Stand: 13.08.2019 22:35 Uhr

Aurich: Frauen nach Blitzeinschlag in Krankenhaus

Nach einem Blitzeinschlag in Berumbur (Landkreis Aurich) sind am Dienstagabend drei Frauen vorsorglich in eine Klinik gebracht worden. Der Feuerwehr zufolge waren gleich mehrere Häuser von dem Einschlag betroffen. Sechs Löschfahrzeuge und 30 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Steckdosen aus der Wand geflogen

Nach dem gewaltigen Knall war eine der Frauen kurzzeitig kollabiert, aber schnell wieder zu sich gekommen, wie die Helfer mitteilten. Es seien zudem erhebliche Schäden in den Gebäuden verursacht worden. In drei Häusern seien "Steckdosen und Schalter förmlich aus der Wand geflogen", Hauptsicherungen der Stromzufuhr seien explodiert, hieß es weiter. Ein Brand sei aber nicht ausgebrochen. Auch Glutnester habe man mit einer Wärmebildkamera nicht entdecken können, sagte ein Feuerwehrsprecher NDR 1 Niedersachsen.

Traf der Blitz den Verteilerkasten?

Laut Feuerwehr ist es nicht ungewöhnlich, dass gleich mehrere Häuser von einem Blitzeinschlag betroffen sein können, wenn zum Beispiel der Verteilerkasten getroffen wird. Im Fall von Berumbur stehe die Ursache aber noch nicht fest.

Im Juli war in Ribbesbüttel (Landkreis Gifhorn) eine 17-Jährige verletzt worden, als in einem Nachbarhaus der Blitz eingeschlagen hatte. Die Jugendliche hatte in der Nähe einer Steckdose geschlafen, als aus dieser vermutlich eine Stichflamme hervorgeschossen war.

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Nachrichten aus dem Studio Oldenburg

18.11.2019 17:00 Uhr
NDR 1 Niedersachsen

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 13.08.2019 | 06:30 Uhr

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