TV-Triell zwischen Günther, Losse-Müller und Heinold abgesagt
Die Spitzenkandidaten von CDU, SPD und Grünen zur Landtagswahl am 8. Mai in Schleswig-Holstein sollten sich am Dienstagabend zum TV-Triell treffen. Es wurde abgesagt. Das TV-Triell mit den Spitzenkandidaten von FDP, AfD und SSW fand dagegen statt.
Der für Dienstagabend geplante Schlagabtausch zwischen Ministerpräsident Daniel Günther (CDU), Thomas Losse-Müller (SPD) und Monika Heinold (Grüne) hat nicht stattgefunden. Daniel Günther sagte seine Teilnahme am geplanten Wahl-Triell im NDR Fernsehen krankheitsbedingt ab. Das einstündige Aufeinandertreffen sollte um 21 Uhr im Norwegenkai in Kiel starten. Am Montag war bekannt geworden, dass sich der Regierungschef mit dem Coronavirus infiziert hat.
Losse-Müller und Heinold hoffen auf neuen Termin
Die Herausforderer des Ministerpräsidenten wünschten ihm nach der krankheitsbedingten Absage gute Besserung und sprachen sich dabei auch für einen Nachholtermin aus. Monika Heinold wünschte sich einen zeitnahen neuen Termin, "gerne auch digital, sobald es Daniel Günther besser geht", und ergänzte: "Gerade in diesen Zeiten müssen wir über Inhalte sprechen, müssen deutlich machen, wo die Unterschiede sind und deshalb hoffe ich, dass wir diese Auseinandersetzung in einem Triell möglichst bald führen." Auch SPD-Spitzenkandidat Losse-Müller betonte die Wichtigkeit des Triells: "Die Menschen wollen sich eine Meinung bilden und deswegen ist das das Forum dafür. Deswegen sollte es wiederholt werden und da freuen wir uns drauf. Wenn es der Gesundheitszustand von Daniel Günther nicht zulässt, dann gerne auch mit einer Vertreterin oder einem Vertreter der CDU." Der NDR prüft derzeit, wie die Sendung "NDR Info Wahl: Das Triell" in der kommenden Woche nachgeholt werden kann.
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