Stand: 18.05.2020 11:00 Uhr

Genug gedriftet: Personalwechsel auf "Polarstern"

Das Forschungsschiff "Polarstern" fährt in der inneren Pine Island Bucht zu einem Eisberg. © Alfred-Wegener-Institut Foto: J.P. Klages
Ablösung: Die "Polarstern" nimmt neues Personal auf. Ein Team geht von Bord.

Das Forschungsschiff "Polarstern" hat nach mehr als siebenmonatiger Eisdrift in der Arktis seine Maschinen wieder angeworfen. "Nun ist es vollbracht, das Team 3 bricht auf", heißt es auf dem Expeditions-Blog. Wegen der Corona-Pandemie muss das Schiff die einjährige Mosaic-Expedition für drei Wochen unterbrechen, um neues Personal an Bord aufzunehmen.

Rückkehr an die Scholle geplant

Ziel des Eisbrechers ist die Eiskante des Nordpolarmeeres, wo es auf die Forschungsschiffe "Sonne" und "Maria S. Merian" treffen wird. Nach dem Austausch des Wissenschaftsteams kehrt die "Polarstern" an die Eisscholle zurück, mit der sie seit Monaten driftet, um die Forschungsarbeiten fortzusetzen. Die Schiffe "Sonne" und "Maria S. Merian" sollten von Bremerhaven auslaufen und Kurs Richtung Arktis nehmen. Crew und Wissenschaftler waren zuvor in Bremerhaven zwei Wochen in Quarantäne gewesen. Die Corona-Krise hatte die ursprünglich für April geplanten Flüge zum Personalaustausch verhindert.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 18.05.2020 | 11:30 Uhr

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