Ein Fondueset, davor Schälchen mit Gemüse und zwei Gläser Wein. © imago images / Panthermedia Foto: bernjuer

Fondue mit Fleisch, Fisch und leckeren Beilagen zubereiten

Stand: 24.11.2021 11:15 Uhr

Fondue ist ein ideales Essen für Weihnachten und Silvester. Statt klassisch mit Fleisch lässt es sich auch mit Fisch oder Gemüse zubereiten. Dazu passen leckere Beilagen. Tipps und Ideen für Rezepte.

Knackiges Gemüse, Fisch- oder Fleischwürfel, dazu exotische Chutneys und aromatische Dips - Fondue ist ein echter Klassiker für einen festlichen Abend. Die Vorteile: Niemand muss während des Essens in der Küche arbeiten, denn die Gäste stellen sich ihre Mahlzeit am Tisch nach persönlichen Vorlieben selbst zusammen. Und während es im Topf brodelt, bleibt viel Zeit für entspannte Gespräche.

Das passende Set für Fondue

Fondueteller mit Fleisch und Saucen. © fotolia Foto: vpardi
Viele verschiedene Köstlichkeiten sorgen für gelungenen Fondue-Spaß.

Neben Fonduetöpfen benötigt man ein Rechaud mit Brennflüssigkeit (Spiritus) oder Brennpaste oder eine elektrische Heizplatte. Zum Aufspießen und Garen von Fleisch und Gemüse sind lange Fondue-Gabeln sinnvoll. Fisch und andere empfindliche Zutaten, die leicht zerfallen, werden in kleinen Metallsieben gegart, die es in Haushaltsgeschäften und Asialäden gibt. Wichtig: Rechaud und Topf müssen stabil auf einer feuer- und rutschfesten Unterlage stehen, damit nichts umkippen kann.

Welches Fett eignet sich für Fondue?

Für ein klassisches Fleisch- und Gemüsefondue wird heißes Fett verwendet. Vorteil: Das gegarte Fleisch und Gemüse wird so schön kross. Geeignet sind Pflanzenöle, die sich hoch erhitzen lassen, wie Erdnussöl, raffiniertes Sonnenblumen- oder Rapsöl oder alternativ Kokosfett. Billige Fette können den Geschmack negativ beeinflussen, Butter oder Margarine sowie kaltgepresste Öle sind ungeeignet.

Fondue mit Brühe ist fettärmer

Fondue mit Brühe ist deutlich fettärmer und hat den Vorteil, dass nebenbei eine würzige Suppe entsteht, die zum Abschluss getrunken werden kann. Fischfondue gelingt besonders gut mit einem selbst gekochten Fischfond, man kann aber auch Gemüsebrühe verwenden.

Brühe und Fett auf dem Herd erhitzen

Sowohl Brühe als auch Fett am besten zunächst auf dem Herd erhitzen. Dabei darauf achten, dass die Töpfe nur etwa bis zur Hälfte gefüllt sind, damit die heiße Flüssigkeit nicht spritzen oder überkochen kann. Die richtige Temperatur: etwa 100 Grad für Brühe, 180 Grad für Fett.

Fondue schmeckt mit Fleisch, Fisch oder Gemüse

Je nach Geschmack lässt sich Fondue mit Fleisch, Gemüse oder Fisch und Meeresfrüchten zubereiten, die sich zum Kurzgaren eignen. Dazu zählen etwa Filet vom Rind, Kalb oder Lamm sowie Hühner- und Putenbrust. Das Fleisch vorher gut abtupfen, damit es nicht stark spritzt. Bei Fisch sollte man Sorten mit festem Fleisch wählen, das nicht so schnell zerfällt, etwa Lachs oder Seeteufel. Auch Garnelen passen gut. Pro Person werden ungefähr 200 Gramm Fisch, Fleisch oder Gemüse benötigt.

Als Gemüse eignen sich beispielsweise Paprika, Zucchini, Brokkoli, Fenchel, Sellerie, Aubergine oder Pilze. Diese putzen und in mundgerechte Stücke teilen. Festeres Gemüse wie Karotten oder Paprika am besten vorher blanchieren, um die Garzeit zu verkürzen.

Brot, Salate und eingelegtes Gemüse sind leckere Beilagen

Ein Stück knuspriges Baguette, Ciabatta oder Pizzabrot, eingelegtes Gemüse wie Gurken, Zwiebeln, Rote Bete oder Kapern sind ideale Beilagen für ein Fondue. Auch Blattsalat, Gurkensalat, Tomatensalat oder Nudelsalat schmecken gut dazu.

Rezepte für Soßen und Dips

Außerdem darf eine Auswahl verschiedener Chutneys, Dips und Soßen auf dem Tisch nicht fehlen. Selbst gemacht schmecken sie am besten.

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Avocado-Creme in einem Schälchen vor einer aufgeschnittenen Avocado. © Colourbox Foto: Brebca

Dips, Beilagen und Brühe: Rezepte für Fondue

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Wohin mit dem gebrauchten Fondue-Fett?

Nach dem Fondue die Fettreste auf keinen Fall in die Spüle oder Toilette gießen. Stattdessen das Fett komplett auskühlen lassen. Kokosfett wird wieder fest und kommt, etwa in Zeitungspapier eingewickelt, in den Hausmüll. Flüssiges altes Fett in Flaschen oder leere Milchtüten umfüllen und ebenfalls über die Restmülltonne entsorgen.

Die süße Variante: Schokoladen-Fondue

Schokoladen-Fondue auf einem Mini-Rechaud und eine Platte mit Früchten. © fotolia Foto: Björn Wylezich
Fruchtig-süßen Genuss bietet ein Schokoladen-Fondue.

Für Naschkatzen, Kinder oder zum Nachtisch eignet sich Schokoladen-Fondue. Es wird in speziellen kleinen Keramiktöpfen auf einem Mini-Rechaud mit Teelicht serviert. Solche Sets sind im Handel erhältlich, man kann aber auch einen kleinen Topf und ein Stövchen dafür nutzen. Die Schokolade vorher über einem Wasserbad auf dem Herd schmelzen, nach Geschmack verfeinern und dann auf das Stövchen stellen. Zum Eintauchen eignen sich festes Obst wie Bananen, Mangos, Trauben oder Orangen, das in mundgerechte Stücke geschnitten wird.

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund ums Fondue

 

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Nordtour | 01.12.2018 | 18:00 Uhr

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