blockland. Auf Dutzenden Höfen wird Landwirtschaft betrieben. In hofeigenen Läden bieten einige von ihnen ihre Produkte direkt zum Kauf an.

Radfahren, Spazierengehen und Skaten an der Wümme

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Landleben in Großstadtnähe: Rund 40 Höfe stehen in Blockland.

Behutsamer Tourismus soll dazu beitragen, dass das Blockland mit seiner intakten Dorfstruktur erhalten bleibt. Etliche Hofgebäude, die nicht mehr genutzt werden, sind zu Ferienwohnungen umgebaut worden, Ausflügler kommen in den zahlreichen Dorfkneipen, Ausflugs- und Gartenlokalen auf ihre Kosten. Zum Spazierengehen, Radfahren oder Inlineskaten lädt der rund 15 Kilometer lange Deich an der Wümme ein - ländliche Idylle nur wenige Kilometer nördlich von Bremens Innenstadt. Für Autos ist das Blockland übrigens tabu: Nur Anwohner und Inhaber einer speziellen Genehmigung dürfen dort mit dem Pkw fahren.

Karte: Das Bremer Blockland (ungefähre Ausdehnung)
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Dieses Thema im Programm:

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