Stand: 27.03.2020 13:35 Uhr

"Seute Deern": Letztes Ziel Abwrackplatz

Neben dem beschädigten Segelschiff "Seute Deern" steht ein großer Kran. © dpa - BIldfunk Foto: Carmen Jaspersen
Der Traditionssegler "Seute Deern" wird heute zum Abwrackplatz gezogen. (Archivbild)

Das Segelschiff "Seute Deern" ist am Freitag zu seinem Abwrack-Platz gezogen werden. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Das marode historische Holzschiff des Deutschen Schifffahrtsmuseums musste nur wenige Meter zur Baltimore-Pier bewegt werden. Wegen der Corona-Krise bat Bremenports mögliche Zuschauer darum, nicht vorbeizukommen, sondern die Arbeiten im Internet mitzuverfolgen. Liegt das mit Schadstoffen belastete Schiff sicher, soll das Becken mit Containern und großen Sandsäcken abgedichtet werden. Anschließend ist geplant, das Schiff an der Stelle abzuwracken.

Kostenfrage noch offen

Unklar ist noch, wann genau es mit den Arbeiten weitergeht und wer für die Kosten aufkommt. Ursprünglich war das Manöver bereits für Ende Januar geplant. Doch verzögerte sich die Genehmigung, weil erst die Statik der alten Spundwände und die Beschaffenheit des Untergrunds geprüft werden mussten.

Segler könnte nachgebaut werden

Das in die Jahre gekommene Schiff galt als eines der Wahrzeichen Bremerhavens. Der Bund hat 46 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um die "Seute Deern" nachzubauen und andere Museumsschiffe in Bremerhaven zu sanieren. Das historische Schiff war Ende August vergangenen Jahres mit Wasser vollgelaufen und anschließend gesunken.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 27.03.2020 | 17:00 Uhr

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