Stand: 17.03.2021 18:16 Uhr

Grenzlandkreise zu den Niederlanden fordern mehr Impfdosen

Fläschchen eines COVID-19-Impfstoffs stehen auf einem Glastisch. © picture alliance / Geisler-Fotopress | Dwi Anoraganingrum Foto:  Geisler-Fotopress
Die Landkreise in der Grenzregion zu den Niederlanden fordern mehr Impfstoff. (Themenbild)

Mit Blick auf das Corona-Infektionsgeschehen im Nachbarland wollen die Landkreise an der Grenze zu den Niederlanden mehr Impfdosen vom Land Niedersachsen bekommen. "Wir stehen vor der Problematik, dass die Inzidenzwerte sich auf der anderen Seite der Grenze auf einem deutlich höheren Niveau als bei uns bewegen", teilten die Landräte der Landkreise Emsland, Grafschaft Bentheim und Leer am Mittwoch mit. Damit komme den drei Landkreisen eine besondere Pufferfunktion zu. "Ein schnelles und umfangreiches Impfen in den Grenzregionen liegt damit im gesamten Landesinteresse", schrieben der Bentheimer Landrat Uwe Fietzek (CDU), der emsländische Landrat Marc-André Burgdorf (CDU) und Landrat Matthias Groote (SPD) aus dem Landkreis Leer in ihrem Appell an die Landesregierung. Sie berufen sich darin auf Beschlüsse der Bund-Länder-Runde von Anfang März: Demnach sollen verfügbare Impfkontingente bevorzugt in Grenzregionen verteilt werden - auch zum Schutz der Menschen im Landesinneren. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich die Grenzregionen in Nordrhein-Westfalen mit derselben Forderung nach an ihre Landesregierung gewandt.

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