Blick durch die Gittertür in einer JVA. Vor der Gittertür ist eine Person zu erahnen mit Schlüsselbund, dahinter ein Gefängnisflur. © picture alliance/Michael Reichel/dpa-Zentralbild/ZB Foto: Michael Reichel

Brandanschlag in Delmenhorst: Täter muss drei Jahre in Haft

Stand: 08.09.2021 12:15 Uhr

Das Amtsgericht Delmenhorst hat einen 31-Jährigen zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Der Mann hatte im März dieses Jahres mehrere Brandsätze in das Delmenhorster Rathaus geworfen.

Der Verurteilte gab an, aus Frust über die Corona-Regeln gehandelt zu haben. Er sei wegen der Pandemie wochenlang allein zu Hause gewesen und sei dann auf die Idee gekommen, so gegen die Corona-Regeln zu protestieren.

Zeugen hielten Täter fest

Der 31-Jährige hatte im März mehrere als Molotow-Cocktails präparierte Flaschendurch ein eingeschlagenes Fenster in das Rathaus geworfen. Die Tourist-Information im Rathausgebäude wurde schwer beschädigt, der Schaden auf 200.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde bei dem Brandanschlag niemand. Der Mann war noch am Tatort von drei Zeugen festgehalten, bis die Polizei eintraf.

Wut über Corona-Regeln als Motiv

Die Ermittler gaben bereits damals als Motiv an, dass der Mann unzufrieden mit den Corona-Maßnahmen gewesen sei. Er soll bereits zuvor mehrfach gegen Corona-Regeln verstoßen haben. Deswegen liefen seitens der Stadt Delmenhorst mehrere Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen ihn.

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Feuerwehrleute sind im Einsatz vor dem Rathaus in Delmenhorst. © Nord-West-Media TV

Brandanschlag in Delmenhorst: Verdächtiger in U-Haft

Der 30-Jährige soll mehrere Brandsätze in das Rathaus geworfen haben. Oberbürgermeister Jahnz verurteilte die Tat. (25.03.2021) mehr

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Aktuell | 08.09.2021 | 12:00 Uhr

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