Stand: 10.01.2020 07:55 Uhr

Kein Geld mit Kohle: FFF zieht gegen Siemens

Aktivisten von Fridays for Future demonstrieren vor dem Siemens-Standort bei Hannover gegen die umstrittene Lieferung von Siemens-Technik für ein Kohlebergwerk in Australien. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Auch in Laatzen haben Schüler gegen die umstrittene Lieferung von Siemens-Technik für ein Kohlebergwerk in Australien protestiert.

Aktivisten von Fridays for Future demonstrieren vor dem Siemens-Werk in Braunschweig. Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet, kritisieren die Demonstranten, dass der Konzern sich am Bau einer klimaschädlichen Kohle-Mine in Australien beteiligen will. Siemens soll die Signalanlage für die Bahn liefern, mit der die Kohle aus der sogenannten Adani-Mine abtransportiert wird. Die Braunschweiger FFF-Aktivisten bekommen Unterstützung aus Niedersachsen, Bremen und Bremerhaven. Deutschlandweit wird an mehr als 20 Siemens-Standorten protestiert, wie Fridays for Future am Montag auf Facebook ankündigte.

 

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Fridays for Future: Aegi zeitweise blockiert

Anlässlich der Weltklimakonferenz haben am Freitag auch in Niedersachsen viele Aktionen von "Fridays for Future" stattgefunden. In Hannover legten Demonstranten den Verkehrsknotenpunkt Aegi lahm. (29.11.2019) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 10.01.2020 | 07:30 Uhr

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