Ein Regenbogen über einem Feld © picture alliance/  Zoonar | Robert Kneschke Foto: Robert Kneschke

Streik der Servicemitarbeiter am UKSH in Lübeck und Kiel

Stand: 21.04.2021 12:19 Uhr

Die Gewerkschaft der Servicemitarbeiter (GDS) hat 2.000 Beschäftigte des UKSH zum Warnstreik aufgerufen. Die GDS fordert mehr Lohn in den laufenden Tarifverhandlungen.

Der Arbeitskampf an den beiden Standorten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel und Lübeck hat am Mittwoch um 5 Uhr begonnen und soll 48 Stunden andauern. Betroffen sind unter anderem die Krankenhaus-Bereiche Küche, Wäscherei, Reinigungsdienst, Technik, Verwaltung und der Hol- und Bringdienst. Insgesamt 400 Beschäftigte zogen am Mittwochvormittag vor die Verwaltungsgebäude an den beiden Standorten.

Verschiebung von Untersuchungen und Operationen möglich

Untersuchungen und Operationen könnten in den kommenden Tagen verschoben werden. "Das UKSH reduziert sicherheitshalber punktuell das Elektivprogramm. Das heißt Operationen, die ohne Probleme verschoben werden können. Die Notfallversorgung ist aber auf jeden Fall gewährleistet. Wir bitten unsere Patienten um Verständnis", sagte UKSH-Sprecher Oliver Grieve.

GDS: Gehälter sollen sich an Öffentlichem Dienst orientieren

Die GDS fordert mehr Lohn in den laufenden Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft will für ihre Mitarbeiter eine Bezahlung, die sich an den Gehältern im Öffentlichen Dienst orientiert.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 21.04.2021 | 11:30 Uhr

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