Stand: 29.07.2020 14:07 Uhr

Häusliche Gewalt in Oldenburg: Frau gestorben

Ein Absperrband der Polizei vor dunklem Hintergrund bewegt sich im Wind, bewegungsunschärfe. © NDR Foto: Julius Matuschik
In Oldenburg ist eine Frau nach einem Familienstreit gestorben. (Themenbild)

Nach einem mutmaßlichen Fall von häuslicher Gewalt ist eine 33-jährige Frau und Mutter in einem Oldenburger Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der 38 Jahre alte Ehemann sitzt seit vergangenem Freitag in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt. Ihm wird vorgeworfen, der Frau in einer Wohnung mit Stadtteil Kreyenbrück während eines Streits schwere Kopfverletzungen zugefügt zu haben.

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Blick in einer Ecke eines Zimmer mit einem Bett und daneben einem Gitterbett für kleine Kinder.
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Beamte fanden bewusstlose Frau

Laut Polizei lebte das Ehepaar getrennt. Eine Nachbarin hatte laut Polizei laute Schreie gehört und anschließend den Notruf gewählt. Bei ihrem Eintreffen entdeckten die Beamten die 33-Jährige bewusstlos und mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in einem Kinderzimmer in der Wohnung. Zum Zeitpunkt der Gewalttat waren die minderjährigen Kinder in der Wohnung. Sie wurden vom Jugendamt der Stadt Oldenburg in Obhut genommen und werden psychologisch betreut.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 29.07.2020 | 13:30 Uhr

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