Stand: 11.06.2018 20:57 Uhr

Landesarmutskonferenz: Mindestlohn reicht nicht

Nach Ansicht der Landesarmutskonferenz Niedersachsen muss der Mindestlohn deutlich erhöht werden, um die Armut im Alter zu bekämpfen. Der Mindestlohn liegt derzeit bei 8,84 Euro und reiche für eine armutsfeste spätere Rente nicht aus, sagte Geschäftsführer Klaus-Dieter Gleitze in Hannover. Dafür seien etwa 12 Euro pro Stunde nötig.

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"Zukünftige Verschärfung der Altersarmut"

Gleitze forderte eine Reduzierung und Regulierung der unsicheren Beschäftigungsverhältnisse und einen öffentlichen Beschäftigungssektor für Langzeitarbeitslose zu fairen tariflichen Bedingungen. Laut Konferenz - ein 1985 gegründeter Zusammenschluss von Verbänden, Gewerkschaften und Initiativen - ist das Armutsrisiko der Bevölkerung ab 65 Jahren zwischen 2005 bis 2016 von elf Prozent auf 14,8 Prozent gestiegen. "Da aktuell fast 25 Prozent aller Beschäftigten im Niedriglohnsektor tätig sind, ist eine zukünftige Verschärfung der Altersarmut absehbar", erklärte Gleitze.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 11.06.2018 | 16:30 Uhr

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