Stand: 24.04.2020 14:35 Uhr

Junge Erwachsene zünden Sprengsätze an Windrädern

Windräder drehen sich in der Dämmerung © dpa Foto: Tobias Kleinschmidt
Bereits im vergangenen Jahr hatten die Beschuldigten ihre Sprengsätze an den Windrädern gezündet. (Themenbild)

Vier junge Erwachsene haben in Bassum (Landkreis Diepholz) mehrere Windräder mit selbstgebastelten Sprengvorrichtungen beschädigt. Wie hoch der Schaden ist, konnte ein Sprecher der Polizei am Freitag nicht sagen. Auch die Motive für das Handeln der Freunde seien noch unklar. Bei den Beschuldigten handelt es sich den Angaben zufolge um drei junge Männer und eine Frau im Alter zwischen 21 und 24 Jahren. Sie gaben demnach bereits zu, dass sie mit Magnesiumpulver experimentiert hatten und die selbstgebauten Sprengsätze an Windrädern explodieren ließen. Sie betonten laut Polizei aber, dass sie eigentlich nichts beschädigen wollten. Mitarbeitern eines Pakethandels war eine Bestellung von mehreren Kilo Magnesiumpulver aufgefallen, sie hatten daraufhin das Bundeskriminalamt informiert. Die Sprengexperimente an den Windrädern waren schon Ende vergangenen Jahres passiert. Die jungen Leute kommen nun vor Gericht.

Jederzeit zum Nachhören
Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
10 Min

Nachrichten aus dem Studio Oldenburg

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 17.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1. 10 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 24.04.2020 | 17:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Das Gebäude der Staatsanwaltschaft Oldenburg von außen. © NDR Foto: Oliver Gressieker

Oldenburg: Staatsanwalt rechtfertigt Schlagen von Kindern

Der Anklagevertreter hat in einem Prozess am Landgericht gefordert, einen gewalttätigen Vater milder zu bestrafen. mehr

Ein Foto der auf der "Gorch Fock" ums Leben gekommenen Soldatin Jenny Böken ist auf ihrem Grab auf dem Friedhof zu sehen. © dpa Foto: Henning Kaiser

Fall Jenny Böken: Vater stellt neue Strafanzeige in Aurich

Die Kadettin war im September 2008 vor Norderney ertrunken. Die Ermittlungen waren im Jahr darauf abgeschlossen worden. mehr

Ilia Gruev (v.l.), Yuya Osako und Milot Rashica von Werder Bremen © picture alliance/dpa Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Corona-Tests negativ - Werder gegen Hoffenheim findet statt

Die Bremer sind am Freitag wieder ins Training eingestiegen und haben die Vorbereitung auf das Bundesliga-Spiel aufgenommen. mehr

Loderndes Osterfeuer, davor Menschen als Scherenschnitt erkennbar. © dpa Foto: Carsten Rehder

OVG hat entschieden: Feuer frei im Landkreis Aurich

Die Grünen im Auricher Kreistag hatten zuvor naturschutzrechtliche Bedenken angemeldet. Doch das Gericht lehnte ab. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen