Neben einem Rapsfeld sind bei Sonnenaufgang zwei Rehe zu sehen. © NDR Foto: Gerd Bohse

Zeitumstellung erhöht Risiko für Wildunfälle

Stand: 25.10.2020 10:10 Uhr

Mit der Zeitumstellung müssen Autofahrer wieder besonders auf Wildwechsel achten. Vor allem in der Dämmerung suchen Wildtiere nach Futter und queren dabei auch vielbefahrene Straßen.

Durch das Zurückstellen der Uhren ändern sich zwar die Gewohnheiten der Tiere nicht, der Berufsverkehr findet in der Winterzeit aber vermehrt in der Dämmerung statt. Autofahrer müssen deshalb in den späten Nachmittagsstunden verstärkt mit Wildwechseln auf Kreis-, Landes-, Bundesstraßen und Autobahnen in ganz Mecklenburg-Vorpommern rechnen.

Fast die Hälfte aller Unfälle mit Wildtieren

Wie die Polizei mitteilt, machen Wildunfälle zum Beispiel im Landkreis Ludwigslust-Parchim statistisch gesehen knapp die Hälfte aller Unfälle aus. Im vergangenen Jahr kam es auf den Straßen des Landkreises insgesamt zu 3.749 Wildunfällen, neun Menschen wurden dabei schwer verletzt.

Polizei: Vorausschauend und angepasst fahren

In diesem Oktober registrierte die Polizei im gesamten Landkreis bereits mehr als 300 Wildunfälle, fünf Menschen wurden leicht verletzt. Angesichts dieser Zahlen appelliert die Polizei an Auto- und Motorradfahrer, vorausschauend und angepasst zu fahren. Insbesondere zur Dämmerung sowie auf ausgeschilderten Streckenabschnitten sei landesweit vermehrt mit Wildwechseln zu rechnen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 25.10.2020 | 10:00 Uhr

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