Stand: 24.02.2017 20:07 Uhr

Mehr Geld für den Küstenschutz

Das Land Niedersachsen erhöht in diesem Jahr seine Ausgaben für den Küstenschutz auf 61,6 Millionen Euro. Wie das Umweltministerium am Freitag mitteilte, sind das zehn Millionen Euro mehr als 2016. 30 Prozent der Mittel stammen aus dem Landeshaushalt, 70 Prozent kommen vom Bund. Laut Minister Stefan Wenzel (Grüne) fließt ein Großteil in die Deich- und Dünen-Sicherheit im Bereich der Ostfriesischen Inseln. Während der Sturmfluten um den Jahreswechsel hätten die Schutzdünen dort teils erheblich gelitten. Neben der Behebung von Schäden sollen auch laufende Vorhaben wie der Ausbau des Dorfgrodendeiches auf Wangerooge planmäßig fortgesetzt werden.

Video
58:32

Die Küstenschützer

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An der Küste heißt es oft "Land unter". Damit auch in Zukunft das Hochwasser in Schach gehalten werden kann, wird aktiv Küstenschutz betrieben - und das zum Teil freiwillig. Video (58:32 min)

39 Millionen Euro für Deichverbände

Für Baumaßnahmen der Verbände sind in diesem Jahr mindestens 39 Millionen Euro vorgesehen. Je nach weiterem Verlauf der noch bis März andauernden Sturmflutsaison könne sich dieser Betrag noch erhöhen. Größter Zuwendungsempfänger wird der II. Oldenburgische Deichband mit seinen Baumaßnahmen am Jadebusen und an der linksseitigen Weser sein. Weitere Schwerpunkte sind Maßnahmen des III. Oldenburgischen Deichbands und der Osterstader Marsch beidseitig der Weser unterhalb Bremens und an der Elbe.

Weitere Informationen

Minister: Strandgut nach Stürmen rascher bergen

Die Inseln Langeoog und Wangerooge ächzen noch immer unter den Sturmschäden. Das Umweltministerium will, dass Strandgut in Zukunft schneller und unbürokratischer geborgen werden kann. (20.01.2017) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 24.02.2017 | 16:00 Uhr

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