Stand: 19.06.2020 09:44 Uhr

So halten sich Rosen in der Vase

Rosen in einer Gießkanne © Fotolia.com Foto: Ruth Black
Im Sommer ist die richtige Zeit für Rosen, denn dann kommen sie aus dem Freiland in Deutschland.

Freilandrosen blühen von Juni bis September und sind besonders robust. Sie sehen nicht nur im Garten schön aus, sondern eignen sich auch hervorragend für die Vase. Dort halten sie sich bei richtiger Pflege eine gute Woche. Gesunde Schnittrosen erkennt man daran, dass sie glänzende dunkelgrüne Blätter ohne Flecken und einen glatten Stiel haben. Beim Kauf sollte man auch darauf achten, dass die Rosen nicht zu viele ungeöffnete Blütenknospen haben. Denn diese öffnen sich meist nicht alle in der Vase und dann lassen die Blumen schnell die Köpfe hängen. Zu weit geöffnet Blüten hingegen sind ein Anzeichen dafür, dass die Blumen schon älter sind und nicht mehr lange halten.

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Rosen gut anschneiden und weiches Wasser verwenden

Duftrosen halten weniger lang in der Vase, denn die ganze Kraft der Rose wird für den Duft verwendet. Je stärker eine Rose duftet, desto weniger haltbar ist sie. Damit Rosen möglichst lange blühen, sollten sie mit einem scharfen Messer zwei bis drei Zentimeter schräg angeschnitten werden. Um angewelkte Rosen wieder aufblühen zu lassen, legt man sie über Nacht in die Badewanne in kühles Wasser, damit sich Blüte, Stängel und die Blätter vollsaugen. Am nächsten Morgen hat man wieder einen knackig frischen Rosenstrauß. Rosen mögen weiches Wasser. Deshalb verwendet man am besten sauberes Regenwasser für die Vase, das alle paar Tage ausgetauscht werden sollte.

Rund um die Rose
Ein Mann beschneidet eine blühende Rose im Garten © Colourbox Foto: Alinsa

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Dieses Thema im Programm:

Nordmagazin | 19.06.2020 | 19:30 Uhr

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