Ukrainische Flüchtlinge warten in Decken gehüllt vor dem Amt für Migration in der Hammer Straße in Hamburg auf ihre Registrierung. © dpa Foto: Daniel Bockwoldt

Zentrale Erfassungsstelle für Geflüchtete zieht erste Bilanz

Stand: 01.05.2022 09:57 Uhr

Seit fast einem Monat betreibt das Land die zentrale Erfassungsstelle für ukrainische Kriegsvertriebene in Schwerin-Görries. Seitdem werden dort täglich bis zu 100 Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind, ausländerbehördlich registriert.

Insgesamt wurden bis Freitag 1.700 Menschen erfasst. Die Stelle wurde eingerichtet, um Landkreise und kreisfreien Städte bei der Registrierung der Menschen zu unterstützen. Es geht nach Angaben des Innenministeriums vor allem darum, dass nur der Sozialleistungen bekommt, Wohngeld erhält oder arbeiten darf, wer in der Bundesrepublik auch registriert ist.

Die Hälfte der Geflüchteten in MV registriert

Inzwischen sind laut Innenministerium etwa 15.000 Menschen vor dem Krieg in der Ukraine nach Mecklenburg-Vorpommern geflüchtet. Die Hälfte von ihnen sei bereits erfasst worden, bundesweit gilt das bisher nur für jeden dritten Kriegsflüchtling.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern | 01.05.2022 | 11:00 Uhr

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