Stand: 23.06.2018 11:13 Uhr

Videokameras überwachen Schützenfest Hannover

Keine Lkw über 3,5 Tonnen während des Schützenausmarsches und stichprobenartige Taschenkontrollen an den Eingängen zum Festgelände - die Stadt Hannover und die Polizei setzen beim diesjährigen Schützenfest auf das im vergangenen Jahr überarbeitete Sicherheitskonzept. Zusätzlich sollen diesmal Videokameras eingesetzt werden. Damit solle das Sicherheitsgefühl der Besucher gestärkt werden, sagte der Leitende Polizeidirektor Uwe Lang bei der Vorstellung des Konzepts in Hannover. An allen fünf Eingängen werden Kameras die Gäste filmen, die Bilder und Daten würden nach dem Ende des Schützenfestes wieder gelöscht.

Verbot für Lkw in der Innenstadt

Beim Schützenausmarsch am 1. Juli richtet die Stadt ein Fahrverbot für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen ein. Dieses Verbot beschränkt sich auf die Innenstadt, kann jedoch bei Bedarf kurzfristig erweitert werden und wird beim Ausmarsch von der Polizei überwacht. Hinweisschilder an den Schnellwegen weisen Autofahrer rechtzeitig auf das Fahrverbot in der Innenstadt hin. Bereits im vergangenen Jahr galten strengere Vorschriften, die aufgrund mehrerer terroristische Anschläge erlassen wurden. "Grundsätzlich müssen wir davon ausgehen, spätestens nach Nizza und Berlin, dass Lkw in einem Szenario als Tatmittel benutzt werden können", sagte Polizeipräsident Volker Kluwe damals. "Es geht uns darum, den Schützenausmarsch in seiner Bewegung vor solchen Szenarien zu schützen."

Das Schützenfest Hannover startet am 29. Juni und endet am 8. Juli.

Weitere Informationen

Weniger Lkw, mehr Maschinenpistolen

Kommende Großveranstaltungen in Hannover sollen sicherer werden. Mehr Polizisten, Einschränkungen für Lkw und Evakuierungskonzepte sollen dafür sorgen. (09.03.2017) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 22.06.2018 | 14:30 Uhr

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