Ein Feuerwehrmann zieht einen Schlauch hinter sich her. Dahinter: eine abgebrannte Fläche. © Julian Stratenschulte/dpa Foto: Julian Stratenschulte

Asbest bei Großbrand in Peine freigesetzt

Stand: 27.07.2022 07:47 Uhr

Bei dem Großbrand im Peiner Stadtteil Stederdorf ist am Montag asbesthaltiges Material freigesetzt worden. Für Anwohner bestehe keine Gefahr, teilte die Stadt mit.

Die Ursache für das Feuer ist noch unklar, Brandstiftung wird aber nicht ausgeschlossen. Unmittelbar vor dem Großfeuer brannten unter anderem auch fünf Wertstoff-Inseln. Sie wurden laut Polizei absichtlich angezündet.

Elf Personen aus Häusern evakuiert - keine Schwerverletzten

Der Brand hatte am Montagmorgen mehrere Feuerwehren aus der Region zu einem Großeinsatz ausrücken lassen. Peines Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) berichtete von einigen leicht verletzten Anwohnerinnen und Anwohner sowie Einsatzkräften. Eine genaue Zahl nannte er am Montag nicht. Er sei sehr froh, dass es keinen größeren Personenschaden gegeben habe, sagte Saemann. Ortsbürgermeister Holger Hahn (SPD) berichtete, dass bei dem Brand im Ortsteil Stederdorf elf Menschen aus angrenzenden Häusern gerettet wurden. Der Schaden beläuft sich laut Saemann ersten Schätzungen zufolge auf mindestens fünf Millionen Euro. Laut Polizei wurden mehrere Lagerhallen und zwei Wohnhäuser beschädigt beziehungsweise zerstört.

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Noch immer ist unklar, wie sich das Großfeuer entzündet hat. Eine mögliche Verbindung zu weiteren Bränden soll geklärt werden. 1 Min

Feuer hat sich "extrem schnell" ausgebreitet

Die zuerst betroffene Lagerhalle steht auf einem Betriebsgelände mit mehreren Firmen in Stederdorf, nördlich der Peiner Kernstadt. "Das Feuer hat sich extrem schnell auf die Halle und auch auf angrenzende Wohnhäuser ausgebreitet", sagte Feuerwehrsprecher Jörg Rühle.

250 Feuerwehrleute im Einsatz

An den Löscharbeiten waren Feuerwehren aus Braunschweig sowie dem Landkreis Peine mit mindestens 250 Kräften beteiligt. Gasflaschen, die in der Halle gelagert waren, machten die Arbeiten besonders schwierig und gefährlich. Lange war die Lage für die Feuerwehr unübersichtlich. Sie setzte eine Drohne ein, um ein klares Bild des Großfeuers zu bekommen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 27.07.2022 | 07:30 Uhr

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