Stand: 23.06.2020 16:54 Uhr

Cuxhaven: Rätselhaftes Heringssterben an der Küste

Tote Jungheringe im Spülsaum vor St.Peter-Ording. © Schutzstation Wattenmeer Foto: Rainer Schulz
In Niedersachsen und Schleswig-Holstein, hier ein Foto aus in St. Peter-Ording, werden dieser Tage vermehrt junge tote Heringe an den Strand gespült. Fachleute rätseln über die Ursache.

Seit dem Wochenende werden an mehreren Orten der deutschen Nordseeküste vermehrt tote Fische im Spülsaum der Strände gefunden. Vor Cuxhaven, Büsum, Eiderstedt und Nordstrand wurden teils Hunderte von toten oder geschwächten Jungheringen angeschwemmt, teilte die Schutzstation Wattenmeer am Dienstag in Husum mit. Fachleute rätseln derzeit noch über die mögliche Todesursache. Möglicherweise seien die nur wenige Monate alten Tiere in Kontakt mit giftigen Algen gekommen, so ein Biologe der Schutzstation. Es wurden Proben der genommen, die Ergebnisse sollen in einigen Tagen vorliegen.

Jederzeit zum Nachhören
Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Oldenburg

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 24.06.2020 | 06:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Mastbetrieb mit Puten © NDR Foto: Claus Halstrup

Geflügelpest: In Garrel werden 30.000 Puten gekeult

Mit dem neuen Ausbruch sind im Landkreis Cloppenburg mindestens 24 Betriebe betroffen. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen