Stand: 13.08.2020 06:00 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

Havariekommando will vor Mauritius helfen

Öl läuft aus dem "MV Wakashio" vor Mauritius. © dpa - bildfunk / FRENCH DEFENSE MINISTRY / EMAE via AP Foto: Gwendoline Defente
Der Frachter "MV Wakashio" ist vor Mauritius verunglückt.

Das Havariekommando in Cuxhaven bereitet sich auf einen Einsatz vor Mauritius vor. Die Bundesregierung hatte dem Inselstaat Hilfe angeboten, um die Ölkatastrophe vor der dortigen Küste zu bekämpfen. Ein Frachtschiff mit 4.000 Tonnen Treibstoff an Bord war vor Mauritius verunglückt. Aus dem Rumpf des Frachters dringt Öl aus, das Lagunen und Strände des tropischen Urlaubsparadieses verseucht.

Havariekommando bietet Pumpen, Schutzanzüge und Fachkräfte an

Das Havariekommando hat dem Inselstaat unter anderem ein Boot für flache Gewässer, Ölsperren, Pumpen und Tanks sowie einen Container mit Schutzanzügen, Schutzbrillen und einem Dekontaminationszelt angeboten. "Sobald die Regierung von Mauritius unser Angebot annimmt, wird das Havariekommando aus Cuxhaven starten", sagte eine Sprecherin der für Schiffsunfälle zuständigen Behörde. Zudem könne das Havariekommando vor Ort Fachberatung leisten. Drei Experten für Katastrophenschutz stünden bereit, so die Sprecherin, außerdem einige Fachkräfte, die die Helfer vor Ort an den Geräten schulen.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 13.08.2020 | 06:30 Uhr

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