Stand: 19.06.2020 10:45 Uhr

25-Jähriger stirbt bei Brand in Fredenbeck

Beim Brand einer Flüchtlingsunterkunft in Fredenbeck (Landkreis Stade) ist in der Nacht ein Bewohner gestorben. Das Gebäude wurde durch das Feuer unbewohnbar. Bei dem Toten handelt es sich um einen 25-Jährigen aus dem Sudan, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen gegenüber NDR 1 Niedersachsen. Sein Zimmer habe dann Feuer gefangen. Fremdverschulden sei deshalb auszuschließen, so der Sprecher.

Reanimation erfolglos

Die Rettungskräfte hätten vergeblich versucht, ihn zu reanimieren. Die übrigen Bewohner des ehemaligen Hotels waren zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause. Für sie muss die Gemeinde Fredenbeck nun andere Unterkünfte suchen. Mehr als 100 Feuerwehrleute und Rettungskräfte waren stundenlang im Einsatz.

Mehrfach Feuer ausgebrochen

In dem ehemaligen Hotel hat es schon mehrfach Brände und auch Gewaltausbrüche mit zwei Toten gegeben. Das Haus ist vorerst unbewohnbar. Die Polizei schätzt den Schaden auf 150.000 Euro.

Weitere Informationen
Ein Schild mit der Aufschrift "Amts- und Landgericht Stade"

Tödlicher Messerangriff: 30-Jähriger vor Gericht

Ein 30-Jähriger steht in Stade vor Gericht. Er soll im November einen Mann in einer Flüchtlingsunterkunft in Fredenbeck erstochen haben. Unklar ist, ob der Angeklagte schuldfähig ist. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 19.06.2020 | 07:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Stephan Weil (SPD) im Screenshot einer Videokonferenz. © NDR

Corona in Niedersachsen: Die Rückkehr an die Schulen beginnt

Mehr Kontakte und Wechselunterricht: Die Landesregierung hat ihre Pläne vorgestellt, wie es im März weitergehen soll. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen